Barbora Butvydaitė

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Biografien

Viola

Ausgabe der Akademie
2025
Land
Litauen
Alter während der Akademie
28
Schule
University Mozarteum Salzburg
Instrument
Bratsche, für sie gebaut vom Geigenbauer Jürgen Manthey
Barbora Butvydaitė

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Barbora Butvydaitė hat sich als dynamische Bratschistin etabliert, bekannt für ihre ausdrucksstarke Kunst und ihre Vielseitigkeit. Derzeit ist sie Mitglied der European Orchestra Academy von Iván Fischer und geht regelmässig mit dem Budapest Festival Orchestra auf Tournee.

Barbora wurde 1996 in Vilnius (Litauen) geboren und schloss ihre Ausbildung an der Nationalen M.-K.-Čiurlionis-Kunstschule ab, wo sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewann. Danach setzte sie ihre Ausbildung im Ausland fort und erwarb ihren Bachelor an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Thomas Riebl und ihren Master bei Veronika Hagen. 2021 schloss sie mit Auszeichnung ab.

Während ihres Studiums erhielt sie Stipendien der Stiftung «Rudens Turku and Friends», und 2021 gewann sie den 3. Preis beim Paul-Hindemith-Violawettbewerb in Salzburg.

Wertvolle Orchestererfahrung sammelte Barbora im Akademieprogramm des Tonkünstler-Orchesters (2022-2023), bei der Sommerakademie A. Prokopp der Wiener Philharmoniker (2022-2023) und im Grafenegg Festival Orchestra. Seit der letzten Saison ist sie Mitglied der European Orchestra Academy des Budapest Festival Orchestra. Sie hatte Gelegenheit, unter anderem mit renommierten Dirigenten wie Iván Fischer, Lorenzo Viotti, Jakub Hrůša, Yutaka Sado, Andrés Orozco-Estrada, Robin Ticciati, Tugan Sokhiev und Ádám Fischer zu arbeiten.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Barbora unter anderem bei den Salzburger Festspielen, im Wiener Musikverein und beim Grafenegg Festival auf. Sie ist Mitglied des Oberton String Octet sowie der Haydn Philharmonie, des Ensemble Esperanza Liechtenstein und des Vienna Ensemble, wo sie oft die Stimmführung der Bratschen übernimmt.

Sie tritt gerne in verschiedenen musikalischen Besetzungen auf und interessiert sich sowohl für Barock- als auch für zeitgenössische Musik. Die Zusammenarbeit mit der Haydn Philharmonie sowie mit Enrico Onofri, Nicolas Altstaedt und Hiro Kurosaki hat ihr Engagement für die historisch informierte Aufführungspraxis vertieft. Zudem hat sie zeitgenössische Musik gespielt und mit Komponisten und Ensembles gearbeitet, die sich der neuen Musik widmen.

Um ihre künstlerische Entwicklung zu fördern, nahm Barbora an zahlreichen Meisterkursen und Festivals wie Prussia Cove, der Liechtensteinischen Musikakademie, dem Mendelssohn Festival und dem Aurora Festival teil und erhielt Anregungen von renommierten Künstlern wie Thomas Riebl, Garth Knox, Ferenc Rados, Alexander Zemtsov, Barbara Westphal, Hartmut Rohde, Gábor Takács-Nagy und Antje Weithaas.

Barbora spielt auf einer Bratsche, die der Geigenbauer Jürgen Manthey für sie gebaut hat.

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