Samstag, 9. Juli 2022 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2022
Beethoven · Tschaikowsky
Samstag, 9. Juli 2022 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
Als Zugabe Überraschungen. Diplomübergabe.
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Streichquartett Nr. 15 op. 132
Assai sostenuto – Allegro
Allegro ma non troppo
Molto adagio
Alla marcia, assai vivace
Allegro appassionato
Clara Mesplé · Violine 1Victoria Gelman · Violine 2Noémie Bialobroda · ViolaKonstanze Pietschmann · Violoncello
— PAUSE —
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 - 1893)
Souvenir de Florence für Streichsextett
Allegro con spirito
Adagio cantabile e con moto
Allegretto moderato
Allegro vivace
Askar Salimdjanov · Violine 1Helene Freytag · Violine 2Brian Isaacs · Viola 1Haean Kwon · Viola 2Peter Bruns · Violoncello 1Tamir Naaman Pery · Violoncello 2
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN UND BEGLEITPIANISTEN
Noémie BialobrodaViola · Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der GISABiografie lesen ›
Noémie Bialobroda ist seit 2014 Bratschistin des Quatuor Aviv, mit dem sie eine intensive internationale Karriere verfolgt. Ihre Gesamtaufführung der Beethoven-Quartette im Studio Ansermet in Genf 2018-2019 fand beim Genfer Publikum grossen Anklang und festigte ihre Verankerung in der Westschweiz.
Mit Leidenschaft für das Unterrichten ist Noémie Bialobroda Professorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève und Koordinatorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève. 2024 wurde sie zur Professorin für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon ernannt. Im Sommer unterrichtet sie an der Académie Internationale de Musique de Solsona in Spanien und ist Professorin für Kammermusik an der Académie Internationale de Musique de Flaine. Ihre Schülerinnen und Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Noémie Bialobroda erhielt 2024 ein Kulturstipendium der Fondation Leenaards.
Als Konzertmusikerin ist sie Gast renommierter Konzertreihen und Festivals wie der Wigmore Hall (London), des Festival Manifeste des IRCAM und der Cité de la Musique (Paris), um nur einige zu nennen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Abdel Rahman El Bacha, Yovan Markovitch, Luis Claret, Boris Garlitsky, François Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez und dem Quatuor Rosamonde für Konzerte in ganz Europa, in Israel und in den USA zusammen.
Sie engagiert sich für die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist Widmungsträgerin zweier am IRCAM uraufgeführter Werke für Viola solo: des Caprice für Viola solo und Elektronik des japanischen Komponisten Keita Matsumiya (2012) und von Drifting von Pierre Stordeur (Uraufführung April 2013). Sie wird regelmässig eingeladen, mit dem Ensemble Modern in Frankfurt und dem Ensemble Contrechamps in Genf zu spielen.
Noémie Bialobroda studierte bei Nobuko Imai und Miguel Da Silva an der Haute école de Musique de Genève und danach am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris im Diplôme d'Artiste Interprète (3. Zyklus), wo sie sich bei Jean Sulem vervollkommnete.
Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Geneva International String Academy.
Peter BrunsVioloncello · Gastprofessor an der GISA seit 2021Biografie lesen ›
This is one of the best CD recordings of the year – perhaps of the decade […]. Here we encounter the closest we have witnessed […] to a new Casals.”
(Early Music Review über die CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach)
“Peter Bruns does what he does best on his Tononi cello from 1730: he declaims, just like Pablo Casals, who also used to own the instrument. Peter Bruns once confirmed the closeness to Casals, saying: ‘I also try to speak with the instrument.’”
(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln)
Der Cellist Peter Bruns geniesst in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. Der gebürtige Berliner studierte bei Professor Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».
Peter Bruns trat als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen auf allen Kontinenten auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall in London, Konzertsäle in Tokio, Hongkong und Seoul, die Semperoper Dresden und das Leipziger Gewandhaus, sowie an den wichtigsten Festivals, darunter die Musikfestspiele von Kuhmo, Bergen, Berlin und Dresden, das Budapester Frühlingsfestival, das Seoul Spring Festival und Gidon Kremers Festival in Lockenhaus.
Er trat auch als Solist mit vielen grossen Orchestern auf und unternahm Tourneen mit der Staatskapelle Dresden sowie mit den Sinfonieorchestern des RAI, des MDR und Berlins. Er arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Eliahu Inbal, Gianandrea Noseda, Christoph Prick, Marc Albrecht und Bruno Weil zusammen.
Seine Faszination für die alte Sprache der Musik und die Instrumentierung der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dieses Bereichs, insbesondere mit der «Akademie für Alte Musik» Berlin, mit der Peter Bruns für CD-Produktionen, Konzerte und Festivals (Bergen, Brügge, Berlin, Regensburg, Köthen) gespielt hat.
Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Von 1998 bis 2005 war er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden und hat seit 2005 dieselbe Stelle an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.
Meisterkurse führten Peter Bruns in viele deutsche Städte sowie nach London, New York, Frankreich, Schweden und Australien.
Peter Bruns verfolgt auch eine Laufbahn als Dirigent: Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig und tritt regelmässig in dessen eigener Konzertreihe im Gewandhaus Leipzig sowie auf Tourneen auf.
Peter Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, darunter die Cellosonaten von Brahms, die Sechs Suiten für Violoncello solo von Bach, Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin und Robert Schumann, eine Aufnahme eines Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach, die mit dem Cannes Classical Award als «beste CD des Jahres» ausgezeichnet wurde, Antonín Dvořáks Werke für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden sowie seine hochgelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Peter Bruns spielt auf einem Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst Pablo Casals gehörte.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2022
Clara MespléViolineBiografie lesen ›
Clara Mesplé, 1997 geboren, begann mit sechs Jahren Violine zu spielen und trat 2006 in das Conservatoire à rayonnement régional in Montpellier ein, in die Klassen von Anne Temperville und danach Anne-Marie Regnault. Mit zwölf Jahren gewann sie den ersten Preis ihrer Kategorie beim Wettbewerb Vatelot-Rampal.
2014 wurde sie am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon in die Klasse von Marianne Piketty aufgenommen, schloss dort den Master einstimmig mit Auszeichnung ab und bildete sich anschliessend in Berlin bei Peter Rainer an der Universität der Künste weiter. Unterricht erhielt sie zudem bei Krzysztof Węgrzyn, Michael Frischenschlager und Renaud Capuçon.
2013 und 2014 spielte sie im Verbier Festival Junior Orchestra, 2018 im Gustav Mahler Jugendorchester und in der Seiji Ozawa International Academy Switzerland; sie musiziert mit Les Forces Majeures, dem Ensemble Appassionato, der Kammerakademie Potsdam, dem Orchestre Eroica Berlin und dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine.
In der Kammermusik gründete sie das Quatuor Confluence mit, das 2016 beim Wettbewerb der Philharmonie de Paris einstimmig den ersten Preis mit Glückwünschen der Jury erhielt, später das Quatuor Arlequin, dritter Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Anton Rubinstein 2019. Sie erhielt 2019 den Jurypreis von Talents Classiques und spielt eine Violine von François Caussin aus dem Jahr 1885.
Victoria GelmanViolineBiografie lesen ›
Victoria Gelman, geboren im israelischen Tiberias, begann mit fünf Jahren Violine zu spielen, bei Irina Etigon, Mila Feldman und Haim Taub. Den Bachelor schloss sie bei Hagai Shaham an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv ab, danach studierte sie im Master bei Mark Gothoni an der Universität der Künste Berlin und anschliessend in den Professional Studies bei Ilya Kaler am Cleveland Institute of Music.
Sie gewann 2018 den Clairmont-Wettbewerb und von 2008 bis 2013 erste Preise beim israelischen nationalen Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker «Maestro»; zahlreiche Male erhielt sie Stipendien der America-Israel Cultural Foundation. Sie trat in Paris, im Moskauer Kreml, in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, England, Lettland und Italien auf; 2011 war sie die jüngste Musikerin des Israeli Internet Orchestra unter Juri Baschmet.
In Meisterkursen arbeitete sie mit Miriam Fried, Itzhak Perlman, Shmuel Ashkenazi, Vadim Gluzman und Ilya Kaler, in der Kammermusik mit Mitgliedern des Szymanowski-Quartetts und des Jerusalem Quartet. Sie spielt eine Violine und einen Bogen, die ihr die WIZO geschenkt hat.
Askar SalimdjanovViolineBiografie lesen ›
«Rich, warm sound and a high degree of technical skills…» – South Florida Classical Review.
Askar Salimdjanov, geboren in Taschkent (Usbekistan), begann seine Ausbildung mit sieben Jahren an der Spezialmusikschule V. Uspenski als Schüler von Gulnara Suleymanova. Er erwarb den Bachelor of Music am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur bei Qian Zhou, danach ein Professional Performance Certificate an der Lynn University bei Elmar Oliveira, und setzte sein Studium an der Rice University bei Cho-Liang Lin fort.
Im Juni 2022 gewann er ein internationales Probespiel und eine Stelle beim Naples Philharmonic in Florida, wo er die Paul and Roberta Bresette Chair der Violinen innehat. Im selben Jahr war er einer der sieben für die Geneva International String Academy ausgewählten Geiger.
Er ist mehrfacher Preisträger der Lyric Chamber Music Competition, Gewinner der ersten NSAL Piano and Strings Duo Competition und der vierten John Oliveira String Competition, Preisträger des 6. Internationalen Wettbewerbs junger Interpreten in Moskau, Finalist des 2. Internationalen Jankelewitsch-Violinwettbewerbs und Preisträger des Internationalen Musikfestivals von Wladimir Spiwakow. Als Solist spielte er mit dem South Florida Symphony Orchestra, dem Orchestra Miami, dem Nationalen Sinfonieorchester Usbekistans und der Lynn Philharmonia; er trat unter anderem in der Carnegie Hall, bei der Kosciuszko Foundation in New York, in der Esplanade in Singapur und im New World Center in Miami auf.
Er spielte auf einer Violine von Vincenzo Panormo aus dem Jahr 1795, einer Leihgabe von Herrn und Frau Rin Kei Mei, sowie auf zwei Stradivari-Violinen von 1670 und 1702 aus der Sammlung Florian Leonhard Fine Violins.
Helene FREYTAGViolineBiografie lesen ›
Helene Freytag wurde 2005 in Leipzig (Deutschland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. 2013 bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in die Klasse von Prof. Uta-Maria Frenzel. Derzeit ist sie in der Klasse von Hellen Weiss. Seit 2019 ist sie zudem am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin, wo sie von Prof. Latica Honda-Rosenberg unterrichtet wird. Ab dem Wintersemester 2024/25 setzt sie ihr Bachelorstudium an der MUK in Wien bei Julian Rachlin fort.
Helene besuchte Meisterkurse bei Prof. Mihaela Martin, Prof. Natalia Prishepenko, Prof. Zakhar Bron, Prof. Pavel Vernikov und Prof. Boris Brovtsyn. Zudem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt an den Intensivwochen mit Prof. Ana Chumachenco, Prof. Ingolf Turban und Marc Bouchkov teil.
Helene ist mehrfache Erstpreisträgerin des Bundeswettbewerbs «Jugend musiziert» mit Höchstpunktzahl. In diesem Zusammenhang erhielt sie Sonderpreise als Solistin und als Kammermusikerin, darunter einen Preis der Deutschen Stiftung Musikleben, der Konzertreihe «Freunde junger Musiker» und den «WDR 3 Klassik-Preis». Zusammen mit ihrer Schwester am Klavier gewann sie 2021 den 2. Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin.
International gewann Helene den 3. Preis beim Internationalen Kocian-Wettbewerb in Ústí nad Orlicí (2019) sowie beim «15. Internationalen Violinwettbewerb zu Ehren von K. Lipiński und H. Wieniawski» in Lublin (2021).
Als Solistin trat Helene unter anderem mit der Staatskapelle Halle, dem Sion Festival Orchestra und der Elblandphilharmonie Sachsen auf. Zudem hat Helene eine grosse Leidenschaft für die Kammermusik. Mit ihren Geschwistern spielt sie erfolgreich im Klaviertrio, seit 2023 in der Klasse von Prof. Boris Kusnezow an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ausserdem nahm Helene an Kammermusikprojekten wie «Meister von heute und morgen» in Dresden, der «China Youth Music Academy» in Dresden, «Mit Musik – Miteinander» der Kronberg Academy und der Geneva International String Academy teil. Dort erhielt sie Anregungen von Prof. Marie-Elisabeth Hecker, Anastasia Kobekina, Prof. Walter Küssner und Sergey Ostrovsky. Seit 2019 ist Helene Mitglied des Bundesjugendorchesters.
Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds hat sie die Ehre, eine italienische Violine von L. Ventapane (1806) zu spielen, und wird zudem mit einem Stipendium sowie Konzerten der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Im September 2022 wurde sie ausserdem in die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Hans und Eugenia Jütting Stiftung aufgenommen.
Brian ISAACSViolaBiografie lesen ›
Der 23-jährige Brian Isaacs wuchs in Queens (New York) auf und begann mit vier Jahren Violine zu spielen. Nach dem Wechsel zur Bratsche 2014 und dem Abschluss an der LaGuardia High School 2018 begann Brian sein Studium an der Yale University, wo er seinen B.A. cum laude in Soziologie mit Auszeichnung im Hauptfach sowie seinen M.M. in Violainterpretation als Student von Ettore Causa erwarb. Ab September 2023 lebt Brian in Berlin als Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Als angehender Bratschensolist gewann Brian zuletzt sowohl den Woolsey Hall Competition der Yale School of Music als auch den William Waite Concerto Competition des Yale College. Daraufhin spielte er im April 2022 das Violakonzert von Walton mit dem Yale Symphony Orchestra unter der Leitung von William Boughton und kehrt im April 2024 nach New Haven zurück, um mit der Yale Philharmonia unter Peter Oundjian das Rhapsody-Concerto von Martinů zu spielen. Brian war einer von acht Halbfinalisten des Primrose International Viola Competition 2021, Halbfinalist des Kodály International Music Competition 2022 und Preisträger des Internationalen Anton-Rubinstein-Violawettbewerbs 2019. In Yale erhielt er zudem den Wrexham Prize in Music, «awarded annually to that senior who, as a performer, has best exemplified the standards of Quincy Porter», den Joseph Lentilhon Selden Memorial Award, verliehen «to students especially notable for their contribution in the field of music», sowie den Terry E. and Irene A. Sharp Prize, verliehen «to the most outstanding performer in the junior class in recognition of their fine musicianship and potential in the field of classical music». Als Solist spielte er in Meisterkursen für Künstler wie Misha Amory, Yuri Bashmet, Noémie Bialobroda, Alfred Brendel, Isabel Charisius, Nobuko Imai, Jeffrey Irvine, Lawrence Power, Thomas Riebl, Nadia Sirota & Nico Muhly, Steve Tenenbom und Lars Anders Tomter. Zu seinen Lehrern vor dem Studium gehören Barbera Berg, Molly Carr, Caeli Smith und Jonathan Weber.
Brian hatte das Glück, mit bemerkenswerten Musikern in aller Welt Kammermusik zu spielen. Zuletzt reiste er im September 2022 für Kammermusikkonzerte in Seoul, Gimhae und Heyri nach Südkorea. Im Sommer 2022 nahm Brian an zahlreichen Kammermusikfestivals teil, darunter Viridian Strings (USA), NUME Festival and Academy (Italien), Geneva International String Academy (Schweiz), Verbier Festival Academy (Schweiz), Moritzburg Festival Akademie (Deutschland) und Thy Chamber Music Festival (Dänemark). Er trat mit angesehenen Künstlern wie Peter Bruns, José Gallardo, Annette von Hehn, Mihae Lee, Mi-kyung Lee und Tony Nys auf. In früheren Sommern besuchte Brian die Taos School of Music, das Maine Chamber Music Seminar und das NEXT Festival of Emerging Artists. In Taos erhielt Brian zahlreiche Kammermusikcoachings von Misha Amory, Robert McDonald, Mai Motobuchi, Nicholas Tzavaras und weiteren Mitgliedern des Borromeo, des Brentano und des Shanghai String Quartet. Er spielte in Kammermusik-Meisterkursen für Künstler wie Simone Dinnerstein, Augustin Dumay, Lynn Harrell, Mathieu Herzog, Joel Krosnick, Mihaela Martin, Fred Sherry, Gábor Takács-Nagy und Roger Tapping. In Yale wurde Brian von Melvin Chen, Nina Lee, Don Palma, Wendy Sharp, Mark Steinberg und Mitgliedern des Omer und des Rolston String Quartet gecoacht.
Als begeisterter Orchestermusiker trat Brian 2019 als jüngstes Mitglied der Bratschengruppe des New Haven Symphony Orchestra bei und erhielt 2021 eine feste Stelle. Er war Solobratschist mehrerer renommierter Jugend- und Universitätsorchester, darunter das NYO-USA, mit dem er Konzerttourneen durch Asien und Europa unternahm, das Moritzburg Festival Orchester, die New York Youth Symphony, die Yale Philharmonia und das Yale Symphony Orchestra. Zudem besuchte Brian 2018 und 2019 das New York String Orchestra Seminar und 2020 das Summer Institute des Detroit Symphony Orchestra. Als Mitglied der Karajan-Akademie wird er in den Saisons 2023-24 und 2024-25 bei zahlreichen Aufführungen in der Bratschengruppe der Berliner Philharmoniker mitwirken.
Diesen Sommer freut sich Brian darauf, zu Viridian Strings, an die Geneva International String Academy und an die Verbier Festival Academy zurückzukehren und erstmals am Four Seasons Chamber Music Festival und an der String Academy des Gstaad Menuhin Festival teilzunehmen. Brian spielt auf einer Bratsche von Douglas Cox aus dem Jahr 2011, einer grosszügigen Leihgabe der Virtu Foundation.
Haean KwonViolaBiografie lesen ›
Konstanze PIETSCHMANNVioloncelloBiografie lesen ›
https://konstanze-pietschmann.com
Konstanze Pietschmann ist eine Cellistin aus Leipzig. Nach ihrem Studium in der Nachwuchsförderklasse von Anna Niebuhr an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig begann sie 2018 ihr Musikstudium in der Klasse von Prof. Peter Bruns an derselben Hochschule. Nach zahlreichen ersten Bundespreisen bei «Jugend musiziert» folgte die Teilnahme an bedeutenden internationalen Wettbewerben, darunter der Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Unter anderem erhielt sie den 3. Preis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb, den 1. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb «Anna Kull» in Graz, den «International Suggia Award» in Porto und zuletzt den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb Felix Mendelssohn Bartholdy in Berlin.
2019 debütierte sie als Solistin im Gewandhaus Leipzig mit dem Cellokonzert von Robert Schumann. Es folgten Konzerte mit den Grazer Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, der Orquestra Sinfónica do Porto, dem preisgekrönten Ensemble LGT Young Soloists und anderen. Mehrere Kammermusikkonzerte führten Konstanze bereits in die Konzertsäle Portugals, Italiens, Äthiopiens, Ungarns, Griechenlands, Israels, der USA und vieler anderer Länder. 2021 gründete sie das Kammerorchester «Camerata Espansiva!», um jungen Solisten eine Bühne zu bieten.
Sie nimmt regelmässig an Meisterkursen und Festivals teil. An der Geneva String Academy, bei Musique à Flaine und beim Festival «Con Spirito» stand sie mit Musikern wie Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Tobias Feldmann, Pauline Sachse, Andrej Bielow und Christophe Poiget auf der Bühne. Neben Meisterkursen bei Peter Bruns, Alfred Brendel, Marc Coppey, Wolfgang Boettcher, Norman Fischer, Valentin Erben (Alban Berg Quartett) und Mitgliedern des Quatuor Ysaÿe erhielt Konstanze wichtige Impulse von Wen-Sinn Yang und Anne Gastinel.
Seit 2019 ist Konstanze Pietschmann Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig e.V. Zudem erhielt sie Stipendien der Jütting-Stiftung, der Harald-Genzmer-Stiftung und von Musique à Flaine. Konstanze spielt ein Violoncello von Charles Gaillard (Paris, 1867) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben.
Tamir Naaman PeryVioloncelloBiografie lesen ›
Der israelische Cellist Tamir Naaman Pery wurde von Zvi Plesser und Frans Helmerson ausgebildet. Er absolvierte das Konservatorium Karmiel, das Jerusalem Music Center und die Jerusalem Academy of Music and Dance und ist Mitglied des Boulez Ensemble und des West-Eastern Divan Orchestra.
Er erhielt den Bruno-Frey-Musikpreis, den ersten Preis beim israelischen Wettbewerb für junge Musiker, den zweiten Preis beim David-Grits-Wettbewerb und den Preis der Akademie Verão Clássico und wirkte als Solist und Kammermusiker bei Lumières d’Europe, Yellow Barn, der Geneva International String Academy, dem Thy Chamber Music Festival, Kneisel Hall, dem Perlman Music Program, Musethica und der Moritzburg Festival Akademie mit.
Er stand mit David Grimal, Donald Weilerstein, Gary Hoffman, Peter Bruns und Claire Désert auf der Bühne, unter anderem im Pierre Boulez Saal, und arbeitete mit Daniel Barenboim, David Geringas und Kyril Zlotnikov. Als Stipendiat des Jerusalem Music Center, der America-Israel Cultural Foundation und der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er ein beim Geigenbauer Yair Hod Fainas in Auftrag gegebenes Violoncello, das er nach seinem Grossvater «Shushik» nennt.
DIE KONZERTE
MITTWOCH, 6. JULI
Musée Barbier-Mueller
Bach · Ysaÿe · Hindemith · Haydn · Hersant · Ravel
DONNERSTAG, 7. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Bruch · Frolov · Schubert
SAMSTAG, 9. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Tschaikowsky
Dieses Konzert

