Donnerstag, 7. Juli 2022 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2022
Beethoven · Bruch · Frolov · Schubert
Donnerstag, 7. Juli 2022 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 4 a-Moll op. 23
Presto
Andante scherzoso, più allegretto
Allegro molto
Clara Mesplé · ViolineCyril Van Ginneken · Klavier
Igor Frolov (1937 - 2013)
Fantasie über Themen aus «Porgy and Bess»
— PAUSE —
Franz Schubert (1797 - 1828)
Quintett mit zwei Violoncelli D 956
Allegro ma non troppo
Adagio
Scherzo. Presto – Trio. Andante sostenuto
Allegretto
Sergey Ostrovsky · Violine 1Helene Freytag · Violine 2Joon Hurh · ViolaAuguste Rahon · Violoncello 1Cosima Federle · Violoncello 2
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN UND BEGLEITPIANISTEN
Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›
Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».
Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.
Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.
Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.
2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.
Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
Lukáš KlánskýBegleitpianist für die GeigerBiografie lesen ›
Lukáš Klánský wurde 1989 in Prag geboren. Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er ist Mitglied des erfolgreichen Lobkowicz Trios, das 2014 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) gewann. 2018 gewann er beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie Dirigieren vom Klavier aus. Er tritt regelmässig mit dem Geiger Jan Mráček auf, Gewinner des Fritz-Kreisler-Wettbewerbs 2014 und Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie.
Lukáš Klánský tritt mit führenden tschechischen Orchestern unter Dirigenten wie Libor Pešek, Andrea Sebastian Weiser, Gundi Emilsson oder István Dénes auf. Er spielte unter anderem am Festival Prager Frühling, an den Musikfesten mit Václav Hudeček, am Talich-Festival in Beroun, am Prager Dvořák-Festival, am Festival Lago Maggiore, an der Mendelssohn Musikwoche Wengen, am Chopin-Marathon Darmstadt, am Nafplion-Festival, bei Il Timbro Ivrea und bei der Basler Reihe «Kammermusik um halb acht».
Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec, des International Rotary Piano Competition 2012 und des Internationalen Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2013. Mit fünfzehn Jahren debütierte er im Dvořák-Saal in Prag mit dem Prager Kammerorchester und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459.
Von 2004 bis 2010 studierte er am Prager Konservatorium bei Eva Boguniová und schloss mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll ab. Sein Studium beendete er an der Akademie der musischen Künste, wo er bei seinem Vater, Prof. Ivan Klánský, studierte. Seine musikalische Entwicklung wurde nicht nur von seinen Lehrern geprägt, sondern auch von Martin Kasík und dem international renommierten Garrick Ohlsson, dessen Prager Meisterkurse er besuchte.
Durch seine unzähligen Konzertauftritte hat er sich dem Publikum in vielen Ländern vorgestellt. Neben der Tschechischen Republik ist er in der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Polen, der Türkei, den USA und Südafrika bekannt. Seine Aufnahmen sind bei den Labels Praga Digitals, Radioservis, Gramola und Naxos erschienen.
Lukáš Klánský ist auch Dirigent und gibt Konzerte, in denen er Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven vom Klavier aus leitet. Dirigieren studierte er bei Professor Leoš Svárovský.
Lukáš arbeitet zudem mit dem legendären tschechischen Geiger Václav Hudeček zusammen. Sie geben gemeinsam Konzerte und wirken an einer Sommerakademie für junge Talente in Luhačovice mit.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2022
Clara MespléViolineBiografie lesen ›
Clara Mesplé, 1997 geboren, begann mit sechs Jahren Violine zu spielen und trat 2006 in das Conservatoire à rayonnement régional in Montpellier ein, in die Klassen von Anne Temperville und danach Anne-Marie Regnault. Mit zwölf Jahren gewann sie den ersten Preis ihrer Kategorie beim Wettbewerb Vatelot-Rampal.
2014 wurde sie am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon in die Klasse von Marianne Piketty aufgenommen, schloss dort den Master einstimmig mit Auszeichnung ab und bildete sich anschliessend in Berlin bei Peter Rainer an der Universität der Künste weiter. Unterricht erhielt sie zudem bei Krzysztof Węgrzyn, Michael Frischenschlager und Renaud Capuçon.
2013 und 2014 spielte sie im Verbier Festival Junior Orchestra, 2018 im Gustav Mahler Jugendorchester und in der Seiji Ozawa International Academy Switzerland; sie musiziert mit Les Forces Majeures, dem Ensemble Appassionato, der Kammerakademie Potsdam, dem Orchestre Eroica Berlin und dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine.
In der Kammermusik gründete sie das Quatuor Confluence mit, das 2016 beim Wettbewerb der Philharmonie de Paris einstimmig den ersten Preis mit Glückwünschen der Jury erhielt, später das Quatuor Arlequin, dritter Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Anton Rubinstein 2019. Sie erhielt 2019 den Jurypreis von Talents Classiques und spielt eine Violine von François Caussin aus dem Jahr 1885.
Victoria GelmanViolineBiografie lesen ›
Victoria Gelman, geboren im israelischen Tiberias, begann mit fünf Jahren Violine zu spielen, bei Irina Etigon, Mila Feldman und Haim Taub. Den Bachelor schloss sie bei Hagai Shaham an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv ab, danach studierte sie im Master bei Mark Gothoni an der Universität der Künste Berlin und anschliessend in den Professional Studies bei Ilya Kaler am Cleveland Institute of Music.
Sie gewann 2018 den Clairmont-Wettbewerb und von 2008 bis 2013 erste Preise beim israelischen nationalen Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker «Maestro»; zahlreiche Male erhielt sie Stipendien der America-Israel Cultural Foundation. Sie trat in Paris, im Moskauer Kreml, in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, England, Lettland und Italien auf; 2011 war sie die jüngste Musikerin des Israeli Internet Orchestra unter Juri Baschmet.
In Meisterkursen arbeitete sie mit Miriam Fried, Itzhak Perlman, Shmuel Ashkenazi, Vadim Gluzman und Ilya Kaler, in der Kammermusik mit Mitgliedern des Szymanowski-Quartetts und des Jerusalem Quartet. Sie spielt eine Violine und einen Bogen, die ihr die WIZO geschenkt hat.
Helene FREYTAGViolineBiografie lesen ›
Helene Freytag wurde 2005 in Leipzig (Deutschland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. 2013 bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in die Klasse von Prof. Uta-Maria Frenzel. Derzeit ist sie in der Klasse von Hellen Weiss. Seit 2019 ist sie zudem am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin, wo sie von Prof. Latica Honda-Rosenberg unterrichtet wird. Ab dem Wintersemester 2024/25 setzt sie ihr Bachelorstudium an der MUK in Wien bei Julian Rachlin fort.
Helene besuchte Meisterkurse bei Prof. Mihaela Martin, Prof. Natalia Prishepenko, Prof. Zakhar Bron, Prof. Pavel Vernikov und Prof. Boris Brovtsyn. Zudem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt an den Intensivwochen mit Prof. Ana Chumachenco, Prof. Ingolf Turban und Marc Bouchkov teil.
Helene ist mehrfache Erstpreisträgerin des Bundeswettbewerbs «Jugend musiziert» mit Höchstpunktzahl. In diesem Zusammenhang erhielt sie Sonderpreise als Solistin und als Kammermusikerin, darunter einen Preis der Deutschen Stiftung Musikleben, der Konzertreihe «Freunde junger Musiker» und den «WDR 3 Klassik-Preis». Zusammen mit ihrer Schwester am Klavier gewann sie 2021 den 2. Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin.
International gewann Helene den 3. Preis beim Internationalen Kocian-Wettbewerb in Ústí nad Orlicí (2019) sowie beim «15. Internationalen Violinwettbewerb zu Ehren von K. Lipiński und H. Wieniawski» in Lublin (2021).
Als Solistin trat Helene unter anderem mit der Staatskapelle Halle, dem Sion Festival Orchestra und der Elblandphilharmonie Sachsen auf. Zudem hat Helene eine grosse Leidenschaft für die Kammermusik. Mit ihren Geschwistern spielt sie erfolgreich im Klaviertrio, seit 2023 in der Klasse von Prof. Boris Kusnezow an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ausserdem nahm Helene an Kammermusikprojekten wie «Meister von heute und morgen» in Dresden, der «China Youth Music Academy» in Dresden, «Mit Musik – Miteinander» der Kronberg Academy und der Geneva International String Academy teil. Dort erhielt sie Anregungen von Prof. Marie-Elisabeth Hecker, Anastasia Kobekina, Prof. Walter Küssner und Sergey Ostrovsky. Seit 2019 ist Helene Mitglied des Bundesjugendorchesters.
Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds hat sie die Ehre, eine italienische Violine von L. Ventapane (1806) zu spielen, und wird zudem mit einem Stipendium sowie Konzerten der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Im September 2022 wurde sie ausserdem in die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Hans und Eugenia Jütting Stiftung aufgenommen.
Joon HurhViolaBiografie lesen ›
Joon Hurh, 1998 geboren, trat mit elf Jahren in die Yehudi Menuhin School ein, gefördert durch ein Stipendium des Music and Dance Scheme. Nach dem Studium von Violine bei Akiko Ono und Viola bei Boris Kucharsky und Andriy Viytovych schloss er den Bachelor bei Thomas Riebl an der Universität Mozarteum Salzburg ab und studierte anschliessend im Master Viola bei German Tcakulov an der Hochschule für Musik und Theater München.
Er trat in Europa beim Gstaad Menuhin Festival, beim Gower Festival, bei Maiastra Chamber Music und bei der Mozartwoche Salzburg auf und arbeitete unter anderem mit Nobuko Imai, Hartmut Rohde, Roland Glassl, Rainer Schmidt und Wilfried Strehle. 2017 erhielt er den dritten Preis bei der Central International Music Competition in Malta.
Er ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und seit 2022 von Villa Musica Rheinland-Pfalz, spielte für Live Music Now Salzburg und gehört seit 2025 zu den Musikerinnen und Musikern von Live Music Now Berlin.
Friederike HeroldVioloncelloBiografie lesen ›
Friederike Herold, 2005 in Pirna geboren, studiert seit 2023 am Aline-Foriel-Destezet-Lehrstuhl für Violoncello der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Ivan Monighetti, unterstützt durch ein Stipendium der Fundación Albéniz. 2025 überreichte ihr Königin Sofía das Diplom für die herausragendste Studentin ihres Lehrstuhls.
Sie begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen und wurde in Dresden ausgebildet, in der Kinderklasse von Gunda Altmann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und ab 2016 am Sächsischen Landesgymnasium für Musik, sowie bei Emil Rovner und Ivan Monighetti. Sie besuchte Meisterkurse bei Sol Gabetta, Jens Peter Maintz, Natalie Clein, Jan Vogler, Tanja Tetzlaff und Kian Soltani.
Sie gewann erste Preise bei internationalen Wettbewerben in Österreich, Kroatien, Tschechien und Ungarn und mehrfach bei Jugend musiziert, trat als Solistin mit der Jungen Sinfonie Dresden und den Zagreber Solisten auf und wirkte bei Hope@Home, beim Solsberg Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei den Dresdner Musikfestspielen mit. 2025 spielte sie mit dem Orchester der Escuela Reina Sofía in der Carnegie Hall in New York unter Andrés Orozco-Estrada. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und seit 2018 der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und spielt seit 2020 ein Violoncello von Joseph Antonius Rocca (Turin, 1839).
Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›
Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.
2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.
Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.
Cosima FederleVioloncelloBiografie lesen ›
Cosima Federle wurde 2002 in Regensburg geboren und begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen.
2010 wurde sie in die «Bayerische Frühförderklasse» in Regensburg bei Wolfgang Nüsslein aufgenommen, und von 2015 bis 2019 erhielt sie Unterricht bei Hanno Simons in München. 2019 wurde Cosima Jungstudentin bei Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und setzte ihr Studium dort seit 2020 als Vollstudentin fort.
Ihr Spiel wurde durch Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang, László Fenyő, Jan Vogler, Natalia Gutman, Boris Kusnezow, Kian Soltani, Jens Peter Maintz, Mischa Maisky und Alfred Brendel bereichert. Cosima gewann verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe, darunter erste Preise beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, beim Internationalen Musikwettbewerb László Spezzaferri in Verona und bei «Jugend musiziert» sowie zweite Preise beim Internationalen David-Popper-Wettbewerb in Ungarn und beim Concours International Tremplin in Paris, ausserdem den Musikpreis der Stadt Regensburg, einen Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung und einen Sonderpreis der Bundesapothekerkammer.
2013 waren Cosima und ihr Bruder zwei der Hauptprotagonisten des Films «Jugend musiziert – der Film», der von verschiedenen deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und erhielt weitere Stipendien der «Geneva International String Academy», Schweiz, von «Musique à Flaine», Frankreich, der Hildegard-Schmalzl-Stiftung und der Dresdner Musikfestspiele.
Seit 2017 war sie jährlich Stipendiatin des Projekts «Meisterschüler – Meister» auf Schloss Neuhardenberg (Berlin) mit Jan Vogler.
Cosima spielte an mehreren Festivals, darunter «Musiques en Été» in Genf, die Dresdner Musikfestspiele und das «Festival Momentum» in Stolberg, und trat in der Elbphilharmonie Hamburg, im Stadtcasino Basel und im Gewandhaus Leipzig auf.
Sie produzierte mehrere Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Cosima spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot, Paris 1821, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.
DIE KONZERTE
MITTWOCH, 6. JULI
Musée Barbier-Mueller
Bach · Ysaÿe · Hindemith · Haydn · Hersant · Ravel
DONNERSTAG, 7. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Bruch · Frolov · Schubert
Dieses Konzert

