
DIE KONZERTEDIE KÜNSTLERDIE SPIELORTE
Die Konzerte bieten Kammermusikwerke, in denen junge Künstler, Professoren und Begleitpianisten gemeinsam auftreten. Alle Studierenden treten zudem in einem Rezital auf. Neben den öffentlichen Konzerten umfasst das Programm zwei Konzerte mit sozialem Zweck in der Klinik Joli-Mont und im EMS Les Marronniers.
Der Unterricht der Professoren wird durch zwei Ehrengäste bereichert. Kati Debretzeni gibt einen Tag Meisterkurse und Vorträge zur Barockmusik. Garth Knox leitet Workshops zur Interpretation zeitgenössischer Werke und zu besonderen Spieltechniken, die das Repertoire unserer Zeit verlangt.
DIE KONZERTE
JULI
15.00 UHR · KLINIK JOLI-MONT
Konzert Klinik Joli-Mont
Soziales Konzert in der Klinik Joli-Mont, in Partnerschaft mit Les Concerts du cœur Genevois und ArtHUG.
NICHT ÖFFENTLICH
JULI
20.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Brahms · Grieg · Wieniawski · Schumann
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 c-Moll op. 45 (Bearbeitung für Viola)
Fantaisie brillante über «Faust» von Charles Gounod op. 20
Klavierquintett Es-Dur op. 44
JULI
9.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Meisterkurse für Barockmusik mit Kati Debretzeni
Meisterkurse für Barockmusik mit Kati Debretzeni, von 9 bis 17 Uhr. Freier Eintritt.
JULI
14.30 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Vortrag von Kati Debretzeni
«Die Wahl der Tempi in den Solowerken von J. S. Bach». Freier Eintritt.
JULI
20.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Beethoven · Schumann · Schostakowitsch · Bach
7 Variationen über ein Thema aus «Die Zauberflöte» WoO 46
Fantasiestücke für Viola und Klavier op. 73
Streichquartett Nr. 8 op. 110
Partita für Violine solo Nr. 1 h-Moll BWV 1002
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068, mit den Studierenden der Akademie
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048, mit den Studierenden der Akademie
JULI
15.00 UHR · EMS LES MARRONNIERS
Konzert EMS Les Marronniers
Soziales Konzert im EMS Les Marronniers: junge Talente und Professoren der Geneva International String Academy.
NICHT ÖFFENTLICH
JULI
20.00 UHR · MUSÉE BARBIER-MUELLER
Ysaÿe · Hindemith · Bacewicz · Paganini · Berio · Bach · Vasks · Kodály
Violinsonate Nr. 4
Passacaglia aus der Sonate für Viola op. 11 Nr. 5
Caprice Nr. 1 für Violine (Bearbeitung für Viola)
Caprice Nr. 2 für Violine op. 1 (Bearbeitung für Viola)
Sequenza VI für Viola
Suite für Violoncello Nr. 3 C-Dur BWV 1009: Prélude
Gramata Cellam
Serenade für zwei Violinen und Viola op. 12
JULI
9.00 UHR · CONSERVATOIRE POPULAIRE, STUDIO GABRIELE DE AGOSTINI
Meisterkurse und Workshops mit Garth Knox
Meisterkurse und Workshops mit Garth Knox, von 9 bis 17 Uhr, offen für alle drei Instrumente: Interpretation zeitgenössischer Werke und besondere Spieltechniken, die das Repertoire unserer Zeit verlangt. Freier Eintritt.
JULI
20.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Franck · Knox · Dvořák · Ravel
Sonate für Violine und Klavier A-Dur FWV 8 (Bearbeitung für Violoncello)
Still Points, Duo für Bratschen
Silent Woods für Violoncello op. 68 Nr. 5
Microtonal Blues
Up Above Our Heads
Pizzicato, mit den Studierenden der Akademie
Streichquartett F-Dur
JULI
11.15 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Rezital der jungen Talente
Rezital der jungen Talente. Freier Eintritt, Reservation empfohlen.
JULI
20.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Fauré · Wieniawski · Mendelssohn · Prokofjew · Mozart
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 d-Moll op. 109
Variationen über ein eigenes Thema op. 15
Trio Nr. 1 d-Moll op. 49
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll op. 80
Streichquintett Nr. 2 C-Dur KV 515
JULI
11.15 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Rezital der jungen Talente
Rezital der jungen Talente. Freier Eintritt, Reservation empfohlen.
JULI
17.00 UHR · SOCIÉTÉ DE LECTURE
Beethoven · Tschaikowsky · Arenski · Saint-Saëns · Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102 Nr. 2
Valse sentimentale op. 51 Nr. 6
Streichquartett Nr. 2 op. 35
Introduction et Rondo capriccioso op. 28
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN, EHRENGÄSTE UND BEGLEITPIANISTEN
Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›
Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».
Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.
Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.
Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.
2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.
Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.
Kati DebretzeniEhrengast: GeigerinBiografie lesen ›
Die Geneva International String Academy lädt die Geigerin Kati Debretzeni ein, die Meisterkurse und einen Vortrag über die Interpretation des Barockrepertoires auf modernen Instrumenten geben wird.
Die in Siebenbürgen geborene Kati studierte Violine bei Ora Shiran in Israel und Barockvioline bei Catherine Mackintosh und Walter Reiter am Royal College of Music in London.
Seit dem Jahr 2000 leitet sie die English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner; ihr Spiel ist auf deren Aufnahmen der Bach Cantata Pilgrimage (SDG) zu hören. 2008 wurde sie zu einer der Konzertmeisterinnen des Orchestra of the Age of Enlightenment ernannt, mit dem sie oft als Solistin auftrat und das Orchester bei Aufführungen in Grossbritannien, Europa und den USA leitete.
Kati hat mit den Ensembles Florilegium (Chanel Classics), Ricordo (Linn Records) und zuletzt dem Trio Goya (Chandos) zahlreiche Kammermusik-CDs aufgenommen. Zudem wirkt sie als Solistin in zwei Einspielungen der Brandenburgischen Konzerte von Bach mit, einer mit dem European Brandenburg Ensemble unter Trevor Pinnock (Avie Records – Gramophone Award 2008) und einer mit den English Baroque Soloists (SDG).
In den letzten Jahren wurde Kati eingeladen, verschiedene Ensembles in Israel, Kanada, Norwegen, Polen, Island und Grossbritannien zu leiten. Derzeit unterrichtet sie Barock- und klassische Violine am Königlichen Konservatorium in Den Haag.
Fotos: Eric Richmond
Garth KnoxEhrengast: Bratschist und KomponistBiografie lesen ›
Die Geneva International String Academy lädt den Bratschisten und Komponisten Garth Knox ein, der Meisterkurse und Workshops zur Interpretation des zeitgenössischen Repertoires geben wird.
Garth Knox wurde in Irland geboren und verbrachte seine Kindheit in Schottland. Als jüngstes von vier Kindern, die alle Streichinstrumente spielten, wurde er ermutigt, Bratsche zu lernen, und entschied sich rasch, daraus seinen Beruf zu machen. Er studierte bei Frederic Riddle am Royal College of Music in London, wo er mehrere Preise für Viola und Kammermusik gewann. Danach spielte er mit den meisten führenden Ensembles Londons in allen Repertoires, vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
1983 lud ihn Pierre Boulez ein, Mitglied des Ensemble InterContemporain in Paris zu werden; dazu gehörten regelmässige Soloauftritte, darunter Konzerte unter der Leitung von Pierre Boulez, sowie Kammermusik, ausgedehnte Tourneen und Auftritte an internationalen Festivals.
1990 trat Garth Knox dem Arditti String Quartet bei und spielte daraufhin in allen grossen Konzertsälen der Welt; er arbeitete eng mit den meisten führenden Komponisten unserer Zeit zusammen und brachte Werke von Ligeti, Kurtág, Berio, Xenakis, Lachenmann, Cage, Feldman und Stockhausen (das berühmte «Helikopter-Streichquartett») zur Uraufführung.
Seit er 1998 das Quartett verliess, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, hat er Werke von Ligeti, Schnittke, George Benjamin und vielen anderen uraufgeführt, darunter Stücke, die Komponisten wie Henze, Haas, Saariaho und James Dillon eigens für ihn geschrieben haben. Er wirkt zudem regelmässig an Theater- und Tanzprojekten mit und hat eine Soloshow für Kinder geschrieben und aufgeführt.
In jüngster Zeit ist er zu einem Pionier der Viola d’amore geworden: Er erforscht ihre Möglichkeiten in der neuen Musik, mit und ohne Elektronik, und schafft ein neues Repertoire für dieses Instrument.
Garth Knox lebt heute in Paris, wo er eine vollberufliche Solokarriere verfolgt und in ganz Europa, den USA und Japan Rezitals, Solokonzerte und Kammermusikkonzerte gibt. Er ist auch als Komponist aktiv: Seine «Viola Spaces», der erste Teil einer fortlaufenden Reihe von Konzertetüden für Streicher (2010 bei Schott erschienen), verbinden bahnbrechende Innovationen in der Streichertechnik mit der Freude am Musizieren. Die Stücke werden von jungen Streichern auf der ganzen Welt gespielt.
Garth Knox ist Gastprofessor für Viola an der Royal Academy of Music in London.
Noémie BialobrodaViola · Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der GISABiografie lesen ›
Noémie Bialobroda ist seit 2014 Bratschistin des Quatuor Aviv, mit dem sie eine intensive internationale Karriere verfolgt. Ihre Gesamtaufführung der Beethoven-Quartette im Studio Ansermet in Genf 2018-2019 fand beim Genfer Publikum grossen Anklang und festigte ihre Verankerung in der Westschweiz.
Mit Leidenschaft für das Unterrichten ist Noémie Bialobroda Professorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève und Koordinatorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève. 2024 wurde sie zur Professorin für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon ernannt. Im Sommer unterrichtet sie an der Académie Internationale de Musique de Solsona in Spanien und ist Professorin für Kammermusik an der Académie Internationale de Musique de Flaine. Ihre Schülerinnen und Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Noémie Bialobroda erhielt 2024 ein Kulturstipendium der Fondation Leenaards.
Als Konzertmusikerin ist sie Gast renommierter Konzertreihen und Festivals wie der Wigmore Hall (London), des Festival Manifeste des IRCAM und der Cité de la Musique (Paris), um nur einige zu nennen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Abdel Rahman El Bacha, Yovan Markovitch, Luis Claret, Boris Garlitsky, François Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez und dem Quatuor Rosamonde für Konzerte in ganz Europa, in Israel und in den USA zusammen.
Sie engagiert sich für die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist Widmungsträgerin zweier am IRCAM uraufgeführter Werke für Viola solo: des Caprice für Viola solo und Elektronik des japanischen Komponisten Keita Matsumiya (2012) und von Drifting von Pierre Stordeur (Uraufführung April 2013). Sie wird regelmässig eingeladen, mit dem Ensemble Modern in Frankfurt und dem Ensemble Contrechamps in Genf zu spielen.
Noémie Bialobroda studierte bei Nobuko Imai und Miguel Da Silva an der Haute école de Musique de Genève und danach am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris im Diplôme d'Artiste Interprète (3. Zyklus), wo sie sich bei Jean Sulem vervollkommnete.
Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Geneva International String Academy.
Peter BrunsVioloncello · Gastprofessor an der GISA seit 2021Biografie lesen ›
This is one of the best CD recordings of the year – perhaps of the decade […]. Here we encounter the closest we have witnessed […] to a new Casals.”
(Early Music Review über die CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach)
“Peter Bruns does what he does best on his Tononi cello from 1730: he declaims, just like Pablo Casals, who also used to own the instrument. Peter Bruns once confirmed the closeness to Casals, saying: ‘I also try to speak with the instrument.’”
(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln)
Der Cellist Peter Bruns geniesst in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. Der gebürtige Berliner studierte bei Professor Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».
Peter Bruns trat als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen auf allen Kontinenten auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall in London, Konzertsäle in Tokio, Hongkong und Seoul, die Semperoper Dresden und das Leipziger Gewandhaus, sowie an den wichtigsten Festivals, darunter die Musikfestspiele von Kuhmo, Bergen, Berlin und Dresden, das Budapester Frühlingsfestival, das Seoul Spring Festival und Gidon Kremers Festival in Lockenhaus.
Er trat auch als Solist mit vielen grossen Orchestern auf und unternahm Tourneen mit der Staatskapelle Dresden sowie mit den Sinfonieorchestern des RAI, des MDR und Berlins. Er arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Eliahu Inbal, Gianandrea Noseda, Christoph Prick, Marc Albrecht und Bruno Weil zusammen.
Seine Faszination für die alte Sprache der Musik und die Instrumentierung der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dieses Bereichs, insbesondere mit der «Akademie für Alte Musik» Berlin, mit der Peter Bruns für CD-Produktionen, Konzerte und Festivals (Bergen, Brügge, Berlin, Regensburg, Köthen) gespielt hat.
Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Von 1998 bis 2005 war er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden und hat seit 2005 dieselbe Stelle an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.
Meisterkurse führten Peter Bruns in viele deutsche Städte sowie nach London, New York, Frankreich, Schweden und Australien.
Peter Bruns verfolgt auch eine Laufbahn als Dirigent: Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig und tritt regelmässig in dessen eigener Konzertreihe im Gewandhaus Leipzig sowie auf Tourneen auf.
Peter Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, darunter die Cellosonaten von Brahms, die Sechs Suiten für Violoncello solo von Bach, Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin und Robert Schumann, eine Aufnahme eines Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach, die mit dem Cannes Classical Award als «beste CD des Jahres» ausgezeichnet wurde, Antonín Dvořáks Werke für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden sowie seine hochgelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Peter Bruns spielt auf einem Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst Pablo Casals gehörte.
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›
Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.
Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.
HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.
Lukáš KlánskýBegleitpianist für die GeigerBiografie lesen ›
Lukáš Klánský wurde 1989 in Prag geboren. Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er ist Mitglied des erfolgreichen Lobkowicz Trios, das 2014 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) gewann. 2018 gewann er beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie Dirigieren vom Klavier aus. Er tritt regelmässig mit dem Geiger Jan Mráček auf, Gewinner des Fritz-Kreisler-Wettbewerbs 2014 und Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie.
Lukáš Klánský tritt mit führenden tschechischen Orchestern unter Dirigenten wie Libor Pešek, Andrea Sebastian Weiser, Gundi Emilsson oder István Dénes auf. Er spielte unter anderem am Festival Prager Frühling, an den Musikfesten mit Václav Hudeček, am Talich-Festival in Beroun, am Prager Dvořák-Festival, am Festival Lago Maggiore, an der Mendelssohn Musikwoche Wengen, am Chopin-Marathon Darmstadt, am Nafplion-Festival, bei Il Timbro Ivrea und bei der Basler Reihe «Kammermusik um halb acht».
Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec, des International Rotary Piano Competition 2012 und des Internationalen Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2013. Mit fünfzehn Jahren debütierte er im Dvořák-Saal in Prag mit dem Prager Kammerorchester und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459.
Von 2004 bis 2010 studierte er am Prager Konservatorium bei Eva Boguniová und schloss mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll ab. Sein Studium beendete er an der Akademie der musischen Künste, wo er bei seinem Vater, Prof. Ivan Klánský, studierte. Seine musikalische Entwicklung wurde nicht nur von seinen Lehrern geprägt, sondern auch von Martin Kasík und dem international renommierten Garrick Ohlsson, dessen Prager Meisterkurse er besuchte.
Durch seine unzähligen Konzertauftritte hat er sich dem Publikum in vielen Ländern vorgestellt. Neben der Tschechischen Republik ist er in der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Polen, der Türkei, den USA und Südafrika bekannt. Seine Aufnahmen sind bei den Labels Praga Digitals, Radioservis, Gramola und Naxos erschienen.
Lukáš Klánský ist auch Dirigent und gibt Konzerte, in denen er Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven vom Klavier aus leitet. Dirigieren studierte er bei Professor Leoš Svárovský.
Lukáš arbeitet zudem mit dem legendären tschechischen Geiger Václav Hudeček zusammen. Sie geben gemeinsam Konzerte und wirken an einer Sommerakademie für junge Talente in Luhačovice mit.
Louise MoulinierPianistinBiografie lesen ›
Die aus Arras im Norden Frankreichs stammende Louise Moulinier beginnt mit 7 Jahren Klavier zu spielen. Drei Jahre später entdeckt sie das klassische Schlagzeug und begeistert sich rasch für beide Instrumente. Unterstützt von ihrer Klavierlehrerin Béatrice Peignois tritt Louise in das Conservatoire à rayonnement régional de Paris in die Klasse von Brigitte Bouthinon Dumas ein und erwirbt dort ein Diplôme d'études musicales mit den Glückwünschen der Jury. Anschliessend setzt sie ihr Studium an der Haute École de Musique de Genève fort, wo sie in der Klasse von Dominique Weber einen Bachelor und einen Master in Konzert sowie in der Klasse von Ricardo Castro einen Master in Pädagogik erwirbt.
Louise wurde von namhaften Pianisten unterrichtet, etwa von Philippe Cassard, dem sie mehrmals an der Akademie Tibor Varga begegnet, und von Bruno Rigutto, bei dem sie zwei Jahre an der École Normale de Paris studierte. Zudem erhält sie wertvolle Ratschläge unter anderem von Helmut Deutsch, Maciej Pikulski und Nina Uhari zur Begleitung, einer Tätigkeit, die sie besonders schätzt.
Schon früh wird Louise eingeladen, Solorezitals an verschiedenen französischen Festivals zu geben, etwa bei Musique en roue libre/Les Inouies, Format raisin oder den Pianos Folies in Lille.
Mit ihrer Leidenschaft für die Kammermusik nutzt sie zahlreiche Gelegenheiten, in verschiedenen Besetzungen aufzutreten, vor allem im Duo mit den Sängerinnen Caroline Arnaud oder Amélie Halary, den Pianisten Alain Raes oder Emmanuelle Huart und den Geigerinnen Clara Chartre oder Anna Sofia Bonino.
Sie tritt mehrmals als Solistin auf, insbesondere 2016 in der Victoria Hall in Genf unter der Leitung von Jesús López Cobos mit Mozarts Klavierkonzert in B-Dur KV 450, nachdem sie den Konzertwettbewerb der HEM gewonnen hatte.
Louise wurde an der Haute École de Musique de Genève angestellt und wird dort ab dem nächsten Studienjahr die Klassen für Orchesterleitung und Schlagzeug begleiten.
Simon PeguironTasteninstrumente - Konzertmusiker, Komponist, Arrangeur, ImprovisatorBiografie lesen ›
Simon Peguiron ist ein vielseitiger Musiker, der sich seit vielen Jahren im Kulturleben der Westschweiz engagiert, sei es als Konzertmusiker, als Komponist, Arrangeur, Improvisator oder als Organisator zahlreicher künstlerischer Veranstaltungen.
Er begann mit der Violine, bevor er sich den Tasteninstrumenten zuwandte; seine Ausbildung absolvierte er am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier und Philippe Laubscher, danach in Basel (Orgelklasse von Guy Bovet) und Zürich (Klavierklasse von Homero Francesch). Auf seinem Weg wurde er vom Lycéum-club de La Chaux-de-Fonds, der Friedl-Wald-Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung unterstützt.
Im Lauf der Jahre trat er am Klavier oder an der Orgel in den renommiertesten Sälen der Schweiz und in ganz Europa auf. Seit 2006 unterrichtet er Klavier am Conservatoire neuchâtelois und übernahm 2017 an derselben Institution die Orgelklasse des Standorts La Chaux-de-Fonds. Seit 2010 begleitet er die Violinklasse von Sergey Ostrovsky an der Haute école de musique de Genève-Neuchâtel.
Seit 2009 Titularorganist der Collégiale de Neuchâtel, gründete er dort mit seiner Frau Fanny ein Vokalensemble, das sich vor allem der Interpretation der Bach-Kantaten widmet. In diesem Zuge bildete er sich im Dirigieren aus und wurde 2017 an die Spitze des Orchestre de Chambre de La Chaux-de-Fonds berufen, mit dem er bereits mehrere Konzertreihen von anerkannter Qualität präsentiert hat.
Neben dieser vielfältigen Tätigkeit widmet Simon Peguiron seiner Familie viel Zeit. Er freut sich, seine Leidenschaft für die Musik zu teilen, und denkt dankbar an alle Menschen, die ihm ermöglicht haben, diese Kunst zu entdecken und zu lieben.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2023
Naama BEN-ZAKENViolineBiografie lesen ›
Die 2005 geborene Naama absolviert derzeit ihren Bachelor in der Klasse von Miriam Fried und Paul Biss am New England Conservatory in Boston (USA). Sie studierte an der Buchmann-Mehta School of Music (Israel) bei Mila Feldman.
Naama spielte im Young Israel Philharmonic Orchestra des Jerusalem Music Centre, war bei vielen Projekten Konzertmeisterin und nahm an allen seinen Programmen für herausragende Musiker teil; sie spielte Kammermusik unter der Anleitung von Mitgliedern des Jerusalem Quartet und von Musikern des Israel Philharmonic Orchestra und besuchte zahlreiche Meisterkurse bei Geigern von Weltrang wie Grigory Kalinovsky, Mihaela Martin, Shlomo Mintz, dem verstorbenen Chaim Taub und vielen anderen.
Naama trat in ganz Europa, in allen grossen Konzertsälen Israels und im nationalen Radio auf. Sie ist aktives Mitglied von «Musethica», einer Organisation, die klassische Musik zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen bringt, und brachte 2020 ein Stück zur Uraufführung, das der israelische Komponist Eyal Malkinson eigens für sie geschrieben hatte.
Seit 2018 wird sie mit Stipendien der America-Israel Cultural Foundation gefördert und erhält die Outstanding Merit Scholarships. Sie gewann den zweiten Preis beim Wettbewerb «Keshet Eran» (2023), den ersten Preis beim Streicherwettbewerb der Buchmann-Mehta School of Music (2024), und 2025 erhielt sie den Claremont Prize, den die Claremont Foundation einer einzigen Geigerin oder einem einzigen Geiger verleiht.
Naama trat in Konzerten unter Dirigenten wie Lahav Shani, Karl-Heinz Steffens und Zubin Mehta auf.
Zu ihren Aktivitäten an internationalen Musikfestivals gehören unter anderem die Geneva International String Academy (Schweiz) und die Seminare von Keshet Eilon, die sie seit ihrem zehnten Lebensjahr regelmässig besucht. Sie nahm aktiv am Festival «Good Vibrations» der Kronberg Academy teil und spielte in Meisterkursen bei Vadim Gluzman.
Als Gründerin ihrer Kammermusikgruppe, des Klavierquartetts Alma Rosé, trat sie am Festival Zeist Music Days in den Niederlanden auf und arbeitete mit Mitgliedern des Jerusalem Quartet und des Schumann Quartetts (Deutschland). Das Quartett unternahm zudem eine Tournee nach London, gab viele Konzerte und arbeitete mit dem Pianisten Murray Perahia.
Naama spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano aus dem Jahr 1770, eine grosszügige Leihgabe des verstorbenen Yehuda Zisapel.
Eliane MENZELViolineBiografie lesen ›
Eliane Menzel wurde 1999 in Deutschland geboren. Von 2008 bis 2017 war sie Jungstudentin bei Prof. Katrin Scholz an der Hochschule für Künste Bremen. Neben mehreren ersten Preisen beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» zwischen 2007 und 2016 erhielt sie Sonderpreise für herausragende musikalische Leistungen (Stiftung von «Jugend musiziert» 2007 und Stiftung der Oldenburgischen Landschaft 2011).
Von 2011 bis 2018 war Eliane Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, mit der sie in bekannten Konzertsälen in ganz Deutschland und Europa auftrat. Von 2014 bis 2018 war sie Konzertmeisterin bei Tourneen, CD-Produktionen und Übertragungen wie Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin. Dieses per Livestream übertragene Konzert zeigte Eliane Menzel auch als Solistin in der Zugabe, dem letzten Satz von Vivaldis «Sommer».
2015 erhielt sie den NDR Kulturpreis, zu dem eine Rundfunkproduktion von Saint-Saëns' Introduction et Rondo capriccioso beim NDR Hamburg gehörte (gesendet im Juli 2016). 2016 gewann Eliane den 1. Preis beim VIII. Internationalen Szymon-Goldberg-Wettbewerb Meissen sowie einen Sonderpreis für das moderne Stück und einen Auftritt beim Festival Schubertiade Schnackenburg. Eliane Menzel nahm an Sommerfestivals wie dem Castleman Quartet Program 2018, dem Heifetz International Music Institute 2019 in Staunton (Virginia), dem Young Artists Program 2017, 2018 und 2019, dem Keshet Eilon Summer Master Course 2021 und 2022 sowie dem Allegra Festival 2021 in Russe (Bulgarien) teil. Sie besuchte Meisterkurse bei Thomas Brandis, Rainer Honeck, Rachel Podger, Igor Ozim, Silvia Marcovici, Rainer Sonne, Andrés Cárdenes, Hagai Shaham, Pinchas Zukerman, Patinka Kopec, Grigory Kalinovsky, Ilya Kaler, Shmuel Ashkenasi, Itzhak Rashkovsky und Vadim Gluzman.
Als Solistin trat Eliane Menzel mit Orchestern wie dem Oldenburger Schlossorchester, der Kammersinfonie Oldenburg, dem Main-Kammerorchester Frankfurt, dem Ensemble Bremen-Frankfurt und dem Oldenburgischen Staatsorchester auf. Im Februar 2017 spielte Eliane das Violinkonzert von Tschaikowsky in den ausverkauften Konzertsälen von Emmen und Groningen (Niederlande) und in der Glocke Bremen, begleitet vom Hanze Symphony Orchestra unter der Leitung von Etienne Siebens.
2019 gab sie ein Rezital in der Deutschen Botschaft in Ottawa sowie im Dezember 2019 in der Deutschen Botschaft in New York. Zusammen mit ihrem Vater, dem Oboisten Prof. Fabian Menzel, gibt sie regelmässig Kammermusikkonzerte mit Musik vom Barock bis zur Moderne, darunter Uraufführungen von Kompositionen, die für Eliane und Fabian Menzel geschrieben wurden. 2017 riefen sie ihre eigene Konzertreihe im Schloss Neuenburg ins Leben, mit zahlreichen Aufführungen jedes Jahr. Mit Beginn der Pandemie begannen sie, die Konzerte per Livestream zu übertragen.
Eliane studierte von 2018 bis 2022 an der Manhattan School of Music und gehörte zum «Pinchas Zukerman Performance Program» mit Pinchas Zukerman und Patinka Kopec. Sie schloss 2022 mit einem Bachelor of Music ab und setzt ihr Studium nun an der Juilliard School bei Joel Smirnoff fort.
Sofija DODIGViolineBiografie lesen ›
Sofija Dodig ist eine serbische Geigerin, geboren am 30. August 2005 in Belgrad. Mit 17 Jahren wurde sie die jüngste Finalistin in der Geschichte des Internationalen Violinwettbewerbs der Jeunesses Musicales in Belgrad und gewann den 5. Preis sowie den Sonderpreis für die beste einheimische Kandidatin.
Sofija spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Violine und begann bei Professorin Jelena Komatina in Belgrad. Mit 10 Jahren wurde sie Schülerin von Professorin Ana Veskov, bei der sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr in Belgrad studierte. Mit 16 Jahren trat sie in die Vorbereitungsklasse von Professor Emilio Percan an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ein, wo sie die folgenden 3 Jahre studierte. In den Jahren 2020 und 2021 studierte sie zudem privat bei Professor Brian Finlayson in Österreich.
Sie hatte Gelegenheit, Meisterkurse renommierter Künstler und Musiker wie Pavel Vernikov, Gil Shaham, Svetlana Makarova, Sergey Ostrovsky, Mihaela Martin, Kirill Troussov, Brian Finlayson, Daniel Rowland, Boris Kuschnir, Grigory Kalinovsky, Stefan Milenković, Nemanja Radulović, Kati Debretzeni, David Bowlin, Tatyana Balashova, Savely Shalman, Igor Tkachouk, Maja Jokanović und Robert Lakatos zu besuchen.
Sie spielte Kammermusik mit anerkannten Musikern wie Peter Bruns, Daniel Rowland, Kati Debretzeni, Maja Bogdanović, Dana Zemtsov, Nicholas Schwartz und Uki Ovaskainen. Sie war Teilnehmerin und Stipendiatin der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg, der Accademia Stauffer in Cremona, der Davidsbündler Academy in Den Haag und der Geneva International String Academy in der Schweiz. Zudem nahm sie an den Lac Léman Music Masterclasses in Blonay (Schweiz) teil.
Sie gab Solorezitals in der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Slowenien, Mazedonien und Serbien und trat in vielen Ländern Europas auf. Sie war Erste bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben in Serbien, gewann 2021 den 3. Preis beim Jenő-Hubay-Violinwettbewerb in Ungarn und 2020 den 3. Preis und einen Sonderpreis beim Wettbewerb Ohrid Pearls. 2019 gewann sie die Violinwettbewerbe Franjo Krežma und Ludmilla Weiser in Kroatien.
Sofija erhielt für ihre musikalischen Erfolge eine Reihe von Auszeichnungen – sie ist Stipendiatin der Stiftung «Dobar glas», die die besten jungen Musiker Serbiens fördert, sowie Stipendiatin des Fonds für junge Talente der Republik Serbien. Zudem erhielt sie den «Dositej-Preis» des serbischen Ministeriums für Jugend und Sport.
Vasilisa NELIUBINAViolineBiografie lesen ›
Vasilisa Neliubina wurde in Perm (Russland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit 4 Jahren begann sie Violinunterricht bei Tatiana Shevtsova, Verdiente Kulturschaffende. Mit 7 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Sinfonieorchester der Oper und des Balletts Perm. Zwei Jahre später spielte sie mit dem Russischen Nationalen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Vladimir Spivakov.
2016 trat Vasilisa in das Musikkolleg des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums in die Klasse von Prof. Vladimir Ivanov und Prof. Elena Chvertok ein. 2020 wurde sie unter den Besten am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium aufgenommen.
Vasilisa trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin im Kleinen und Grossen Saal sowie im Rachmaninow-Saal des Moskauer Konservatoriums, im Saal des Puschkin-Museums in Moskau, im Kammersaal des Internationalen Hauses der Musik in Moskau und in verschiedenen Städten Russlands auf: Sankt Petersburg, Tjumen, Nischni Nowgorod, Ischewsk, Rjasan. Sie spielte in der Victoria Hall in Genf, im Stadtcasino Basel und im Temple du Bas in Neuenburg und nahm am Internationalen Musikfestival Hellas in Griechenland, am Internationalen Festival der slawischen Musik, an der Sommerakademie «New Names» und am Dritten Praktikum für die Aufführung zeitgenössischer Kunst in Russland teil.
Vasilisa nahm an Meisterkursen bei Eduard Grach (Russland), Maxim Fedotov (Russland), Boris Kuschnir (Österreich), Yair Kless (Israel) und Lev Gelbard (Deutschland) teil.
Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe: 2021 1. Preis der Delphischen Spiele Russlands, 2021 1. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs zu Ehren der Verdienten Kunstschaffenden der Russischen Föderation G. S. Turchaninova, 2021 2. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs «Zauberbogen», 2. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs Josef Hassid in Estland.
Vasilisa studiert derzeit an der Haute Ecole de Musique de Genève/Neuchâtel in der Schweiz bei Sergey Ostrovsky.
Sie spielt eine Violine von Samuel Nemessanyi aus dem Jahr 1880, eine Leihgabe der Fondation LaLive.
Elizaveta CIBOTARUViolineBiografie lesen ›
Elizaveta Cibotaru wurde am 15. November 2003 in Chișinău (Moldau) geboren. Mit fünf Jahren begann sie am Republikanischen Musiklyzeum «C. Porumbescu» in Chișinău in der Violinklasse von Nikolai Buinovschii, einem Schüler von Igor Oistrach, Violine zu lernen. Später studierte sie bei seiner Frau Galina Buinovschii und ihrem Sohn Vadim Buinovschii.
Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe in Moldau und Rumänien, etwa des Wettbewerbs «Zlata Tkach» und des Wettbewerbs «Paul Constantinescu» in Ploiești. Elizaveta spielte im Nationalen Jugendorchester Moldaus und unterstützte Wohltätigkeitsprojekte in ihrer Heimatstadt.
2021 begann sie ihr Bachelorstudium an der Haute École de Musique de Genève-Neuchâtel in der Violinklasse von Sergey Ostrovsky, wo sie ihr Studium fortsetzt.
Elizaveta trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin an Orten wie dem Orgelsaal und der Nationalen Philharmonie Serghei Lunchevici in Chișinău, der Philharmonie Paul Constantinescu in Ploiești,
dem Stadtcasino Basel, dem Temple du Bas in Neuenburg, dem Théâtre Les Salons und der Victoria Hall in Genf, der Salle de musique in La Chaux-de-Fonds und dem Auditorium Stravinski in Montreux auf.
Sie spielt regelmässig Konzerte in Pflegeheimen und Spitälern und bringt so Trost und Freude zu Menschen in Not.
Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen mit Musikern wie unter anderem Dora Schwarzberg (Österreich-Israel), Pavel Vernikov (Schweiz), Silvia Marcovici (Rumänien), Mihaela Martin (Rumänien), Bartłomiej Nizioł (Polen), Yair Kless (Israel), Bogdana Pivnenko (Ukraine) und Stefan Arzberger (Deutschland) teil.
Zudem nahm sie als Solistin und Kammermusikerin an vielen Akademien und Festivals in der Schweiz, in Rumänien und in Israel teil.
Seit Beginn ihres Studiums in der Schweiz spielte Elizaveta auf einer Violine von Honoré Derazey, die ihr die Fondation Lalive zur Verfügung stellte.
Heute spielt sie auf einer italienischen Violine der Stiftung Maggini.
Mishel BUSHKOVAViolineBiografie lesen ›
Michelle Bushkova, geboren am 25. Mai 2004 in Moskau, setzt die Musiktradition ihrer Familie in dritter Generation fort. Mit vier Jahren begann sie Violinunterricht bei Prof. Galina Turchaninova, und im folgenden Jahr wurde sie in die Klavierklasse von Prof. Tatiana Zelikman aufgenommen.
Von 2011 bis 2021 setzte Michelle ihr Studium bei ihren beiden Lehrerinnen an den zwei berühmtesten Moskauer Musikschulen fort: am Staatlichen Gnessin-Musikkolleg (Klavier) und an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums (Violine, auch in der Klasse ihres Vaters Evgeny Bushkov). Wenige Tage vor ihrem 6. Geburtstag gab sie ihr Solodebüt als Geigerin und Pianistin mit dem Belarussischen Staatlichen Kammerorchester in Minsk. Michelle trat mit Orchestern in Moskau, Minsk, Saratow, Jaroslawl, Istanbul und Ankara (Türkei) auf; sie spielte im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, im Museyon-Saal des Puschkin-Museums in Moskau, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, im Swetlanow-Saal des Internationalen Hauses der Musik in Moskau, im NCPA (Mumbai, Indien), im Wiener Konzerthaus und in der Severance Hall (Cleveland, USA) und nahm am Kammermusikfestival «Musica Mundi» in Belgien, an den internationalen Streicher-Meisterkursen «Keshet Eilon» in Israel, am Gstaad New Year Music Festival in der Schweiz, am internationalen Festival «Stay-in-May» in Naples (Florida), am «Rheingau Musik Festival» in Deutschland, am «Kogan-Festival» in Jaroslawl (Russland) und am Festival für zeitgenössische Musik «Moskauer Herbst» teil.
Michelle nahm an Meisterkursen bei Ilya Kaler und Olga Dubossarskaya-Kaler (USA), Pavel Vernikov und Svetlana Makarova (Schweiz) für Violine sowie bei Stephen Kovacevich (England), Anna Malikova (Deutschland) und Victoria Mushkatkol (USA) für Klavier teil.
Sie ist Preisträgerin des Vorspiels «Goldene Note» in Wien, des Manhattan International Competition, des Berlin International Competition und des Chicago International Violin Competition. Michelle studiert derzeit beide Instrumente am Cleveland Institute of Music, Violine bei Ilya Kaler und Olga Dubossarskaya-Kaler und Klavier bei Antonio Pompa-Baldi. Ihre Leistungen und Erfolge werden grosszügig von Olga Kondurova unterstützt.
Miray ITOViolineBiografie lesen ›
Die Geigerin Miray Ito möchte mit ihrer Musik die Feinheiten des Lebens zum Ausdruck bringen. Als Trägerin des Salon de Virtuosi Career Grant 2022 stand Miray seit ihrem Debüt in der Carnegie Hall mit zwölf Jahren auf vielen Bühnen. Im Lauf der Jahre gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Kocian-Violinwettbewerb, wurde von der Ruth Laredo Memorial Foundation zur «2018 Young Artist of The Year» ernannt und erhielt den Joan Graham Award und den Irene Kinsey Stare Award, beide vom Tuesday Musicale of Detroit.
Miray ist Preisträgerin des Violinwettbewerbs Kloster Schöntal, des Valsesia Musica International Competition und des Konzertwettbewerbs der Colburn Music Academy.
Sie trat an Orten wie dem Kennedy Center, dem Warner Theatre und der Merkin Concert Hall auf und spielte als Solistin unter anderem mit dem Sendai Philharmonic, dem Toledo Symphony und dem Orchestre du Conservatoire de Musique de Genève. Miray war Gastinterpretin in der NPR-Sendung «From The Top» mit Peter Dugan und trat im Rahmen des National Cherry Blossom Festival und der Japanese Medical Society of America auf.
Als Absolventin der Juilliard School, wo sie bei Li Lin studierte, wird sie im Herbst im Rahmen ihres Master of Music an der Yale School of Music mit Augustin Hadelich arbeiten.
Miray spielt eine Violine von Pietro Guarneri aus dem Jahr 1734, eine grosszügige Leihgabe der Ryuji Ueno Foundation.
Brian ISAACSViolaBiografie lesen ›
Der 23-jährige Brian Isaacs wuchs in Queens (New York) auf und begann mit vier Jahren Violine zu spielen. Nach dem Wechsel zur Bratsche 2014 und dem Abschluss an der LaGuardia High School 2018 begann Brian sein Studium an der Yale University, wo er seinen B.A. cum laude in Soziologie mit Auszeichnung im Hauptfach sowie seinen M.M. in Violainterpretation als Student von Ettore Causa erwarb. Ab September 2023 lebt Brian in Berlin als Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Als angehender Bratschensolist gewann Brian zuletzt sowohl den Woolsey Hall Competition der Yale School of Music als auch den William Waite Concerto Competition des Yale College. Daraufhin spielte er im April 2022 das Violakonzert von Walton mit dem Yale Symphony Orchestra unter der Leitung von William Boughton und kehrt im April 2024 nach New Haven zurück, um mit der Yale Philharmonia unter Peter Oundjian das Rhapsody-Concerto von Martinů zu spielen. Brian war einer von acht Halbfinalisten des Primrose International Viola Competition 2021, Halbfinalist des Kodály International Music Competition 2022 und Preisträger des Internationalen Anton-Rubinstein-Violawettbewerbs 2019. In Yale erhielt er zudem den Wrexham Prize in Music, «awarded annually to that senior who, as a performer, has best exemplified the standards of Quincy Porter», den Joseph Lentilhon Selden Memorial Award, verliehen «to students especially notable for their contribution in the field of music», sowie den Terry E. and Irene A. Sharp Prize, verliehen «to the most outstanding performer in the junior class in recognition of their fine musicianship and potential in the field of classical music». Als Solist spielte er in Meisterkursen für Künstler wie Misha Amory, Yuri Bashmet, Noémie Bialobroda, Alfred Brendel, Isabel Charisius, Nobuko Imai, Jeffrey Irvine, Lawrence Power, Thomas Riebl, Nadia Sirota & Nico Muhly, Steve Tenenbom und Lars Anders Tomter. Zu seinen Lehrern vor dem Studium gehören Barbera Berg, Molly Carr, Caeli Smith und Jonathan Weber.
Brian hatte das Glück, mit bemerkenswerten Musikern in aller Welt Kammermusik zu spielen. Zuletzt reiste er im September 2022 für Kammermusikkonzerte in Seoul, Gimhae und Heyri nach Südkorea. Im Sommer 2022 nahm Brian an zahlreichen Kammermusikfestivals teil, darunter Viridian Strings (USA), NUME Festival and Academy (Italien), Geneva International String Academy (Schweiz), Verbier Festival Academy (Schweiz), Moritzburg Festival Akademie (Deutschland) und Thy Chamber Music Festival (Dänemark). Er trat mit angesehenen Künstlern wie Peter Bruns, José Gallardo, Annette von Hehn, Mihae Lee, Mi-kyung Lee und Tony Nys auf. In früheren Sommern besuchte Brian die Taos School of Music, das Maine Chamber Music Seminar und das NEXT Festival of Emerging Artists. In Taos erhielt Brian zahlreiche Kammermusikcoachings von Misha Amory, Robert McDonald, Mai Motobuchi, Nicholas Tzavaras und weiteren Mitgliedern des Borromeo, des Brentano und des Shanghai String Quartet. Er spielte in Kammermusik-Meisterkursen für Künstler wie Simone Dinnerstein, Augustin Dumay, Lynn Harrell, Mathieu Herzog, Joel Krosnick, Mihaela Martin, Fred Sherry, Gábor Takács-Nagy und Roger Tapping. In Yale wurde Brian von Melvin Chen, Nina Lee, Don Palma, Wendy Sharp, Mark Steinberg und Mitgliedern des Omer und des Rolston String Quartet gecoacht.
Als begeisterter Orchestermusiker trat Brian 2019 als jüngstes Mitglied der Bratschengruppe des New Haven Symphony Orchestra bei und erhielt 2021 eine feste Stelle. Er war Solobratschist mehrerer renommierter Jugend- und Universitätsorchester, darunter das NYO-USA, mit dem er Konzerttourneen durch Asien und Europa unternahm, das Moritzburg Festival Orchester, die New York Youth Symphony, die Yale Philharmonia und das Yale Symphony Orchestra. Zudem besuchte Brian 2018 und 2019 das New York String Orchestra Seminar und 2020 das Summer Institute des Detroit Symphony Orchestra. Als Mitglied der Karajan-Akademie wird er in den Saisons 2023-24 und 2024-25 bei zahlreichen Aufführungen in der Bratschengruppe der Berliner Philharmoniker mitwirken.
Diesen Sommer freut sich Brian darauf, zu Viridian Strings, an die Geneva International String Academy und an die Verbier Festival Academy zurückzukehren und erstmals am Four Seasons Chamber Music Festival und an der String Academy des Gstaad Menuhin Festival teilzunehmen. Brian spielt auf einer Bratsche von Douglas Cox aus dem Jahr 2011, einer grosszügigen Leihgabe der Virtu Foundation.
Leonardo JELVEHViolaBiografie lesen ›
Der aus Padua (Italien) stammende Leonardo Jelveh studierte Viola am Konservatorium Cesare Pollini in Padua in der Klasse von Fabrizio Scalabrin und schloss 2016 mit Auszeichnung ab.
Mit 14 Jahren nahm er an Meisterkursen und Konzerten des International Orchestra Institute Attergau in Salzburg teil. Von 2013 bis 2015 vervollständigte er seine Ausbildung an der Internationalen Sommerakademie in Bad Leonfelden (Österreich) bei Thomas Riebl, und 2015 trat er als Mitglied der Leverhulme Summer School in Österreich dem Jugendorchester der Europäischen Union bei. 2021 erwarb er seinen Bachelor in Viola an der Hochschule für Musik in Freiburg, wo er mit Wolfram Christ arbeitete. Im September 2021 trat er in das Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris in die Klasse von Jean Sulem ein.
Er gewann zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, etwa den ersten Preis beim 7. Internationalen Salieri-Wettbewerb in Legnago, den ersten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb Premio Crescendo in Florenz und 2016 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Contea di Treviso. Zudem belegte er beim renommierten Internationalen Wettbewerb Francesco Geminiani in Verona den zweiten Platz.
Von 2016 bis 2019 trat er mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Orchester des Teatro La Fenice in Venedig und dem hr-Sinfonieorchester an den wichtigsten europäischen Festivals und Theatern auf. 2021 nahm er an der Akademie des Orchestre Philharmonique de Radio France teil, und seit 2022 ist er Mitglied der Académie der Opéra national de Paris.
Natanel LAEVSKYViolaBiografie lesen ›
Geboren 2000 in Israel. Begann mit 7 Jahren bei Simon Ostrovsky Violine zu lernen. Absolvent der Thelma Yellin High School of the Arts und des David Goldman Chamber Music Program am Jerusalem Music Center. 2015 setzte er sein Studium bei Ludmila Feldman fort. Derzeit schliesst er sein Studium bei Prof. Pinchas Zukerman und Prof. Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York ab.
Natanel trat in Konzerten, an internationalen Festivals und in Meisterkursen in Israel, der Schweiz, Italien, Kanada, den USA, den Niederlanden, Deutschland und Japan auf, wo er Solobratschist im Sinfonieorchester des Pacific Music Festival war.
Als freischaffender Musiker trat er als Solobratschist mit zahlreichen israelischen Orchestern auf, darunter das Ensemble Camerata, das Ramat Gan Symphony Orchestra und das Israel Chamber Orchestra.
Natanel spielte in Kammermusikkonzerten und an Festivals mit Musikern wie dem Jerusalem Quartet, dem Cellisten Zvi Plesser (Israel), der Cellistin Michal Korman (Israel), dem Geiger Peter Winograd (American String Quartet, USA) und dem Pianisten William Wolfram (USA).
Natanel ist seit 2013 Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation und seit 2015 der Ronen Foundation. Derzeit spielt er eine Bratsche von Samuel Zygmuntowicz aus dem Jahr 1987, eine grosszügige Leihgabe der AICF.
Sarah STROHMViolaBiografie lesen ›
Nach ihrem Studium bei Noémie Bialobroda in Genf trat Sarah im September 2024 in die Klasse von Jean Sulem am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris ein.
Durch ihre Teilnahme an internationalen Wettbewerben seit jungen Jahren fiel sie mehrfach auf. Mit erst 16 Jahren gewann sie den 2. Preis beim Johannes-Brahms-Wettbewerb (2021). Sie erhielt eine ehrenvolle Erwähnung und den Preis für die beste Interpretation des Stücks von Oskar Nedbal beim Internationalen Oskar-Nedbal-Violawettbewerb (2023), und 2025 ist sie die jüngste Halbfinalistin des renommierten Lionel Tertis International Viola Competition. Zudem erhielt sie den 1. Preis des Wettbewerbs der AIMS Foundation für einen Soloauftritt mit Sinfonieorchester (2019). Auf nationaler Ebene gewann sie den 1. Preis des Wettbewerbs Valiant Forum im Rahmen des Festivals Murten Classics (2023) und ist mehrfache Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (2016 ; 2018 ; 2022 ; 2024).
Mit 20 Jahren gewinnt sie den ersten Preis der 79. Ausgabe des Concours de Genève. Neben dem Hauptpreis ex aequo mit Brian Isaacs erhielt Sarah Strohm die meisten übrigen Auszeichnungen. Das Publikum der Victoria Hall feierte sie ebenfalls und verlieh ihr den Publikumspreis, den Preis des jungen Publikums und den Preis der Studierenden. Diese Preise markieren eine neue Etappe auf einem bemerkenswerten Weg.
Sarah nimmt regelmässig an internationalen Akademien auf höchstem Niveau teil, etwa an der Solistenakademie des Verbier Festivals, der Seiji Ozawa International Academy, den Meisterkursen von IMS Prussia Cove, den Lac Léman Music Masterclasses, dem Keshet Eilon String Mastercourse, der Geneva International String Academy und den Workshops der Kronberg Academy. So konnte sie sich bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Tatjana Masurenko, Lawrence Power, Thomas Riebl, Antoine Tamestit und Tabea Zimmermann vervollkommnen.
Zu ihren Soloauftritten gehören das Violakonzert von Telemann mit den Boho Strings (Festival Murten Classics), das Violakonzert von Hoffmeister mit dem Collegium Musicum Basel, das Doppelkonzert für Viola und Klarinette von Bruch, die Romanze von Bruch und das Potpourri für Viola und Orchester von Hummel. Ihr Engagement in der Kammermusik ermöglichte es ihr zudem, an der Seite erfahrener Musiker wie Corina Belcea, Peter Bruns, Svetlana Makarova, Sergey Ostrovsky, Antje Weithaas und Robin Wilson aufzutreten.
Sarah wird von der Stiftung Lyra und der Ruth und Ernst Burkhalter Stiftung unterstützt.
Katie LIUViolaBiografie lesen ›
Die in New Jersey geborene und aufgewachsene Katie Liu ist Kandidatin für den Master of Musical Arts an der Yale School of Music in der Klasse von Ettore Causa. Ihren MM erwarb sie an der Colburn School und ihr Grundstudium an der Princeton University mit Schwerpunkt Operations Research und Financial Engineering sowie den Nebenfächern Musikinterpretation und Informatik.
Katie begann mit der Bratsche und gab 2019 ihr Solodebüt mit dem Princeton University Orchestra. Neben ihren musikalischen Tätigkeiten sammelte Katie im Sommer Berufserfahrung in der Vermögensverwaltung und schrieb ihre Abschlussarbeit über die Schnittstelle zwischen Techniken der Erkennung klassischer Musik und neuronalen Netzen.
Derzeit ist sie Tutti-Bratschistin im New Haven Symphony Orchestra und wurde im vergangenen Jahr für den Internationalen Hindemith-Violawettbewerb und den Tokyo International Viola Competition ausgewählt. Kürzlich wurde sie für den bevorstehenden Wettbewerb Prager Frühling ausgewählt.
Matthew McDOWELLViolaBiografie lesen ›
Der amerikanische Bratschist Matthew McDowell begann seinen musikalischen Weg mit vier Jahren auf der Violine und wechselte mit einundzwanzig Jahren zur Bratsche. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehören Pädagogen wie Ettore Causa, Ivan Vukčević, Boris Abramov und Gérard Caussé.
2021 schloss er seinen Bachelor of Arts und seinen Bachelor of Music in Viola und Violine an der Schwob School of Music der Columbus State University mit den höchstmöglichen akademischen und künstlerischen Auszeichnungen ab. In dieser Zeit studierte Matthew bei renommierten Pädagogen wie Paul Coletti, Carol Rodland, Jeffrey Irvine, Csaba Erdélyi und Sergiu Schwartz.
Als Solist und im Ensemble führten ihn seine Reisen an grosse Festivals in den USA, in Europa und Mexiko, wo er unter anderem an der Verbier Festival Soloist Academy, am Festival Pablo Casals, am Moritzburg Festival, am Miami Music Festival und am Festival Santa Pietra konzertierte.
Während seines Studiums an der International Menuhin Music Academy in der Schweiz (Rolle) hatte Matthew Gelegenheit, in ganz Europa Konzerte zu spielen, auch in renommierten Sälen wie der Victoria Hall in Genf.
In Meisterkursen spielte er für weltbekannte Künstler wie Lawrence Power, Antoine Tamestit, Gábor Takács-Nagy, Renaud Capuçon, Nobuko Imai und David Gaillard.
Matthew studiert derzeit bei Ettore Causa an der Yale School of Music der Yale University.
Arne ZELLERVioloncelloBiografie lesen ›
Arne Zeller, geboren am 4. Oktober 2006, begann mit sechs Jahren Violoncello zu spielen und kam mit 14 Jahren als Jungstudent in die Klasse von Peter Bruns an der HMT Leipzig. Seit Oktober 2024 studiert er im Bachelor in der Klasse von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Regelmässige Meisterkurse bei Jens Peter Maintz geben ihm seit 2021 zusätzliche wichtige künstlerische Impulse.
Als Gewinner des Grand Prix und des Publikumspreises des Budapest International Cello Competition 2025 und des ersten Preises (ex aequo) des International Pau Casals Award 2024 findet er zunehmend internationale Beachtung.
Weitere wichtige Auszeichnungen seiner Laufbahn waren der erste Preis des Internationalen Anna-Kull-Cellowettbewerbs (Graz, 2020), der erste Preis des Internationalen Mahler-Cellowettbewerbs 2022 und der zweite Preis beim 29. Internationalen Brahms-Wettbewerb (Pörtschach 2023). Zudem ist er Träger zahlreicher erster Bundespreise und Sonderpreise des Wettbewerbs «Jugend musiziert» in den Kategorien Violoncello solo und Kammermusik und seit 2024 aktueller Inhaber des Pergamenschikow-Stipendiums der Kronberg Academy.
Arne debütierte mit 13 Jahren mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen; es folgten Soloauftritte mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Euro Symphony Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Franz Liszt Kammerorchester und der Nationalphilharmonie Budapest mit Werken von Korngold, Dvořák, Schostakowitsch, Boccherini, Haydn und Weinberg. 2023 trat er mehrmals als Solist mit dem hr-Sinfonieorchester bei der «hr-Schultour» und mit dem Universitätsorchester Mainz auf, um Schülerinnen und Schülern klassische Musik nahezubringen. Während seines Studiums an der Kronberg Academy wirkt er zudem regelmässig bei Konzerten mit sozialem Engagement mit.
Neben seinen Auftritten als Solist spielt Arne Zeller regelmässig öffentliche Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, etwa beim Moritzburg Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Con Spirito Festival Leipzig, beim Rheingau Musik Festival, beim Nymphenburger Sommer, bei der Bachwoche Ansbach, bei den Berner Seefestspielen und beim Kronberg Festival.
Besonders prägende Kammermusikerfahrungen machte er als Junior Artist bei «Chamber Music Connects the World» in Kronberg, an der Geneva International String Academy, an der Henle Chamber Music Academy und im Solistenprogramm des Verbier Festivals. Dabei hatte er bereits das Privileg, mit Künstlern wie Gidon Kremer, Antje Weithaas, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Lawrence Power, Valentin Erben und Steven Isserlis aufzutreten.
Er spielte an Orten wie dem Musikverein Wien, der Alten Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg, der Liszt-Akademie Budapest, dem Conservatoire de musique de Genève und dem Casals Forum Kronberg.
Weitere wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Ivan Monighetti, Hans Jørgen Jensen, Jan Vogler, Gary Hoffman und Steven Isserlis sowie bei Sir András Schiff, Gidon Kremer und Martin Helmchen.
Arne Zeller ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er wird von der Peter-Klöckner-Stiftung gefördert und erhielt den Martin-Stadtfeld-Preis, den Werner-Stiefel-Preis Baden-Baden und den Lichtenberger Musikpreis.
Ihm wird freundlicherweise das Violoncello «ex-Tortelier» von Charles Maucotel (1850) von einem Mitglied der Stretton Society zur Verfügung gestellt, die ihn seit 2024 zudem im Rahmen des «Stretton Excellence Membership Programme» stark unterstützt.
Für 2026 hat Arne Zeller Konzerte als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Italien, Österreich, Griechenland, Rumänien, Spanien und Japan geplant.
Vilém VLČEKVioloncelloBiografie lesen ›
Vilém Vlček erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sechs Jahren bei Prof. Martin Škampa. 2010 trat er in die Klasse von Martin und Mirko Škampa am Musikgymnasium in Prag ein. Seit 2018 studiert er bei Danjulo Ishizaka an der Musik-Akademie Basel. Er nahm an Meisterkursen von Yo-Yo Ma, Leonidas Kavakos, Steven Isserlis, Frans Helmerson, Richard Aaron, Alisa Weilerstein und anderen teil.
Er spielte als Solist mit vielen renommierten Orchestern wie der Tschechischen Philharmonie, dem Kammerorchester Basel, dem Prager Sinfonieorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Kaunas Symphony Orchestra, der Nordböhmischen Philharmonie, der Philharmonie Zielona Góra und der Württembergischen Philharmonie und arbeitete mit Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Jonathan Bloxham, Petr Altrichter, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jiří Rožeň, Nicolas Ellis und vielen anderen zusammen.
Seine Soloengagements führten ihn an einige der renommiertesten Orte der Welt, etwa in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, den Grossen Saal der Elbphilharmonie, die Tonhalle Zürich, den Dvořák-Saal des Rudolfinums und die Victoria Hall.
Seit August 2016 ist er Mitglied der LGT Young Soloists, und in der Saison 2021-2022 war er Mitglied des Kukal Quartet.
Marlene FÖRSTELVioloncelloBiografie lesen ›
Marlene Förstel, 2000 in Niederösterreich geboren, erhielt mit 6 Jahren ihren ersten Cellounterricht. 2012 wurde sie in die Begabtenklasse der J. S. Bach Musikschule in Wien sowie in das Young-Masters-Programm zur Förderung besonders begabter junger Musiker aufgenommen, wo sie von Maria Grün und Andrea Traxler unterrichtet wurde.
Im Oktober 2017 wurde sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen und studierte bei Maria Grün. Seit Oktober 2019 setzt sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Professor Reinhard Latzko fort.
Sie absolvierte zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Lehrern, darunter Claudio Bohórquez, Wen-Sinn Yang, Heidi Litschauer, Xenia Janković, Miklós Perényi, László Fenyő und Johannes Moser. Marlene Förstel ist mehrfache Erstpreisträgerin des Wettbewerbs Prima la musica.
2016 gewann sie beim Bundeswettbewerb den ersten Preis in der Kategorie «Violoncello solo» und wurde eingeladen, als Solistin im Grossen Saal des Festspielhauses St. Pölten aufzutreten. Weitere Soloauftritte folgten, darunter Konzerte auf Schloss Laudon (Niederösterreich 2016, 2017), im stimmungsvollen Grossen Rittersaal der Burg Raabs (Niederösterreich 2017, 2018, 2019, 2022) und im Justizpalast Wien mit dem Franz Schmidt Kammerorchester (Wien 2018). Zudem gab sie Soloauftritte im Ausland, etwa in Italien, Kroatien, Deutschland und Slowenien.
Im April 2018 gewann sie die Kategorie Streicher-Solisten beim internationalen Wettbewerb Svirel in Slowenien und wurde für das Galakonzert «Ten of the Best» ausgewählt. Zudem erhielt sie zwei Sonderpreise, darunter eine Einladung, im Frühling 2019 mit dem Kaunas City Symphony Orchestra in Litauen aufzutreten und dort ein Solorezital zu geben.
Im Oktober 2019 nahm sie am Emars-Master-Programm teil und wurde ausgewählt, einen Soloauftritt mit dem Kammerorchester der Slowenischen Philharmonie zu geben.
Im Dezember 2021 nahm sie am Wettbewerb Musica Juventutis teil und gewann eine Einladung, im April 2023 im Wiener Konzerthaus aufzutreten. Nach einem erfolgreichen Vorspiel im Sommer 2022 spielte sie das Cellokonzert op. 104 von Dvořák mit dem Master-Orchestra in Brescia (Italien). In der Saison 2021/22 spielte sie unter anderem zusammen mit Christian Altenburger ein Konzert der Reihe «Master & Students» im Konzertsaal «Das MuTh» in Wien sowie das Eröffnungskonzert des «Festival St. Gallen», wo sie das Doppelkonzert für zwei Violoncelli RV 531 von Vivaldi spielte. Marlene Förstel ist zudem eine leidenschaftliche Kammermusikerin.
Sie spielt in verschiedenen Besetzungen wie Duo, Klaviertrio, Streichquartett und Celloquartett. Mit ihrem Celloquartett «Die Kolophonistinnen» gewann sie im April 2016 den Wettbewerb BePhilharmonic und erhielt den Strauss Music Contest Award der Wiener Philharmoniker. Zudem wurden sie eingeladen, beim Sommernachtskonzert 2016 in den Gärten von Schloss Schönbrunn live aufzutreten. Beim Neujahrskonzert 2017 der Wiener Philharmoniker waren «Die Kolophonistinnen» im Pausenfilm zu sehen. Im April 2020 veröffentlichten sie ihre erste CD «Heldinnenleben» und gaben im Winter 2021 ihr Debütkonzert im Wiener Musikverein.
Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›
Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.
2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.
Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.
Cosima FederleVioloncelloBiografie lesen ›
Cosima Federle wurde 2002 in Regensburg geboren und begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen.
2010 wurde sie in die «Bayerische Frühförderklasse» in Regensburg bei Wolfgang Nüsslein aufgenommen, und von 2015 bis 2019 erhielt sie Unterricht bei Hanno Simons in München. 2019 wurde Cosima Jungstudentin bei Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und setzte ihr Studium dort seit 2020 als Vollstudentin fort.
Ihr Spiel wurde durch Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang, László Fenyő, Jan Vogler, Natalia Gutman, Boris Kusnezow, Kian Soltani, Jens Peter Maintz, Mischa Maisky und Alfred Brendel bereichert. Cosima gewann verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe, darunter erste Preise beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, beim Internationalen Musikwettbewerb László Spezzaferri in Verona und bei «Jugend musiziert» sowie zweite Preise beim Internationalen David-Popper-Wettbewerb in Ungarn und beim Concours International Tremplin in Paris, ausserdem den Musikpreis der Stadt Regensburg, einen Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung und einen Sonderpreis der Bundesapothekerkammer.
2013 waren Cosima und ihr Bruder zwei der Hauptprotagonisten des Films «Jugend musiziert – der Film», der von verschiedenen deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und erhielt weitere Stipendien der «Geneva International String Academy», Schweiz, von «Musique à Flaine», Frankreich, der Hildegard-Schmalzl-Stiftung und der Dresdner Musikfestspiele.
Seit 2017 war sie jährlich Stipendiatin des Projekts «Meisterschüler – Meister» auf Schloss Neuhardenberg (Berlin) mit Jan Vogler.
Cosima spielte an mehreren Festivals, darunter «Musiques en Été» in Genf, die Dresdner Musikfestspiele und das «Festival Momentum» in Stolberg, und trat in der Elbphilharmonie Hamburg, im Stadtcasino Basel und im Gewandhaus Leipzig auf.
Sie produzierte mehrere Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Cosima spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot, Paris 1821, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.
Maxime GRIZARDVioloncelloBiografie lesen ›
Der 2006 geborene Maxime studiert seit zehn Jahren Violoncello bei Claire Oppert und Klavier bei Roustem Saïtkoulov, die beide seine musikalische Entwicklung tief geprägt haben. Seit September 2025 studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Thomas Grossenbacher, nachdem er zwei Jahre am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Emmanuelle Bertrand verbracht hatte.
Er profitierte zudem von den Ratschlägen von Steven Isserlis, Nicolas Altstaedt, Frans Helmerson, Gary Hoffman, Anne Gastinel, Kian Soltani, Ivan Monighetti, Kirill Gerstein und Gábor Takács-Nagy.
Er nahm an mehreren renommierten Akademien teil, darunter die Verbier Festival Academy, die Geneva International String Academy und die Seiji Ozawa International Academy, sowie an Meisterkursen in Liechtenstein, Villecroze und Kronberg.
2022 vertrat Maxime Frankreich im Eurovision-Finale für junge Musiker in Montpellier, und 2024 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb Buchet in Belgien.
Maxime hatte Gelegenheit, an Orten wie der Victoria Hall in Genf, der Philharmonie Minsk und dem Grand Auditorium der UNESCO aufzutreten, und wurde an Festivals wie das Viotti Festival in Italien, das Festival d’Auvers-sur-Oise in Frankreich, «Kazinika Dienas» in Lettland und viele andere eingeladen.
Im Januar 2025 debütierte Maxime in der Tonhalle Zürich mit dem Dvořák-Konzert und der Bodensee Philharmonie Konstanz unter der Leitung von Gabriel Venzago.
Maxime spielt regelmässig im Duo mit dem Pianisten Roustem Saïtkoulov und im Trio mit der Pianistin Alexandra Dovgan und der Geigerin Ilva Eigus. Zudem tritt er im Duo mit seinem Bruder, dem Organisten Alexis Grizard, auf.
Um seine Kunst und seine Leidenschaft für die Musik mit unterschiedlichem Publikum zu teilen, spielt Maxime regelmässig für ältere Menschen in Pflegeheimen und Spitälern, aber auch für junge Menschen in Schulen.
Seit Dezember 2024 spielt Maxime Grizard ein Violoncello von Gioffredo Cappa aus dem Jahr 1696, eine Leihgabe der Société Musicale Générale Mécénat, sowie ein Violoncello von Stephan von Baehr (Paris, 2009), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.
Jiayi LIUVioloncelloBiografie lesen ›
Jiayi Liu wurde 2002 geboren und erhielt mit zehn Jahren ihren ersten Cellounterricht. Nur drei Jahre später, mit 13 Jahren, debütierte Jiayi mit Haydns Konzert C-Dur in der Qingdao Concert Hall. Seither gab sie zahlreiche Solorezitals und Ensembleauftritte in renommierten Konzertsälen, darunter die Berliner Philharmonie, der Konzertsaal des Shanghai Symphony Orchestra, die Shanghai Concert Hall, die Shenzhen Concert Hall, das Oriental Art Center, das F Space Art Center, der Konzertsaal des Mozarteums in Salzburg und die Jordan Hall des New England Conservatory, um nur einige zu nennen.
Als Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe erhielt sie zuletzt mit 19 Jahren den Young Musician Prize des Grand Prix Emanuel Feuermann 2022 – als eine von 10 Teilnehmenden und einzige chinesische Teilnehmerin in der 12-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Im Oktober 2022 erhielt sie zudem den 3. Preis «Prix Amis de la BCS» beim Internationalen Cellowettbewerb Buchet. Sie ist ausserdem Gewinnerin des ersten Preises des Janigro Cello Competition Junior und des Preises der Zagreber Philharmonie in Kroatien, Trägerin des 3. Preises beim Cleveland Cello Competition 2016 und Gewinnerin des Cello Award im Morningside Music Bridge Project 2018. Im Winter 2021 wirkte sie bei der Tournee des Grammy-prämierten Komponisten Tan Dun mit seinem Werk «Buddha Passion» mit, mit Aufführungen in Guangzhou, Lanzhou und Changsha, sowie bei der Sonate «Crouching Tiger Hidden Dragon» für Violoncello und Klavier mit dem Pianisten Sean Tan und Maestro Tan Dun.
Nach 5 Jahren Studium an der dem Konservatorium Shanghai angegliederten Mittelschule bei Prof. Weixi Luo studiert sie nun an der Musik-Akademie Basel bei Prof. Danjulo Ishizaka.
Sie nahm an Meisterkursen bei Arto Noras, Steven Isserlis, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wen-Sinn Yang, Maria Kliegel, Lawrence Lesser, Paul Katz und vielen anderen teil.
Jiayi ist Stipendiatin des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, des People’s Scholarship of Shanghai, des Morningside Music Bridge Program in Warschau (Polen) und Boston (USA) sowie des Stipendienfonds der Dozierenden der HSM.
Jiayi spielt derzeit ein Violoncello von Carlo Antonio Testore der Musik-Akademie Basel.
DIE SPIELORTE
Société de Lecture
Die holzgetäfelten Salons der 1818 gegründeten Société de Lecture.
DIENSTAG, 4., MITTWOCH, 5., FREITAG, 7., SAMSTAG, 8. UND SONNTAG, 9. JULI
Conservatoire Populaire, Studio Gabriele de Agostini
FREITAG, 7. JULI
VERGANGENE SAISONS

Sommersaison 2026
Vom 29. Juni bis 5. Juli 2026 · Genf
8 Konzerte · Société de Lecture, Musée Barbier-Mueller

Wintersaison 2025-2026
Vom 10. Oktober 2025 bis 26. April 2026 · Genf
6 Konzerte · Société de Lecture, Bei Frau und Herrn Wuarin, Conservatoire de Musique de Genève, Saal Franz Liszt

Sommersaison 2025
Vom 30. Juni bis 6. Juli 2025 · Genf
10 Konzerte · Société de Lecture, Musée Barbier-Mueller

Wintersaison 2024-2025
Vom 13. Oktober 2024 bis 13. April 2025 · Genf
6 Konzerte · Bei Frau und Herrn Wuarin, Société de Lecture, Conservatoire de Musique de Genève, Saal Franz Liszt

