- Musique de chambre et récital -
Dienstag, 5. Juli 2022 | 20h00
Société de Lecture
 

SOMMERSAISON 2022

Schumann · Brahms · Waxman · Dvořák

Dienstag, 5. Juli 2022 · 20.00 Uhr

Société de Lecture

Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN

PROGRAMM

Robert Schumann (1810 - 1856)

Fantasiestücke op. 73

Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch und mit Feuer

Auguste Rahon · VioloncelloAnnegret Kuttner · Klavier

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Sonate für Viola und Klavier Nr. 1 op. 120

Allegro appassionato
Andante un poco adagio
Allegretto grazioso
Vivace

Sarah Strohm · ViolaHunju Sohnn · Klavier

Franz Waxman (1906 - 1967)

Carmen-Fantasie

Askar Salimdjanov · ViolineLukáš Klánský · Klavier

— PAUSE —

Antonín Dvořák (1841 - 1904)

Klavierquintett Nr. 2 op. 81

Allegro, ma non tanto
Dumka: Andante con moto
Scherzo (Furiant): Molto vivace
Finale: Allegro

Lukáš Klánský · KlavierVictoria Gelman · Violine 1Leonardo Vasile · Violine 2Élise Hiron · ViolaFriederike Herold · Violoncello

DIE KÜNSTLER

PROFESSOREN UND BEGLEITPIANISTEN

Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›


 

“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung

„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."

Irish Times

Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.

Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.

Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.

Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.


HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›


Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.

Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.

HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.


 

Lukáš KlánskýBegleitpianist für die GeigerBiografie lesen ›

Lukáš Klánský wurde 1989 in Prag geboren. Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er ist Mitglied des erfolgreichen Lobkowicz Trios, das 2014 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) gewann. 2018 gewann er beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie Dirigieren vom Klavier aus. Er tritt regelmässig mit dem Geiger Jan Mráček auf, Gewinner des Fritz-Kreisler-Wettbewerbs 2014 und Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie.

Lukáš Klánský tritt mit führenden tschechischen Orchestern unter Dirigenten wie Libor Pešek, Andrea Sebastian Weiser, Gundi Emilsson oder István Dénes auf. Er spielte unter anderem am Festival Prager Frühling, an den Musikfesten mit Václav Hudeček, am Talich-Festival in Beroun, am Prager Dvořák-Festival, am Festival Lago Maggiore, an der Mendelssohn Musikwoche Wengen, am Chopin-Marathon Darmstadt, am Nafplion-Festival, bei Il Timbro Ivrea und bei der Basler Reihe «Kammermusik um halb acht».

Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec, des International Rotary Piano Competition 2012 und des Internationalen Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2013. Mit fünfzehn Jahren debütierte er im Dvořák-Saal in Prag mit dem Prager Kammerorchester und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459.

Von 2004 bis 2010 studierte er am Prager Konservatorium bei Eva Boguniová und schloss mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll ab. Sein Studium beendete er an der Akademie der musischen Künste, wo er bei seinem Vater, Prof. Ivan Klánský, studierte. Seine musikalische Entwicklung wurde nicht nur von seinen Lehrern geprägt, sondern auch von Martin Kasík und dem international renommierten Garrick Ohlsson, dessen Prager Meisterkurse er besuchte.

Durch seine unzähligen Konzertauftritte hat er sich dem Publikum in vielen Ländern vorgestellt. Neben der Tschechischen Republik ist er in der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Polen, der Türkei, den USA und Südafrika bekannt. Seine Aufnahmen sind bei den Labels Praga Digitals, Radioservis, Gramola und Naxos erschienen.

Lukáš Klánský ist auch Dirigent und gibt Konzerte, in denen er Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven vom Klavier aus leitet. Dirigieren studierte er bei Professor Leoš Svárovský.

Lukáš arbeitet zudem mit dem legendären tschechischen Geiger Václav Hudeček zusammen. Sie geben gemeinsam Konzerte und wirken an einer Sommerakademie für junge Talente in Luhačovice mit.

DIE JUNGEN KÜNSTLER 2022

Askar SalimdjanovViolineBiografie lesen ›

«Rich, warm sound and a high degree of technical skills…» – South Florida Classical Review.

Askar Salimdjanov, geboren in Taschkent (Usbekistan), begann seine Ausbildung mit sieben Jahren an der Spezialmusikschule V. Uspenski als Schüler von Gulnara Suleymanova. Er erwarb den Bachelor of Music am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur bei Qian Zhou, danach ein Professional Performance Certificate an der Lynn University bei Elmar Oliveira, und setzte sein Studium an der Rice University bei Cho-Liang Lin fort.

Im Juni 2022 gewann er ein internationales Probespiel und eine Stelle beim Naples Philharmonic in Florida, wo er die Paul and Roberta Bresette Chair der Violinen innehat. Im selben Jahr war er einer der sieben für die Geneva International String Academy ausgewählten Geiger.

Er ist mehrfacher Preisträger der Lyric Chamber Music Competition, Gewinner der ersten NSAL Piano and Strings Duo Competition und der vierten John Oliveira String Competition, Preisträger des 6. Internationalen Wettbewerbs junger Interpreten in Moskau, Finalist des 2. Internationalen Jankelewitsch-Violinwettbewerbs und Preisträger des Internationalen Musikfestivals von Wladimir Spiwakow. Als Solist spielte er mit dem South Florida Symphony Orchestra, dem Orchestra Miami, dem Nationalen Sinfonieorchester Usbekistans und der Lynn Philharmonia; er trat unter anderem in der Carnegie Hall, bei der Kosciuszko Foundation in New York, in der Esplanade in Singapur und im New World Center in Miami auf.

Er spielte auf einer Violine von Vincenzo Panormo aus dem Jahr 1795, einer Leihgabe von Herrn und Frau Rin Kei Mei, sowie auf zwei Stradivari-Violinen von 1670 und 1702 aus der Sammlung Florian Leonhard Fine Violins.

Victoria GelmanViolineBiografie lesen ›

Victoria Gelman, geboren im israelischen Tiberias, begann mit fünf Jahren Violine zu spielen, bei Irina Etigon, Mila Feldman und Haim Taub. Den Bachelor schloss sie bei Hagai Shaham an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv ab, danach studierte sie im Master bei Mark Gothoni an der Universität der Künste Berlin und anschliessend in den Professional Studies bei Ilya Kaler am Cleveland Institute of Music.

Sie gewann 2018 den Clairmont-Wettbewerb und von 2008 bis 2013 erste Preise beim israelischen nationalen Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker «Maestro»; zahlreiche Male erhielt sie Stipendien der America-Israel Cultural Foundation. Sie trat in Paris, im Moskauer Kreml, in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, England, Lettland und Italien auf; 2011 war sie die jüngste Musikerin des Israeli Internet Orchestra unter Juri Baschmet.

In Meisterkursen arbeitete sie mit Miriam Fried, Itzhak Perlman, Shmuel Ashkenazi, Vadim Gluzman und Ilya Kaler, in der Kammermusik mit Mitgliedern des Szymanowski-Quartetts und des Jerusalem Quartet. Sie spielt eine Violine und einen Bogen, die ihr die WIZO geschenkt hat.

Leonardo VasileViolineBiografie lesen ›

Leonardo Vasile begann mit vier Jahren Geige zu spielen. Er studierte am Conservatoire de Genève und an der Haute école de musique de Genève und absolviert anschliessend einen Master an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Er nahm am Musical Chairs Festival in Montreal und an der Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg teil und tritt regelmässig in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien auf. Mit der Jungen Philharmonie Würzburg spielte er den Solopart der Violine in Beethovens Tripelkonzert.

Sarah STROHMViolaBiografie lesen ›

Nach ihrem Studium bei Noémie Bialobroda in Genf trat Sarah im September 2024 in die Klasse von Jean Sulem am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris ein.

Durch ihre Teilnahme an internationalen Wettbewerben seit jungen Jahren fiel sie mehrfach auf. Mit erst 16 Jahren gewann sie den 2. Preis beim Johannes-Brahms-Wettbewerb (2021). Sie erhielt eine ehrenvolle Erwähnung und den Preis für die beste Interpretation des Stücks von Oskar Nedbal beim Internationalen Oskar-Nedbal-Violawettbewerb (2023), und 2025 ist sie die jüngste Halbfinalistin des renommierten Lionel Tertis International Viola Competition. Zudem erhielt sie den 1. Preis des Wettbewerbs der AIMS Foundation für einen Soloauftritt mit Sinfonieorchester (2019). Auf nationaler Ebene gewann sie den 1. Preis des Wettbewerbs Valiant Forum im Rahmen des Festivals Murten Classics (2023) und ist mehrfache Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (2016 ; 2018 ; 2022 ; 2024).  

Mit 20 Jahren gewinnt sie den ersten Preis der 79. Ausgabe des Concours de Genève. Neben dem Hauptpreis ex aequo mit Brian Isaacs erhielt Sarah Strohm die meisten übrigen Auszeichnungen. Das Publikum der Victoria Hall feierte sie ebenfalls und verlieh ihr den Publikumspreis, den Preis des jungen Publikums und den Preis der Studierenden.  Diese Preise markieren eine neue Etappe auf einem bemerkenswerten Weg.

Sarah nimmt regelmässig an internationalen Akademien auf höchstem Niveau teil, etwa an der Solistenakademie des Verbier Festivals, der Seiji Ozawa International Academy, den Meisterkursen von IMS Prussia Cove, den Lac Léman Music Masterclasses, dem Keshet Eilon String Mastercourse, der Geneva International String Academy und den Workshops der Kronberg Academy. So konnte sie sich bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Tatjana Masurenko, Lawrence Power, Thomas Riebl, Antoine Tamestit und Tabea Zimmermann vervollkommnen.

Zu ihren Soloauftritten gehören das Violakonzert von Telemann mit den Boho Strings (Festival Murten Classics), das Violakonzert von Hoffmeister mit dem Collegium Musicum Basel, das Doppelkonzert für Viola und Klarinette von Bruch, die Romanze von Bruch und das Potpourri für Viola und Orchester von Hummel. Ihr Engagement in der Kammermusik ermöglichte es ihr zudem, an der Seite erfahrener Musiker wie Corina Belcea, Peter Bruns, Svetlana Makarova, Sergey Ostrovsky, Antje Weithaas und Robin Wilson aufzutreten.

Sarah wird von der Stiftung Lyra und der Ruth und Ernst Burkhalter Stiftung unterstützt.



Élise HironViolaBiografie lesen ›

Élise Hiron lebt als Bratschistin und Pianistin in der Schweiz. Sie wird oft als Solobratschistin des Orchestre de Chambre de Genève eingeladen und spielt regelmässig in den Kammerorchestern von Basel, Lausanne und Freiburg, wo sie eine Tutti-Stelle innehat.

Als Bratschistin des Wendel Piano Quartet und seit 2024 des Moser Streichquartetts spielt sie ausserdem als Pianistin im Duo mit dem Cellisten Miquel Garcia Ramon. Sie studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris, an der HEMU in Lausanne und Sitten und am Cleveland Institute of Music und absolviert derzeit zwei Master: Viola an der Hochschule für Musik Basel und, als Pianistin, Kammermusik-Duo in Paris.

Zu ihren Lehrerinnen und Lehrern gehören Tatjana Masurenko, Silvia Simionescu, Jean Sulem, Jeffrey Irvine, Claire Désert, Anton Kernjak, Rafael Rosenfeld und François Salque. Sie wurde für IMS Prussia Cove, das Zermatt Festival und die Zermatt Academy, die Geneva International String Academy und Mendelssohn on Mull ausgewählt und spielt eine Viola von Charles Coquet aus dem Jahr 2019.

Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›

Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.

2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.

Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.


Friederike HeroldVioloncelloBiografie lesen ›

Friederike Herold, 2005 in Pirna geboren, studiert seit 2023 am Aline-Foriel-Destezet-Lehrstuhl für Violoncello der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Ivan Monighetti, unterstützt durch ein Stipendium der Fundación Albéniz. 2025 überreichte ihr Königin Sofía das Diplom für die herausragendste Studentin ihres Lehrstuhls.

Sie begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen und wurde in Dresden ausgebildet, in der Kinderklasse von Gunda Altmann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und ab 2016 am Sächsischen Landesgymnasium für Musik, sowie bei Emil Rovner und Ivan Monighetti. Sie besuchte Meisterkurse bei Sol Gabetta, Jens Peter Maintz, Natalie Clein, Jan Vogler, Tanja Tetzlaff und Kian Soltani.

Sie gewann erste Preise bei internationalen Wettbewerben in Österreich, Kroatien, Tschechien und Ungarn und mehrfach bei Jugend musiziert, trat als Solistin mit der Jungen Sinfonie Dresden und den Zagreber Solisten auf und wirkte bei Hope@Home, beim Solsberg Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei den Dresdner Musikfestspielen mit. 2025 spielte sie mit dem Orchester der Escuela Reina Sofía in der Carnegie Hall in New York unter Andrés Orozco-Estrada. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und seit 2018 der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und spielt seit 2020 ein Violoncello von Joseph Antonius Rocca (Turin, 1839).

DIE KONZERTE

DIENSTAG, 5. JULI · 15.30 UHR

Hôpital de Beau-Séjour

Konzert Hôpital de Beau-Séjour

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DIENSTAG, 5. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Schumann · Brahms · Waxman · Dvořák

Dieses Konzert

MITTWOCH, 6. JULI

Musée Barbier-Mueller

Bach · Ysaÿe · Hindemith · Haydn · Hersant · Ravel

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DONNERSTAG, 7. JULI · 15.00 UHR

EMS Les Marronniers

Konzert EMS Les Marronniers

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DONNERSTAG, 7. JULI · 18.00 UHR

Société de Lecture

Vortrag von Alfred Brendel

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DONNERSTAG, 7. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Beethoven · Bruch · Frolov · Schubert

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FREITAG, 8. JULI

Société de Lecture

Brahms · Schumann · Saint-Saëns · Schönberg

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SAMSTAG, 9. JULI · 11.15 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SAMSTAG, 9. JULI · 16.30 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SAMSTAG, 9. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Beethoven · Tschaikowsky

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