Dienstag, 4. Juli 2023 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2023
Brahms · Grieg · Wieniawski · Schumann
Dienstag, 4. Juli 2023 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
PROGRAMM
Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99
Edvard Grieg (1843 - 1907)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 c-Moll op. 45 (Bearbeitung für Viola)
Brian Isaacs · ViolaHunju Sohnn · KlavierNaama Ben-Zaken · ViolineLukáš Klánský · Klavier
Henryk Wieniawski (1835 - 1880)
Fantaisie brillante über «Faust» von Charles Gounod op. 20
Robert Schumann (1810 - 1856)
Klavierquintett Es-Dur op. 44
Sofija Dodig · Violine 1Vasilisa Neliubina · Violine 2Leonardo Jelveh · ViolaPeter Bruns · VioloncelloAnnegret Kuttner · Klavier
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN, EHRENGÄSTE UND BEGLEITPIANISTEN
Peter BrunsVioloncello · Gastprofessor an der GISA seit 2021Biografie lesen ›
This is one of the best CD recordings of the year – perhaps of the decade […]. Here we encounter the closest we have witnessed […] to a new Casals.”
(Early Music Review über die CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach)
“Peter Bruns does what he does best on his Tononi cello from 1730: he declaims, just like Pablo Casals, who also used to own the instrument. Peter Bruns once confirmed the closeness to Casals, saying: ‘I also try to speak with the instrument.’”
(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln)
Der Cellist Peter Bruns geniesst in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. Der gebürtige Berliner studierte bei Professor Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».
Peter Bruns trat als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen auf allen Kontinenten auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall in London, Konzertsäle in Tokio, Hongkong und Seoul, die Semperoper Dresden und das Leipziger Gewandhaus, sowie an den wichtigsten Festivals, darunter die Musikfestspiele von Kuhmo, Bergen, Berlin und Dresden, das Budapester Frühlingsfestival, das Seoul Spring Festival und Gidon Kremers Festival in Lockenhaus.
Er trat auch als Solist mit vielen grossen Orchestern auf und unternahm Tourneen mit der Staatskapelle Dresden sowie mit den Sinfonieorchestern des RAI, des MDR und Berlins. Er arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Eliahu Inbal, Gianandrea Noseda, Christoph Prick, Marc Albrecht und Bruno Weil zusammen.
Seine Faszination für die alte Sprache der Musik und die Instrumentierung der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dieses Bereichs, insbesondere mit der «Akademie für Alte Musik» Berlin, mit der Peter Bruns für CD-Produktionen, Konzerte und Festivals (Bergen, Brügge, Berlin, Regensburg, Köthen) gespielt hat.
Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Von 1998 bis 2005 war er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden und hat seit 2005 dieselbe Stelle an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.
Meisterkurse führten Peter Bruns in viele deutsche Städte sowie nach London, New York, Frankreich, Schweden und Australien.
Peter Bruns verfolgt auch eine Laufbahn als Dirigent: Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig und tritt regelmässig in dessen eigener Konzertreihe im Gewandhaus Leipzig sowie auf Tourneen auf.
Peter Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, darunter die Cellosonaten von Brahms, die Sechs Suiten für Violoncello solo von Bach, Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin und Robert Schumann, eine Aufnahme eines Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach, die mit dem Cannes Classical Award als «beste CD des Jahres» ausgezeichnet wurde, Antonín Dvořáks Werke für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden sowie seine hochgelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Peter Bruns spielt auf einem Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst Pablo Casals gehörte.
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›
Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.
Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.
HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.
Lukáš KlánskýBegleitpianist für die GeigerBiografie lesen ›
Lukáš Klánský wurde 1989 in Prag geboren. Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er ist Mitglied des erfolgreichen Lobkowicz Trios, das 2014 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) gewann. 2018 gewann er beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie Dirigieren vom Klavier aus. Er tritt regelmässig mit dem Geiger Jan Mráček auf, Gewinner des Fritz-Kreisler-Wettbewerbs 2014 und Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie.
Lukáš Klánský tritt mit führenden tschechischen Orchestern unter Dirigenten wie Libor Pešek, Andrea Sebastian Weiser, Gundi Emilsson oder István Dénes auf. Er spielte unter anderem am Festival Prager Frühling, an den Musikfesten mit Václav Hudeček, am Talich-Festival in Beroun, am Prager Dvořák-Festival, am Festival Lago Maggiore, an der Mendelssohn Musikwoche Wengen, am Chopin-Marathon Darmstadt, am Nafplion-Festival, bei Il Timbro Ivrea und bei der Basler Reihe «Kammermusik um halb acht».
Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec, des International Rotary Piano Competition 2012 und des Internationalen Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2013. Mit fünfzehn Jahren debütierte er im Dvořák-Saal in Prag mit dem Prager Kammerorchester und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459.
Von 2004 bis 2010 studierte er am Prager Konservatorium bei Eva Boguniová und schloss mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll ab. Sein Studium beendete er an der Akademie der musischen Künste, wo er bei seinem Vater, Prof. Ivan Klánský, studierte. Seine musikalische Entwicklung wurde nicht nur von seinen Lehrern geprägt, sondern auch von Martin Kasík und dem international renommierten Garrick Ohlsson, dessen Prager Meisterkurse er besuchte.
Durch seine unzähligen Konzertauftritte hat er sich dem Publikum in vielen Ländern vorgestellt. Neben der Tschechischen Republik ist er in der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Polen, der Türkei, den USA und Südafrika bekannt. Seine Aufnahmen sind bei den Labels Praga Digitals, Radioservis, Gramola und Naxos erschienen.
Lukáš Klánský ist auch Dirigent und gibt Konzerte, in denen er Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven vom Klavier aus leitet. Dirigieren studierte er bei Professor Leoš Svárovský.
Lukáš arbeitet zudem mit dem legendären tschechischen Geiger Václav Hudeček zusammen. Sie geben gemeinsam Konzerte und wirken an einer Sommerakademie für junge Talente in Luhačovice mit.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2023
Naama BEN-ZAKENViolineBiografie lesen ›
Die 2005 geborene Naama absolviert derzeit ihren Bachelor in der Klasse von Miriam Fried und Paul Biss am New England Conservatory in Boston (USA). Sie studierte an der Buchmann-Mehta School of Music (Israel) bei Mila Feldman.
Naama spielte im Young Israel Philharmonic Orchestra des Jerusalem Music Centre, war bei vielen Projekten Konzertmeisterin und nahm an allen seinen Programmen für herausragende Musiker teil; sie spielte Kammermusik unter der Anleitung von Mitgliedern des Jerusalem Quartet und von Musikern des Israel Philharmonic Orchestra und besuchte zahlreiche Meisterkurse bei Geigern von Weltrang wie Grigory Kalinovsky, Mihaela Martin, Shlomo Mintz, dem verstorbenen Chaim Taub und vielen anderen.
Naama trat in ganz Europa, in allen grossen Konzertsälen Israels und im nationalen Radio auf. Sie ist aktives Mitglied von «Musethica», einer Organisation, die klassische Musik zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen bringt, und brachte 2020 ein Stück zur Uraufführung, das der israelische Komponist Eyal Malkinson eigens für sie geschrieben hatte.
Seit 2018 wird sie mit Stipendien der America-Israel Cultural Foundation gefördert und erhält die Outstanding Merit Scholarships. Sie gewann den zweiten Preis beim Wettbewerb «Keshet Eran» (2023), den ersten Preis beim Streicherwettbewerb der Buchmann-Mehta School of Music (2024), und 2025 erhielt sie den Claremont Prize, den die Claremont Foundation einer einzigen Geigerin oder einem einzigen Geiger verleiht.
Naama trat in Konzerten unter Dirigenten wie Lahav Shani, Karl-Heinz Steffens und Zubin Mehta auf.
Zu ihren Aktivitäten an internationalen Musikfestivals gehören unter anderem die Geneva International String Academy (Schweiz) und die Seminare von Keshet Eilon, die sie seit ihrem zehnten Lebensjahr regelmässig besucht. Sie nahm aktiv am Festival «Good Vibrations» der Kronberg Academy teil und spielte in Meisterkursen bei Vadim Gluzman.
Als Gründerin ihrer Kammermusikgruppe, des Klavierquartetts Alma Rosé, trat sie am Festival Zeist Music Days in den Niederlanden auf und arbeitete mit Mitgliedern des Jerusalem Quartet und des Schumann Quartetts (Deutschland). Das Quartett unternahm zudem eine Tournee nach London, gab viele Konzerte und arbeitete mit dem Pianisten Murray Perahia.
Naama spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano aus dem Jahr 1770, eine grosszügige Leihgabe des verstorbenen Yehuda Zisapel.
Eliane MENZELViolineBiografie lesen ›
Eliane Menzel wurde 1999 in Deutschland geboren. Von 2008 bis 2017 war sie Jungstudentin bei Prof. Katrin Scholz an der Hochschule für Künste Bremen. Neben mehreren ersten Preisen beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» zwischen 2007 und 2016 erhielt sie Sonderpreise für herausragende musikalische Leistungen (Stiftung von «Jugend musiziert» 2007 und Stiftung der Oldenburgischen Landschaft 2011).
Von 2011 bis 2018 war Eliane Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, mit der sie in bekannten Konzertsälen in ganz Deutschland und Europa auftrat. Von 2014 bis 2018 war sie Konzertmeisterin bei Tourneen, CD-Produktionen und Übertragungen wie Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin. Dieses per Livestream übertragene Konzert zeigte Eliane Menzel auch als Solistin in der Zugabe, dem letzten Satz von Vivaldis «Sommer».
2015 erhielt sie den NDR Kulturpreis, zu dem eine Rundfunkproduktion von Saint-Saëns' Introduction et Rondo capriccioso beim NDR Hamburg gehörte (gesendet im Juli 2016). 2016 gewann Eliane den 1. Preis beim VIII. Internationalen Szymon-Goldberg-Wettbewerb Meissen sowie einen Sonderpreis für das moderne Stück und einen Auftritt beim Festival Schubertiade Schnackenburg. Eliane Menzel nahm an Sommerfestivals wie dem Castleman Quartet Program 2018, dem Heifetz International Music Institute 2019 in Staunton (Virginia), dem Young Artists Program 2017, 2018 und 2019, dem Keshet Eilon Summer Master Course 2021 und 2022 sowie dem Allegra Festival 2021 in Russe (Bulgarien) teil. Sie besuchte Meisterkurse bei Thomas Brandis, Rainer Honeck, Rachel Podger, Igor Ozim, Silvia Marcovici, Rainer Sonne, Andrés Cárdenes, Hagai Shaham, Pinchas Zukerman, Patinka Kopec, Grigory Kalinovsky, Ilya Kaler, Shmuel Ashkenasi, Itzhak Rashkovsky und Vadim Gluzman.
Als Solistin trat Eliane Menzel mit Orchestern wie dem Oldenburger Schlossorchester, der Kammersinfonie Oldenburg, dem Main-Kammerorchester Frankfurt, dem Ensemble Bremen-Frankfurt und dem Oldenburgischen Staatsorchester auf. Im Februar 2017 spielte Eliane das Violinkonzert von Tschaikowsky in den ausverkauften Konzertsälen von Emmen und Groningen (Niederlande) und in der Glocke Bremen, begleitet vom Hanze Symphony Orchestra unter der Leitung von Etienne Siebens.
2019 gab sie ein Rezital in der Deutschen Botschaft in Ottawa sowie im Dezember 2019 in der Deutschen Botschaft in New York. Zusammen mit ihrem Vater, dem Oboisten Prof. Fabian Menzel, gibt sie regelmässig Kammermusikkonzerte mit Musik vom Barock bis zur Moderne, darunter Uraufführungen von Kompositionen, die für Eliane und Fabian Menzel geschrieben wurden. 2017 riefen sie ihre eigene Konzertreihe im Schloss Neuenburg ins Leben, mit zahlreichen Aufführungen jedes Jahr. Mit Beginn der Pandemie begannen sie, die Konzerte per Livestream zu übertragen.
Eliane studierte von 2018 bis 2022 an der Manhattan School of Music und gehörte zum «Pinchas Zukerman Performance Program» mit Pinchas Zukerman und Patinka Kopec. Sie schloss 2022 mit einem Bachelor of Music ab und setzt ihr Studium nun an der Juilliard School bei Joel Smirnoff fort.
Sofija DODIGViolineBiografie lesen ›
Sofija Dodig ist eine serbische Geigerin, geboren am 30. August 2005 in Belgrad. Mit 17 Jahren wurde sie die jüngste Finalistin in der Geschichte des Internationalen Violinwettbewerbs der Jeunesses Musicales in Belgrad und gewann den 5. Preis sowie den Sonderpreis für die beste einheimische Kandidatin.
Sofija spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Violine und begann bei Professorin Jelena Komatina in Belgrad. Mit 10 Jahren wurde sie Schülerin von Professorin Ana Veskov, bei der sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr in Belgrad studierte. Mit 16 Jahren trat sie in die Vorbereitungsklasse von Professor Emilio Percan an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ein, wo sie die folgenden 3 Jahre studierte. In den Jahren 2020 und 2021 studierte sie zudem privat bei Professor Brian Finlayson in Österreich.
Sie hatte Gelegenheit, Meisterkurse renommierter Künstler und Musiker wie Pavel Vernikov, Gil Shaham, Svetlana Makarova, Sergey Ostrovsky, Mihaela Martin, Kirill Troussov, Brian Finlayson, Daniel Rowland, Boris Kuschnir, Grigory Kalinovsky, Stefan Milenković, Nemanja Radulović, Kati Debretzeni, David Bowlin, Tatyana Balashova, Savely Shalman, Igor Tkachouk, Maja Jokanović und Robert Lakatos zu besuchen.
Sie spielte Kammermusik mit anerkannten Musikern wie Peter Bruns, Daniel Rowland, Kati Debretzeni, Maja Bogdanović, Dana Zemtsov, Nicholas Schwartz und Uki Ovaskainen. Sie war Teilnehmerin und Stipendiatin der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg, der Accademia Stauffer in Cremona, der Davidsbündler Academy in Den Haag und der Geneva International String Academy in der Schweiz. Zudem nahm sie an den Lac Léman Music Masterclasses in Blonay (Schweiz) teil.
Sie gab Solorezitals in der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Slowenien, Mazedonien und Serbien und trat in vielen Ländern Europas auf. Sie war Erste bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben in Serbien, gewann 2021 den 3. Preis beim Jenő-Hubay-Violinwettbewerb in Ungarn und 2020 den 3. Preis und einen Sonderpreis beim Wettbewerb Ohrid Pearls. 2019 gewann sie die Violinwettbewerbe Franjo Krežma und Ludmilla Weiser in Kroatien.
Sofija erhielt für ihre musikalischen Erfolge eine Reihe von Auszeichnungen – sie ist Stipendiatin der Stiftung «Dobar glas», die die besten jungen Musiker Serbiens fördert, sowie Stipendiatin des Fonds für junge Talente der Republik Serbien. Zudem erhielt sie den «Dositej-Preis» des serbischen Ministeriums für Jugend und Sport.
Vasilisa NELIUBINAViolineBiografie lesen ›
Vasilisa Neliubina wurde in Perm (Russland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit 4 Jahren begann sie Violinunterricht bei Tatiana Shevtsova, Verdiente Kulturschaffende. Mit 7 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Sinfonieorchester der Oper und des Balletts Perm. Zwei Jahre später spielte sie mit dem Russischen Nationalen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Vladimir Spivakov.
2016 trat Vasilisa in das Musikkolleg des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums in die Klasse von Prof. Vladimir Ivanov und Prof. Elena Chvertok ein. 2020 wurde sie unter den Besten am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium aufgenommen.
Vasilisa trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin im Kleinen und Grossen Saal sowie im Rachmaninow-Saal des Moskauer Konservatoriums, im Saal des Puschkin-Museums in Moskau, im Kammersaal des Internationalen Hauses der Musik in Moskau und in verschiedenen Städten Russlands auf: Sankt Petersburg, Tjumen, Nischni Nowgorod, Ischewsk, Rjasan. Sie spielte in der Victoria Hall in Genf, im Stadtcasino Basel und im Temple du Bas in Neuenburg und nahm am Internationalen Musikfestival Hellas in Griechenland, am Internationalen Festival der slawischen Musik, an der Sommerakademie «New Names» und am Dritten Praktikum für die Aufführung zeitgenössischer Kunst in Russland teil.
Vasilisa nahm an Meisterkursen bei Eduard Grach (Russland), Maxim Fedotov (Russland), Boris Kuschnir (Österreich), Yair Kless (Israel) und Lev Gelbard (Deutschland) teil.
Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe: 2021 1. Preis der Delphischen Spiele Russlands, 2021 1. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs zu Ehren der Verdienten Kunstschaffenden der Russischen Föderation G. S. Turchaninova, 2021 2. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs «Zauberbogen», 2. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs Josef Hassid in Estland.
Vasilisa studiert derzeit an der Haute Ecole de Musique de Genève/Neuchâtel in der Schweiz bei Sergey Ostrovsky.
Sie spielt eine Violine von Samuel Nemessanyi aus dem Jahr 1880, eine Leihgabe der Fondation LaLive.
Brian ISAACSViolaBiografie lesen ›
Der 23-jährige Brian Isaacs wuchs in Queens (New York) auf und begann mit vier Jahren Violine zu spielen. Nach dem Wechsel zur Bratsche 2014 und dem Abschluss an der LaGuardia High School 2018 begann Brian sein Studium an der Yale University, wo er seinen B.A. cum laude in Soziologie mit Auszeichnung im Hauptfach sowie seinen M.M. in Violainterpretation als Student von Ettore Causa erwarb. Ab September 2023 lebt Brian in Berlin als Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Als angehender Bratschensolist gewann Brian zuletzt sowohl den Woolsey Hall Competition der Yale School of Music als auch den William Waite Concerto Competition des Yale College. Daraufhin spielte er im April 2022 das Violakonzert von Walton mit dem Yale Symphony Orchestra unter der Leitung von William Boughton und kehrt im April 2024 nach New Haven zurück, um mit der Yale Philharmonia unter Peter Oundjian das Rhapsody-Concerto von Martinů zu spielen. Brian war einer von acht Halbfinalisten des Primrose International Viola Competition 2021, Halbfinalist des Kodály International Music Competition 2022 und Preisträger des Internationalen Anton-Rubinstein-Violawettbewerbs 2019. In Yale erhielt er zudem den Wrexham Prize in Music, «awarded annually to that senior who, as a performer, has best exemplified the standards of Quincy Porter», den Joseph Lentilhon Selden Memorial Award, verliehen «to students especially notable for their contribution in the field of music», sowie den Terry E. and Irene A. Sharp Prize, verliehen «to the most outstanding performer in the junior class in recognition of their fine musicianship and potential in the field of classical music». Als Solist spielte er in Meisterkursen für Künstler wie Misha Amory, Yuri Bashmet, Noémie Bialobroda, Alfred Brendel, Isabel Charisius, Nobuko Imai, Jeffrey Irvine, Lawrence Power, Thomas Riebl, Nadia Sirota & Nico Muhly, Steve Tenenbom und Lars Anders Tomter. Zu seinen Lehrern vor dem Studium gehören Barbera Berg, Molly Carr, Caeli Smith und Jonathan Weber.
Brian hatte das Glück, mit bemerkenswerten Musikern in aller Welt Kammermusik zu spielen. Zuletzt reiste er im September 2022 für Kammermusikkonzerte in Seoul, Gimhae und Heyri nach Südkorea. Im Sommer 2022 nahm Brian an zahlreichen Kammermusikfestivals teil, darunter Viridian Strings (USA), NUME Festival and Academy (Italien), Geneva International String Academy (Schweiz), Verbier Festival Academy (Schweiz), Moritzburg Festival Akademie (Deutschland) und Thy Chamber Music Festival (Dänemark). Er trat mit angesehenen Künstlern wie Peter Bruns, José Gallardo, Annette von Hehn, Mihae Lee, Mi-kyung Lee und Tony Nys auf. In früheren Sommern besuchte Brian die Taos School of Music, das Maine Chamber Music Seminar und das NEXT Festival of Emerging Artists. In Taos erhielt Brian zahlreiche Kammermusikcoachings von Misha Amory, Robert McDonald, Mai Motobuchi, Nicholas Tzavaras und weiteren Mitgliedern des Borromeo, des Brentano und des Shanghai String Quartet. Er spielte in Kammermusik-Meisterkursen für Künstler wie Simone Dinnerstein, Augustin Dumay, Lynn Harrell, Mathieu Herzog, Joel Krosnick, Mihaela Martin, Fred Sherry, Gábor Takács-Nagy und Roger Tapping. In Yale wurde Brian von Melvin Chen, Nina Lee, Don Palma, Wendy Sharp, Mark Steinberg und Mitgliedern des Omer und des Rolston String Quartet gecoacht.
Als begeisterter Orchestermusiker trat Brian 2019 als jüngstes Mitglied der Bratschengruppe des New Haven Symphony Orchestra bei und erhielt 2021 eine feste Stelle. Er war Solobratschist mehrerer renommierter Jugend- und Universitätsorchester, darunter das NYO-USA, mit dem er Konzerttourneen durch Asien und Europa unternahm, das Moritzburg Festival Orchester, die New York Youth Symphony, die Yale Philharmonia und das Yale Symphony Orchestra. Zudem besuchte Brian 2018 und 2019 das New York String Orchestra Seminar und 2020 das Summer Institute des Detroit Symphony Orchestra. Als Mitglied der Karajan-Akademie wird er in den Saisons 2023-24 und 2024-25 bei zahlreichen Aufführungen in der Bratschengruppe der Berliner Philharmoniker mitwirken.
Diesen Sommer freut sich Brian darauf, zu Viridian Strings, an die Geneva International String Academy und an die Verbier Festival Academy zurückzukehren und erstmals am Four Seasons Chamber Music Festival und an der String Academy des Gstaad Menuhin Festival teilzunehmen. Brian spielt auf einer Bratsche von Douglas Cox aus dem Jahr 2011, einer grosszügigen Leihgabe der Virtu Foundation.
Leonardo JELVEHViolaBiografie lesen ›
Der aus Padua (Italien) stammende Leonardo Jelveh studierte Viola am Konservatorium Cesare Pollini in Padua in der Klasse von Fabrizio Scalabrin und schloss 2016 mit Auszeichnung ab.
Mit 14 Jahren nahm er an Meisterkursen und Konzerten des International Orchestra Institute Attergau in Salzburg teil. Von 2013 bis 2015 vervollständigte er seine Ausbildung an der Internationalen Sommerakademie in Bad Leonfelden (Österreich) bei Thomas Riebl, und 2015 trat er als Mitglied der Leverhulme Summer School in Österreich dem Jugendorchester der Europäischen Union bei. 2021 erwarb er seinen Bachelor in Viola an der Hochschule für Musik in Freiburg, wo er mit Wolfram Christ arbeitete. Im September 2021 trat er in das Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris in die Klasse von Jean Sulem ein.
Er gewann zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, etwa den ersten Preis beim 7. Internationalen Salieri-Wettbewerb in Legnago, den ersten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb Premio Crescendo in Florenz und 2016 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Contea di Treviso. Zudem belegte er beim renommierten Internationalen Wettbewerb Francesco Geminiani in Verona den zweiten Platz.
Von 2016 bis 2019 trat er mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Orchester des Teatro La Fenice in Venedig und dem hr-Sinfonieorchester an den wichtigsten europäischen Festivals und Theatern auf. 2021 nahm er an der Akademie des Orchestre Philharmonique de Radio France teil, und seit 2022 ist er Mitglied der Académie der Opéra national de Paris.
Arne ZELLERVioloncelloBiografie lesen ›
Arne Zeller, geboren am 4. Oktober 2006, begann mit sechs Jahren Violoncello zu spielen und kam mit 14 Jahren als Jungstudent in die Klasse von Peter Bruns an der HMT Leipzig. Seit Oktober 2024 studiert er im Bachelor in der Klasse von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Regelmässige Meisterkurse bei Jens Peter Maintz geben ihm seit 2021 zusätzliche wichtige künstlerische Impulse.
Als Gewinner des Grand Prix und des Publikumspreises des Budapest International Cello Competition 2025 und des ersten Preises (ex aequo) des International Pau Casals Award 2024 findet er zunehmend internationale Beachtung.
Weitere wichtige Auszeichnungen seiner Laufbahn waren der erste Preis des Internationalen Anna-Kull-Cellowettbewerbs (Graz, 2020), der erste Preis des Internationalen Mahler-Cellowettbewerbs 2022 und der zweite Preis beim 29. Internationalen Brahms-Wettbewerb (Pörtschach 2023). Zudem ist er Träger zahlreicher erster Bundespreise und Sonderpreise des Wettbewerbs «Jugend musiziert» in den Kategorien Violoncello solo und Kammermusik und seit 2024 aktueller Inhaber des Pergamenschikow-Stipendiums der Kronberg Academy.
Arne debütierte mit 13 Jahren mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen; es folgten Soloauftritte mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Euro Symphony Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Franz Liszt Kammerorchester und der Nationalphilharmonie Budapest mit Werken von Korngold, Dvořák, Schostakowitsch, Boccherini, Haydn und Weinberg. 2023 trat er mehrmals als Solist mit dem hr-Sinfonieorchester bei der «hr-Schultour» und mit dem Universitätsorchester Mainz auf, um Schülerinnen und Schülern klassische Musik nahezubringen. Während seines Studiums an der Kronberg Academy wirkt er zudem regelmässig bei Konzerten mit sozialem Engagement mit.
Neben seinen Auftritten als Solist spielt Arne Zeller regelmässig öffentliche Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, etwa beim Moritzburg Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Con Spirito Festival Leipzig, beim Rheingau Musik Festival, beim Nymphenburger Sommer, bei der Bachwoche Ansbach, bei den Berner Seefestspielen und beim Kronberg Festival.
Besonders prägende Kammermusikerfahrungen machte er als Junior Artist bei «Chamber Music Connects the World» in Kronberg, an der Geneva International String Academy, an der Henle Chamber Music Academy und im Solistenprogramm des Verbier Festivals. Dabei hatte er bereits das Privileg, mit Künstlern wie Gidon Kremer, Antje Weithaas, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Lawrence Power, Valentin Erben und Steven Isserlis aufzutreten.
Er spielte an Orten wie dem Musikverein Wien, der Alten Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg, der Liszt-Akademie Budapest, dem Conservatoire de musique de Genève und dem Casals Forum Kronberg.
Weitere wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Ivan Monighetti, Hans Jørgen Jensen, Jan Vogler, Gary Hoffman und Steven Isserlis sowie bei Sir András Schiff, Gidon Kremer und Martin Helmchen.
Arne Zeller ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er wird von der Peter-Klöckner-Stiftung gefördert und erhielt den Martin-Stadtfeld-Preis, den Werner-Stiefel-Preis Baden-Baden und den Lichtenberger Musikpreis.
Ihm wird freundlicherweise das Violoncello «ex-Tortelier» von Charles Maucotel (1850) von einem Mitglied der Stretton Society zur Verfügung gestellt, die ihn seit 2024 zudem im Rahmen des «Stretton Excellence Membership Programme» stark unterstützt.
Für 2026 hat Arne Zeller Konzerte als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Italien, Österreich, Griechenland, Rumänien, Spanien und Japan geplant.
DIE KONZERTE
DIENSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Brahms · Grieg · Wieniawski · Schumann
Dieses Konzert
MITTWOCH, 5. JULI · 9.00 UHR
Société de Lecture
Meisterkurse für Barockmusik mit Kati Debretzeni
MITTWOCH, 5. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Schumann · Schostakowitsch · Bach
DONNERSTAG, 6. JULI · 20.00 UHR
Musée Barbier-Mueller
Ysaÿe · Hindemith · Bacewicz · Paganini · Berio · Bach · Vasks · Kodály
FREITAG, 7. JULI · 9.00 UHR
Conservatoire Populaire, Studio Gabriele de Agostini
Meisterkurse und Workshops mit Garth Knox
SAMSTAG, 8. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Fauré · Wieniawski · Mendelssohn · Prokofjew · Mozart
SONNTAG, 9. JULI · 17.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Tschaikowsky · Arenski · Saint-Saëns · Brahms

