Mittwoch, 5. Juli 2023 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2023
Beethoven · Schumann · Schostakowitsch · Bach
Mittwoch, 5. Juli 2023 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
7 Variationen über ein Thema aus «Die Zauberflöte» WoO 46
Robert Schumann (1810 - 1856)
Fantasiestücke für Viola und Klavier op. 73
Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975)
Streichquartett Nr. 8 op. 110
Sergey Ostrovsky · Violine 1Elizaveta Cibotaru · Violine 2Natanel Laevsky · ViolaArne Zeller · Violoncello
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Partita für Violine solo Nr. 1 h-Moll BWV 1002
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068, mit den Studierenden der Akademie
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048, mit den Studierenden der Akademie
Kati Debretzeni · ViolineSimon Peguiron · COM_GISA_INSTRUMENT_CLAVECIN
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN, EHRENGÄSTE UND BEGLEITPIANISTEN
Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›
Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».
Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.
Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.
Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.
2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.
Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.
Kati DebretzeniEhrengast: GeigerinBiografie lesen ›
Die Geneva International String Academy lädt die Geigerin Kati Debretzeni ein, die Meisterkurse und einen Vortrag über die Interpretation des Barockrepertoires auf modernen Instrumenten geben wird.
Die in Siebenbürgen geborene Kati studierte Violine bei Ora Shiran in Israel und Barockvioline bei Catherine Mackintosh und Walter Reiter am Royal College of Music in London.
Seit dem Jahr 2000 leitet sie die English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner; ihr Spiel ist auf deren Aufnahmen der Bach Cantata Pilgrimage (SDG) zu hören. 2008 wurde sie zu einer der Konzertmeisterinnen des Orchestra of the Age of Enlightenment ernannt, mit dem sie oft als Solistin auftrat und das Orchester bei Aufführungen in Grossbritannien, Europa und den USA leitete.
Kati hat mit den Ensembles Florilegium (Chanel Classics), Ricordo (Linn Records) und zuletzt dem Trio Goya (Chandos) zahlreiche Kammermusik-CDs aufgenommen. Zudem wirkt sie als Solistin in zwei Einspielungen der Brandenburgischen Konzerte von Bach mit, einer mit dem European Brandenburg Ensemble unter Trevor Pinnock (Avie Records – Gramophone Award 2008) und einer mit den English Baroque Soloists (SDG).
In den letzten Jahren wurde Kati eingeladen, verschiedene Ensembles in Israel, Kanada, Norwegen, Polen, Island und Grossbritannien zu leiten. Derzeit unterrichtet sie Barock- und klassische Violine am Königlichen Konservatorium in Den Haag.
Fotos: Eric Richmond
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›
Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.
Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.
HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.
Simon PeguironTasteninstrumente - Konzertmusiker, Komponist, Arrangeur, ImprovisatorBiografie lesen ›
Simon Peguiron ist ein vielseitiger Musiker, der sich seit vielen Jahren im Kulturleben der Westschweiz engagiert, sei es als Konzertmusiker, als Komponist, Arrangeur, Improvisator oder als Organisator zahlreicher künstlerischer Veranstaltungen.
Er begann mit der Violine, bevor er sich den Tasteninstrumenten zuwandte; seine Ausbildung absolvierte er am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier und Philippe Laubscher, danach in Basel (Orgelklasse von Guy Bovet) und Zürich (Klavierklasse von Homero Francesch). Auf seinem Weg wurde er vom Lycéum-club de La Chaux-de-Fonds, der Friedl-Wald-Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung unterstützt.
Im Lauf der Jahre trat er am Klavier oder an der Orgel in den renommiertesten Sälen der Schweiz und in ganz Europa auf. Seit 2006 unterrichtet er Klavier am Conservatoire neuchâtelois und übernahm 2017 an derselben Institution die Orgelklasse des Standorts La Chaux-de-Fonds. Seit 2010 begleitet er die Violinklasse von Sergey Ostrovsky an der Haute école de musique de Genève-Neuchâtel.
Seit 2009 Titularorganist der Collégiale de Neuchâtel, gründete er dort mit seiner Frau Fanny ein Vokalensemble, das sich vor allem der Interpretation der Bach-Kantaten widmet. In diesem Zuge bildete er sich im Dirigieren aus und wurde 2017 an die Spitze des Orchestre de Chambre de La Chaux-de-Fonds berufen, mit dem er bereits mehrere Konzertreihen von anerkannter Qualität präsentiert hat.
Neben dieser vielfältigen Tätigkeit widmet Simon Peguiron seiner Familie viel Zeit. Er freut sich, seine Leidenschaft für die Musik zu teilen, und denkt dankbar an alle Menschen, die ihm ermöglicht haben, diese Kunst zu entdecken und zu lieben.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2023
Elizaveta CIBOTARUViolineBiografie lesen ›
Elizaveta Cibotaru wurde am 15. November 2003 in Chișinău (Moldau) geboren. Mit fünf Jahren begann sie am Republikanischen Musiklyzeum «C. Porumbescu» in Chișinău in der Violinklasse von Nikolai Buinovschii, einem Schüler von Igor Oistrach, Violine zu lernen. Später studierte sie bei seiner Frau Galina Buinovschii und ihrem Sohn Vadim Buinovschii.
Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe in Moldau und Rumänien, etwa des Wettbewerbs «Zlata Tkach» und des Wettbewerbs «Paul Constantinescu» in Ploiești. Elizaveta spielte im Nationalen Jugendorchester Moldaus und unterstützte Wohltätigkeitsprojekte in ihrer Heimatstadt.
2021 begann sie ihr Bachelorstudium an der Haute École de Musique de Genève-Neuchâtel in der Violinklasse von Sergey Ostrovsky, wo sie ihr Studium fortsetzt.
Elizaveta trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin an Orten wie dem Orgelsaal und der Nationalen Philharmonie Serghei Lunchevici in Chișinău, der Philharmonie Paul Constantinescu in Ploiești,
dem Stadtcasino Basel, dem Temple du Bas in Neuenburg, dem Théâtre Les Salons und der Victoria Hall in Genf, der Salle de musique in La Chaux-de-Fonds und dem Auditorium Stravinski in Montreux auf.
Sie spielt regelmässig Konzerte in Pflegeheimen und Spitälern und bringt so Trost und Freude zu Menschen in Not.
Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen mit Musikern wie unter anderem Dora Schwarzberg (Österreich-Israel), Pavel Vernikov (Schweiz), Silvia Marcovici (Rumänien), Mihaela Martin (Rumänien), Bartłomiej Nizioł (Polen), Yair Kless (Israel), Bogdana Pivnenko (Ukraine) und Stefan Arzberger (Deutschland) teil.
Zudem nahm sie als Solistin und Kammermusikerin an vielen Akademien und Festivals in der Schweiz, in Rumänien und in Israel teil.
Seit Beginn ihres Studiums in der Schweiz spielte Elizaveta auf einer Violine von Honoré Derazey, die ihr die Fondation Lalive zur Verfügung stellte.
Heute spielt sie auf einer italienischen Violine der Stiftung Maggini.
Natanel LAEVSKYViolaBiografie lesen ›
Geboren 2000 in Israel. Begann mit 7 Jahren bei Simon Ostrovsky Violine zu lernen. Absolvent der Thelma Yellin High School of the Arts und des David Goldman Chamber Music Program am Jerusalem Music Center. 2015 setzte er sein Studium bei Ludmila Feldman fort. Derzeit schliesst er sein Studium bei Prof. Pinchas Zukerman und Prof. Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York ab.
Natanel trat in Konzerten, an internationalen Festivals und in Meisterkursen in Israel, der Schweiz, Italien, Kanada, den USA, den Niederlanden, Deutschland und Japan auf, wo er Solobratschist im Sinfonieorchester des Pacific Music Festival war.
Als freischaffender Musiker trat er als Solobratschist mit zahlreichen israelischen Orchestern auf, darunter das Ensemble Camerata, das Ramat Gan Symphony Orchestra und das Israel Chamber Orchestra.
Natanel spielte in Kammermusikkonzerten und an Festivals mit Musikern wie dem Jerusalem Quartet, dem Cellisten Zvi Plesser (Israel), der Cellistin Michal Korman (Israel), dem Geiger Peter Winograd (American String Quartet, USA) und dem Pianisten William Wolfram (USA).
Natanel ist seit 2013 Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation und seit 2015 der Ronen Foundation. Derzeit spielt er eine Bratsche von Samuel Zygmuntowicz aus dem Jahr 1987, eine grosszügige Leihgabe der AICF.
Vilém VLČEKVioloncelloBiografie lesen ›
Vilém Vlček erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sechs Jahren bei Prof. Martin Škampa. 2010 trat er in die Klasse von Martin und Mirko Škampa am Musikgymnasium in Prag ein. Seit 2018 studiert er bei Danjulo Ishizaka an der Musik-Akademie Basel. Er nahm an Meisterkursen von Yo-Yo Ma, Leonidas Kavakos, Steven Isserlis, Frans Helmerson, Richard Aaron, Alisa Weilerstein und anderen teil.
Er spielte als Solist mit vielen renommierten Orchestern wie der Tschechischen Philharmonie, dem Kammerorchester Basel, dem Prager Sinfonieorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Kaunas Symphony Orchestra, der Nordböhmischen Philharmonie, der Philharmonie Zielona Góra und der Württembergischen Philharmonie und arbeitete mit Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Jonathan Bloxham, Petr Altrichter, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jiří Rožeň, Nicolas Ellis und vielen anderen zusammen.
Seine Soloengagements führten ihn an einige der renommiertesten Orte der Welt, etwa in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, den Grossen Saal der Elbphilharmonie, die Tonhalle Zürich, den Dvořák-Saal des Rudolfinums und die Victoria Hall.
Seit August 2016 ist er Mitglied der LGT Young Soloists, und in der Saison 2021-2022 war er Mitglied des Kukal Quartet.
Arne ZELLERVioloncelloBiografie lesen ›
Arne Zeller, geboren am 4. Oktober 2006, begann mit sechs Jahren Violoncello zu spielen und kam mit 14 Jahren als Jungstudent in die Klasse von Peter Bruns an der HMT Leipzig. Seit Oktober 2024 studiert er im Bachelor in der Klasse von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Regelmässige Meisterkurse bei Jens Peter Maintz geben ihm seit 2021 zusätzliche wichtige künstlerische Impulse.
Als Gewinner des Grand Prix und des Publikumspreises des Budapest International Cello Competition 2025 und des ersten Preises (ex aequo) des International Pau Casals Award 2024 findet er zunehmend internationale Beachtung.
Weitere wichtige Auszeichnungen seiner Laufbahn waren der erste Preis des Internationalen Anna-Kull-Cellowettbewerbs (Graz, 2020), der erste Preis des Internationalen Mahler-Cellowettbewerbs 2022 und der zweite Preis beim 29. Internationalen Brahms-Wettbewerb (Pörtschach 2023). Zudem ist er Träger zahlreicher erster Bundespreise und Sonderpreise des Wettbewerbs «Jugend musiziert» in den Kategorien Violoncello solo und Kammermusik und seit 2024 aktueller Inhaber des Pergamenschikow-Stipendiums der Kronberg Academy.
Arne debütierte mit 13 Jahren mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen; es folgten Soloauftritte mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Euro Symphony Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Franz Liszt Kammerorchester und der Nationalphilharmonie Budapest mit Werken von Korngold, Dvořák, Schostakowitsch, Boccherini, Haydn und Weinberg. 2023 trat er mehrmals als Solist mit dem hr-Sinfonieorchester bei der «hr-Schultour» und mit dem Universitätsorchester Mainz auf, um Schülerinnen und Schülern klassische Musik nahezubringen. Während seines Studiums an der Kronberg Academy wirkt er zudem regelmässig bei Konzerten mit sozialem Engagement mit.
Neben seinen Auftritten als Solist spielt Arne Zeller regelmässig öffentliche Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, etwa beim Moritzburg Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Con Spirito Festival Leipzig, beim Rheingau Musik Festival, beim Nymphenburger Sommer, bei der Bachwoche Ansbach, bei den Berner Seefestspielen und beim Kronberg Festival.
Besonders prägende Kammermusikerfahrungen machte er als Junior Artist bei «Chamber Music Connects the World» in Kronberg, an der Geneva International String Academy, an der Henle Chamber Music Academy und im Solistenprogramm des Verbier Festivals. Dabei hatte er bereits das Privileg, mit Künstlern wie Gidon Kremer, Antje Weithaas, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Lawrence Power, Valentin Erben und Steven Isserlis aufzutreten.
Er spielte an Orten wie dem Musikverein Wien, der Alten Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg, der Liszt-Akademie Budapest, dem Conservatoire de musique de Genève und dem Casals Forum Kronberg.
Weitere wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Ivan Monighetti, Hans Jørgen Jensen, Jan Vogler, Gary Hoffman und Steven Isserlis sowie bei Sir András Schiff, Gidon Kremer und Martin Helmchen.
Arne Zeller ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er wird von der Peter-Klöckner-Stiftung gefördert und erhielt den Martin-Stadtfeld-Preis, den Werner-Stiefel-Preis Baden-Baden und den Lichtenberger Musikpreis.
Ihm wird freundlicherweise das Violoncello «ex-Tortelier» von Charles Maucotel (1850) von einem Mitglied der Stretton Society zur Verfügung gestellt, die ihn seit 2024 zudem im Rahmen des «Stretton Excellence Membership Programme» stark unterstützt.
Für 2026 hat Arne Zeller Konzerte als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Italien, Österreich, Griechenland, Rumänien, Spanien und Japan geplant.
DIE KONZERTE
DIENSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Brahms · Grieg · Wieniawski · Schumann
MITTWOCH, 5. JULI · 9.00 UHR
Société de Lecture
Meisterkurse für Barockmusik mit Kati Debretzeni
MITTWOCH, 5. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Schumann · Schostakowitsch · Bach
Dieses Konzert
DONNERSTAG, 6. JULI · 20.00 UHR
Musée Barbier-Mueller
Ysaÿe · Hindemith · Bacewicz · Paganini · Berio · Bach · Vasks · Kodály
FREITAG, 7. JULI · 9.00 UHR
Conservatoire Populaire, Studio Gabriele de Agostini
Meisterkurse und Workshops mit Garth Knox
SAMSTAG, 8. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Fauré · Wieniawski · Mendelssohn · Prokofjew · Mozart
SONNTAG, 9. JULI · 17.00 UHR
Société de Lecture
Beethoven · Tschaikowsky · Arenski · Saint-Saëns · Brahms

