Biografien
Viola
- Ausgabe der Akademie
- 2026
- Land
- USA
- Alter während der Akademie
- 23
- Schule
- Yale University

Vincenzo Keawe Calcagno absolviert derzeit einen Master bei Ettore Causa an der Yale School of Music, wo er dieses Jahr Finalist des Konzertwettbewerbs war. Seinen Bachelor erwarb er an der Juilliard School, wo er bei Heidi Castleman und Misha Amory studierte.
Als ausdrucksstarker und vielseitiger Musiker ist Vincenzo in zahlreichen Rezitals und Konzerten als Solist aufgetreten. In letzter Zeit hat er Werke neuer Komponisten vorgestellt und Rezitals mit Klarinette und Gitarre gespielt. Er war Solobratschist der Yale Philharmonia, des Juilliard Orchestra und des Music Academy of the West Chamber Orchestra. Mit seinem Streichquartett trat er in der Master Class Series der Chamber Music Society of Lincoln Center mit dem Calidore Quartet und in der Carnegie Hall bei «A Celebration of Meredith Monk» auf.
Letztes Jahr studierte Vincenzo an der Verbier Festival Academy, wo er an Meisterkursen bei Antoine Tamestit, Lawrence Power, Máté Szűcs, Isabel Charisius, Ilya Gringolts und Gábor Takács-Nagy teilnahm. Früher im selben Sommer besuchte er den Chamber Music Workshop des Perlman Music Program, wo er das grosse Privileg hatte, mit dem legendären Geiger Itzhak Perlman aufzutreten. In früheren Sommern studierte Vincenzo an der Taos School of Music, am Perlman Music Program (dem «Littles Program») und an der Music Academy of the West, wo er eingeladen wurde, intensiv mit dem Takács Quartet zu arbeiten. Vincenzo fühlt sich auch geehrt, zum Yellow Barn Young Artists Program und zum Ravinia Steans Institute eingeladen worden zu sein.
Er ist sehr dankbar, auch bei herausragenden Persönlichkeiten wie Cynthia Phelps und Richard O’Neill studiert zu haben; er erhielt Kammermusikcoaching von Nina Lee, Merry Peckham, Darrett Adkins, Molly Carr, Joseph Lin, Robert McDonald, Martin Beaver und Rainer Honeck und spielte in Meisterkursen für Hartmut Rohde, Richard O’Neill, Kim Kashkashian, Toby Appel, das Cavani Quartet, das St. Lawrence Quartet und das Takács Quartet.
Vincenzo stammt aus einer langen Linie von Kanaka-Musikern und -Unterhaltungskünstlern (Ureinwohner Hawaiis) und wuchs umgeben von der Musik seiner Familie und den vielfältigen Klängen der San Francisco Bay Area auf. Seine klassische Musikausbildung begann er beim San Francisco Boys Chorus, wo er in der Produktion von «Mefistofele» der San Francisco Opera singen durfte. Bald darauf begann er Violine zu lernen und entdeckte kurz danach den eindringlichen, reichen Klang der Bratsche. Mit 15 Jahren wurde Vincenzo in die Klasse von Helen Callus aufgenommen, Professorin für Viola an der Bienen School of Music der Northwestern University; ihre Förderung bewog ihn, sich ganz der Bratsche zu widmen, und prägte seinen musikalischen Weg entscheidend.


