- Musique de chambre et récital -
Freitag, 9. Juli 2021 | 19h00
Scène Ella Fitzgerald
 

SOMMERSAISON 2021

Brahms · Mendelssohn

Freitag, 9. Juli 2021 · 19.00 Uhr

Scène Ella Fitzgerald

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN

«Deutsche Romantik & Kammermusik»: Konzert von Musiques en Été, Stadt Genf, auf der Scène Ella Fitzgerald.

PROGRAMM

DIE KÜNSTLER

PROFESSOREN, EHRENGAST UND BEGLEITPIANISTEN

Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›

Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».

Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.

Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.

Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.

2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.

Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.

Noémie BialobrodaViola · Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der GISABiografie lesen ›

Noémie Bialobroda ist seit 2014 Bratschistin des Quatuor Aviv, mit dem sie eine intensive internationale Karriere verfolgt. Ihre Gesamtaufführung der Beethoven-Quartette im Studio Ansermet in Genf 2018-2019 fand beim Genfer Publikum grossen Anklang und festigte ihre Verankerung in der Westschweiz.

Mit Leidenschaft für das Unterrichten ist Noémie Bialobroda Professorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève und Koordinatorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève. 2024 wurde sie zur Professorin für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon ernannt. Im Sommer unterrichtet sie an der Académie Internationale de Musique de Solsona in Spanien und ist Professorin für Kammermusik an der Académie Internationale de Musique de Flaine. Ihre Schülerinnen und Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Noémie Bialobroda erhielt 2024 ein Kulturstipendium der Fondation Leenaards.

Als Konzertmusikerin ist sie Gast renommierter Konzertreihen und Festivals wie der Wigmore Hall (London), des Festival Manifeste des IRCAM und der Cité de la Musique (Paris), um nur einige zu nennen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Abdel Rahman El Bacha, Yovan Markovitch, Luis Claret, Boris Garlitsky, François Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez und dem Quatuor Rosamonde für Konzerte in ganz Europa, in Israel und in den USA zusammen.

Sie engagiert sich für die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist Widmungsträgerin zweier am IRCAM uraufgeführter Werke für Viola solo: des Caprice für Viola solo und Elektronik des japanischen Komponisten Keita Matsumiya (2012) und von Drifting von Pierre Stordeur (Uraufführung April 2013). Sie wird regelmässig eingeladen, mit dem Ensemble Modern in Frankfurt und dem Ensemble Contrechamps in Genf zu spielen.

Noémie Bialobroda studierte bei Nobuko Imai und Miguel Da Silva an der Haute école de Musique de Genève und danach am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris im Diplôme d'Artiste Interprète (3. Zyklus), wo sie sich bei Jean Sulem vervollkommnete.

Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Geneva International String Academy.

Peter BrunsVioloncello · Gastprofessor an der GISA seit 2021Biografie lesen ›

This is one of the best CD recordings of the year – perhaps of the decade […]. Here we encounter the closest we have witnessed […] to a new Casals.”

(Early Music Review über die CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach)

“Peter Bruns does what he does best on his Tononi cello from 1730: he declaims, just like Pablo Casals, who also used to own the instrument. Peter Bruns once confirmed the closeness to Casals, saying: ‘I also try to speak with the instrument.’”

(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln)


Der Cellist Peter Bruns geniesst in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. Der gebürtige Berliner studierte bei Professor Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».

Peter Bruns trat als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen auf allen Kontinenten auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall in London, Konzertsäle in Tokio, Hongkong und Seoul, die Semperoper Dresden und das Leipziger Gewandhaus, sowie an den wichtigsten Festivals, darunter die Musikfestspiele von Kuhmo, Bergen, Berlin und Dresden, das Budapester Frühlingsfestival, das Seoul Spring Festival und Gidon Kremers Festival in Lockenhaus.

Er trat auch als Solist mit vielen grossen Orchestern auf und unternahm Tourneen mit der Staatskapelle Dresden sowie mit den Sinfonieorchestern des RAI, des MDR und Berlins. Er arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Eliahu Inbal, Gianandrea Noseda, Christoph Prick, Marc Albrecht und Bruno Weil zusammen.

Seine Faszination für die alte Sprache der Musik und die Instrumentierung der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dieses Bereichs, insbesondere mit der «Akademie für Alte Musik» Berlin, mit der Peter Bruns für CD-Produktionen, Konzerte und Festivals (Bergen, Brügge, Berlin, Regensburg, Köthen) gespielt hat.

Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Von 1998 bis 2005 war er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden und hat seit 2005 dieselbe Stelle an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.

Meisterkurse führten Peter Bruns in viele deutsche Städte sowie nach London, New York, Frankreich, Schweden und Australien.

Peter Bruns verfolgt auch eine Laufbahn als Dirigent: Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig und tritt regelmässig in dessen eigener Konzertreihe im Gewandhaus Leipzig sowie auf Tourneen auf.

Peter Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, darunter die Cellosonaten von Brahms, die Sechs Suiten für Violoncello solo von Bach, Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin und Robert Schumann, eine Aufnahme eines Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach, die mit dem Cannes Classical Award als «beste CD des Jahres» ausgezeichnet wurde, Antonín Dvořáks Werke für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden sowie seine hochgelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.

Peter Bruns spielt auf einem Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst Pablo Casals gehörte.



© Fotograf: Jens Rötzsc

DIE JUNGEN KÜNSTLER 2021

Sophi RochlinViolineBiografie lesen ›

Sophi Rochlin, 2001 im israelischen Aschdod geboren, studierte Violine bei Elena Mazor am Konservatorium Givatayim und wechselte dann in die Klasse von Boris Garlitsky an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Ausgebildet in den Programmen des Jerusalem Music Center, darunter das Young Israel Philharmonic Orchestra und das David-Goldman-Programm für herausragende junge Musikerinnen und Musiker, nahm sie an den internationalen Meisterkursen von Keshet Eilon, an der Akademie der Saline royale, an Elba Isola Musicale d’Europa, am New Virtuosi International Mastercourse in England und an der Geneva International String Academy teil. Sie arbeitete unter anderem mit Vadim Gluzman, Miriam Fried und Zakhar Bron.

2018 erhielt sie einen Sonderpreis beim Internationalen Violinwettbewerb Wladimir Spiwakow, 2024 den AFSF Opportunity Award; sie ist Stipendiatin von Villa Musica (Schloss Engers) und Mitglied von Musethica Israel. Sie spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume aus der Sammlung von Yehuda Zisapel.

Pierre-Alain BaronViolineBiografie lesen ›

Der Geiger Pierre-Alain Baron bildet seit 2021 mit dem Pianisten Pierre Fleury das Duo Baron-Fleury. Das in Brüssel gegründete Duo setzte seine Ausbildung am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon fort.

Als Preisträger des Kreutzer International Music Competition 2024 erschliesst das Duo das Repertoire für Violine und Klavier unter ästhetischen, instrumentenkundlichen und historischen Gesichtspunkten: grosse Werke von Beethoven, Schubert, Ravel und Messiaen, selten gespielte Stücke und Komponistinnen wie Marguerite Canal, Rebecca Clarke oder Galina Ustwolskaja. Es tritt in Frankreich, Belgien und der Schweiz auf und gibt dort auch Meisterkurse und pädagogische Begegnungen.

Feliks HarutyunyanViolineBiografie lesen ›

Feliks Harutyunyan, 1996 in Eriwan in eine Musikerfamilie geboren, begann mit fünf Jahren Violine zu spielen. Seit 2022 ist er festes Mitglied der ersten Violinen im Orchester der Volksoper Wien.

Nach der Tschaikowski-Musikschule und dem Staatlichen Komitas-Konservatorium in Eriwan, wo er bei Alexander Kosemyan studierte, wechselte er in die Klasse von Dominika Falger an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz; dort schloss er 2019 den Bachelor und 2021 den Master ab, beide mit Auszeichnung, und setzte sein Studium bei ihr an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien fort.

Als Solist trat er mit dem Armenischen Nationalen Philharmonischen Orchester, dem Armenischen Nationalen Kammerorchester – mit dem er 2018 in Mozarts A-Dur-Konzert debütierte – und dem Sinfonieorchester der Kunstuniversität Graz auf, mit dem er 2021 das Zweite Violinkonzert von Bartók spielte. Er ist Gastkonzertmeister des Armenischen Nationalen Kammerorchesters und spielt auch bei den Wiener Symphonikern und im Tonkünstler-Orchester.

Er gewann unter anderem erste Preise beim Internationalen Violinwettbewerb Váša Příhoda und bei der Malta International Music Competition 2018, war 2019 Finalist der Wettbewerbe Ysaÿe und Grażyna Bacewicz und 2020 Preisträger des Chatschaturjan-Wettbewerbs; zudem gründete er das Streicherensemble Grazer Solisten. Als Stipendiat der Académie musicale de Villecroze und der Geneva International String Academy arbeitete er mit Renaud Capuçon, Tedi Papavrami, Sergey Ostrovsky und Mihaela Martin.

Seat Byeol ChoiViolineBiografie lesen ›

Die aus Korea stammende Seat Byeol Choi wurde in Russland ausgebildet, zunächst in Wladiwostok, dann am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau bei Eduard Grach. 2017 trat sie in die Klasse von Sergey Ostrovsky an der Haute école de musique de Genève ein, wo sie 2022 den Master in Konzertinterpretation erwarb; anschliessend setzte sie ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Ilya Gringolts im Solistendiplom fort.

2025 wurde sie Ko-Solistin im Orchestre national de Metz. Als vielseitige und neugierige Musikerin verfolgt sie Projekte in der Kammermusik wie im solistischen Repertoire, spielt bei besonderen Projekten im Orchester und interessiert sich für historisch informierte Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten.

Sie gewann 2015 den EMCY-Preis beim Wettbewerb Kloster Schöntal, 2019 den zweiten Preis beim Concours d’interprétation musicale de Lausanne und 2023 den ersten Preis beim Kiwanis-Wettbewerb; in Meisterkursen arbeitete sie mit Alfred Brendel, Ilya Kaler, Vadim Gluzman und Silvia Marcovici. Sie trat unter anderem in Wien, Tel Aviv, Moskau und London auf. An der Geneva International String Academy spielte sie 2021 unter dem Namen Se Tsoi.

Johannes MoehrleViolaBiografie lesen ›

Johannes Moehrle, 2001 in Genf geboren, begann mit vier Jahren bei Laurent Rochat Viola zu spielen und studierte später bei Noémie Bialobroda und Andriy Viytovych. 2019 trat er in die Klasse von Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ein, 2020 begann er ein Studium der französischen und deutschen Literatur an der Universität Oxford; die Verbindungen zwischen beiden Künsten helfen ihm, so sagt er, beide besser zu verstehen.

Er besuchte Meisterkurse bei Nobuko Imai, Garth Knox und Jean Sulem und spielte in den Orchestern des Verbier Festival, an der Zermatt Music Academy sowie an der Karajan- und der Seiji-Ozawa-Akademie. Seit 2021 ist er Mitglied des Gstaad Festival Orchestra, seit 2022 künstlerischer Leiter des Ensemble PuplinGE Classique, das beim Festival Puplinge Classique residiert.

Kwan Hon Gordon LauViolaBiografie lesen ›

Kwan Hon Gordon Lau, 1999 in Hongkong geboren, begann mit der Violine und wechselte 2014 wegen ihres volleren, wärmeren Klangs zur Viola. Nach der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Werner Dickel studierte er von 2017 bis 2022 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Tabea Zimmermann und German Tcakulov, mit einem Erasmus-Semester in Genf bei Máté Szűcs. Seit 2023 studiert er im Master bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.

Als Kammermusiker wurde er von Eberhard Feltz und dem Artemis Quartett geprägt; er spielte mit Sayaka Shoji, Daniel Hope, Rainer Schmidt und Peter Bruns und war Gast-Solobratscher der Kammerakademie Potsdam und des Schleswig-Holstein Musik Festival Orchesters. Er trat bei der Seiji Ozawa Academy, beim Zermatt Music Festival, beim Gstaad Menuhin Festival und beim Moritzburg Festival auf, 2020 mit seinem Bruder in Daniel Hopes ARTE-Sendung «Hope@Home».

Seit der Saison 2019/20 ist er Stipendiat von Villa Musica Rheinland-Pfalz und wurde als «Star of Villa Musica 2023» ausgezeichnet. Als ehemaliges Mitglied des Hong Kong Children’s Choir singt er auch leidenschaftlich gern. Er spielt eine Viola von Patrick Robin aus dem Jahr 2013, eine Leihgabe der Hochschule Hanns Eisler.

Guillermo OrtegaVioloncelloBiografie lesen ›

Der in Madrid geborene Guillermo Ortega Santos studierte bei Asier Polo und setzt seine Ausbildung seit 2017 an der Musik-Akademie Basel (Schweiz) bei Rafael Rosenfeld fort, wo er dank Stipendien der Stiftung Lyra, der Rudolf-Vontobel-Stiftung und der Rita-Zimmermann-Stiftung sowohl den Master Performance als auch den Solistenabschluss erwarb. Wertvolle Anregungen erhielt er zudem von Rainer Schmidt, Anton Kernjak, Claudio Martínez Mehner und Steven Isserlis.

Guillermo wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreis 2023 (Schweiz), dem Rahn Kulturfonds 2019 und 2020, dem dritten Preis und dem Preis für die beste Interpretation spanischer Musik beim Internationalen Wettbewerb «Villa de Llanes» und dem ersten Preis beim nationalen Wettbewerb «Ciudad de Vigo». Er trat in den wichtigsten spanischen und europäischen Konzertsälen auf, etwa im Konzerthaus Berlin, im Musikverein, im Concertgebouw und im Auditorio Nacional de Madrid, unter Dirigenten vom Rang eines Paavo Järvi, Gianandrea Noseda, Herbert Blomstedt, Heinz Holliger und Krzysztof Penderecki.

Von 2019 bis 2021 war Guillermo Praktikant beim Tonhalle-Orchester Zürich und arbeitet derzeit mit Orchestern wie dem Opernhaus Zürich, dem Sinfonieorchester Basel, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Orquesta Nacional de España zusammen. Zudem wurde er an Festivals wie OCM Prussia Cove, Musikdorf Ernen, Festival der Stille und Davos Festival eingeladen. Guillermo nahm auch am Programm «Young Soloist» teil und nahm dafür 3 Sendungen für das spanische Nationalfernsehen auf.

Ab September 2024 hat er eine feste Stelle beim Zürcher Kammerorchester. 

Cosima FederleVioloncelloBiografie lesen ›

Cosima Federle wurde 2002 in Regensburg geboren und begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen.

2010 wurde sie in die «Bayerische Frühförderklasse» in Regensburg bei Wolfgang Nüsslein aufgenommen, und von 2015 bis 2019 erhielt sie Unterricht bei Hanno Simons in München. 2019 wurde Cosima Jungstudentin bei Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und setzte ihr Studium dort seit 2020 als Vollstudentin fort.

Ihr Spiel wurde durch Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang, László Fenyő, Jan Vogler, Natalia Gutman, Boris Kusnezow, Kian Soltani, Jens Peter Maintz, Mischa Maisky und Alfred Brendel bereichert. Cosima gewann verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe, darunter erste Preise beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, beim Internationalen Musikwettbewerb László Spezzaferri in Verona und bei «Jugend musiziert» sowie zweite Preise beim Internationalen David-Popper-Wettbewerb in Ungarn und beim Concours International Tremplin in Paris, ausserdem den Musikpreis der Stadt Regensburg, einen Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung und einen Sonderpreis der Bundesapothekerkammer.

2013 waren Cosima und ihr Bruder zwei der Hauptprotagonisten des Films «Jugend musiziert – der Film», der von verschiedenen deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und erhielt weitere Stipendien der «Geneva International String Academy», Schweiz, von «Musique à Flaine», Frankreich, der Hildegard-Schmalzl-Stiftung und der Dresdner Musikfestspiele.

Seit 2017 war sie jährlich Stipendiatin des Projekts «Meisterschüler – Meister» auf Schloss Neuhardenberg (Berlin) mit Jan Vogler.

Cosima spielte an mehreren Festivals, darunter «Musiques en Été» in Genf, die Dresdner Musikfestspiele und das «Festival Momentum» in Stolberg, und trat in der Elbphilharmonie Hamburg, im Stadtcasino Basel und im Gewandhaus Leipzig auf.

Sie produzierte mehrere Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Cosima spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot, Paris 1821, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.


Konstanze PIETSCHMANNVioloncelloBiografie lesen ›

https://konstanze-pietschmann.com

Konstanze Pietschmann ist eine Cellistin aus Leipzig. Nach ihrem Studium in der Nachwuchsförderklasse von Anna Niebuhr an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig begann sie 2018 ihr Musikstudium in der Klasse von Prof. Peter Bruns an derselben Hochschule. Nach zahlreichen ersten Bundespreisen bei «Jugend musiziert» folgte die Teilnahme an bedeutenden internationalen Wettbewerben, darunter der Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Unter anderem erhielt sie den 3. Preis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb, den 1. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb «Anna Kull» in Graz, den «International Suggia Award» in Porto und zuletzt den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb Felix Mendelssohn Bartholdy in Berlin.

2019 debütierte sie als Solistin im Gewandhaus Leipzig mit dem Cellokonzert von Robert Schumann. Es folgten Konzerte mit den Grazer Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, der Orquestra Sinfónica do Porto, dem preisgekrönten Ensemble LGT Young Soloists und anderen. Mehrere Kammermusikkonzerte führten Konstanze bereits in die Konzertsäle Portugals, Italiens, Äthiopiens, Ungarns, Griechenlands, Israels, der USA und vieler anderer Länder. 2021 gründete sie das Kammerorchester «Camerata Espansiva!», um jungen Solisten eine Bühne zu bieten.

Sie nimmt regelmässig an Meisterkursen und Festivals teil. An der Geneva String Academy, bei Musique à Flaine und beim Festival «Con Spirito» stand sie mit Musikern wie Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Tobias Feldmann, Pauline Sachse, Andrej Bielow und Christophe Poiget auf der Bühne. Neben Meisterkursen bei Peter Bruns, Alfred Brendel, Marc Coppey, Wolfgang Boettcher, Norman Fischer, Valentin Erben (Alban Berg Quartett) und Mitgliedern des Quatuor Ysaÿe erhielt Konstanze wichtige Impulse von Wen-Sinn Yang und Anne Gastinel.

Seit 2019 ist Konstanze Pietschmann Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig e.V. Zudem erhielt sie Stipendien der Jütting-Stiftung, der Harald-Genzmer-Stiftung und von Musique à Flaine. Konstanze spielt ein Violoncello von Charles Gaillard (Paris, 1867) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben.

DIE KONZERTE

DIENSTAG, 6. JULI

Société de Lecture

Mozart · Brahms

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MITTWOCH, 7. JULI

Musée Barbier-Mueller

Marais · Knox

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DONNERSTAG, 8. JULI

Société de Lecture

Schostakowitsch · Brahms

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FREITAG, 9. JULI

Scène Ella Fitzgerald

Brahms · Mendelssohn

Dieses Konzert

SAMSTAG, 10. JULI

Société de Lecture

Brahms · Schubert

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