- Musique de chambre et récital -
Freitag, 7. Juli 2023 | 20h00
Société de Lecture
 

SOMMERSAISON 2023

Franck · Knox · Dvořák · Ravel

Freitag, 7. Juli 2023 · 20.00 Uhr

Société de Lecture

Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN

PROGRAMM

César Franck (1822 - 1890)

Sonate für Violine und Klavier A-Dur FWV 8 (Bearbeitung für Violoncello)

Elizaveta Cibotaru · ViolineLukáš Klánský · KlavierAuguste Rahon · VioloncelloLouise Moulinier · Klavier

Garth Knox (geboren 1956)

Still Points, Duo für Bratschen

Leonardo Jelveh · Viola 1Garth Knox · Viola 2

Antonín Dvořák (1841 - 1904)

Silent Woods für Violoncello op. 68 Nr. 5

Cosima Federle · VioloncelloAnnegret Kuttner · Klavier

Garth Knox (geboren 1956)

Pizzicato, mit den Studierenden der Akademie

Garth Knox · Viola

DIE KÜNSTLER

PROFESSOREN, EHRENGÄSTE UND BEGLEITPIANISTEN

Garth KnoxEhrengast: Bratschist und KomponistBiografie lesen ›


Die Geneva International String Academy lädt den Bratschisten und Komponisten Garth Knox ein, der Meisterkurse und Workshops zur Interpretation des zeitgenössischen Repertoires geben wird.

Garth Knox wurde in Irland geboren und verbrachte seine Kindheit in Schottland. Als jüngstes von vier Kindern, die alle Streichinstrumente spielten, wurde er ermutigt, Bratsche zu lernen, und entschied sich rasch, daraus seinen Beruf zu machen. Er studierte bei Frederic Riddle am Royal College of Music in London, wo er mehrere Preise für Viola und Kammermusik gewann. Danach spielte er mit den meisten führenden Ensembles Londons in allen Repertoires, vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.

1983 lud ihn Pierre Boulez ein, Mitglied des Ensemble InterContemporain in Paris zu werden; dazu gehörten regelmässige Soloauftritte, darunter Konzerte unter der Leitung von Pierre Boulez, sowie Kammermusik, ausgedehnte Tourneen und Auftritte an internationalen Festivals.

1990 trat Garth Knox dem Arditti String Quartet bei und spielte daraufhin in allen grossen Konzertsälen der Welt; er arbeitete eng mit den meisten führenden Komponisten unserer Zeit zusammen und brachte Werke von Ligeti, Kurtág, Berio, Xenakis, Lachenmann, Cage, Feldman und Stockhausen (das berühmte «Helikopter-Streichquartett») zur Uraufführung.

Seit er 1998 das Quartett verliess, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, hat er Werke von Ligeti, Schnittke, George Benjamin und vielen anderen uraufgeführt, darunter Stücke, die Komponisten wie Henze, Haas, Saariaho und James Dillon eigens für ihn geschrieben haben. Er wirkt zudem regelmässig an Theater- und Tanzprojekten mit und hat eine Soloshow für Kinder geschrieben und aufgeführt.

In jüngster Zeit ist er zu einem Pionier der Viola d’amore geworden: Er erforscht ihre Möglichkeiten in der neuen Musik, mit und ohne Elektronik, und schafft ein neues Repertoire für dieses Instrument.

Garth Knox lebt heute in Paris, wo er eine vollberufliche Solokarriere verfolgt und in ganz Europa, den USA und Japan Rezitals, Solokonzerte und Kammermusikkonzerte gibt. Er ist auch als Komponist aktiv: Seine «Viola Spaces», der erste Teil einer fortlaufenden Reihe von Konzertetüden für Streicher (2010 bei Schott erschienen), verbinden bahnbrechende Innovationen in der Streichertechnik mit der Freude am Musizieren. Die Stücke werden von jungen Streichern auf der ganzen Welt gespielt.

Garth Knox ist Gastprofessor für Viola an der Royal Academy of Music in London.


Fotonachweis

Noémie BialobrodaViola · Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der GISABiografie lesen ›

Noémie Bialobroda ist seit 2014 Bratschistin des Quatuor Aviv, mit dem sie eine intensive internationale Karriere verfolgt. Ihre Gesamtaufführung der Beethoven-Quartette im Studio Ansermet in Genf 2018-2019 fand beim Genfer Publikum grossen Anklang und festigte ihre Verankerung in der Westschweiz.

Mit Leidenschaft für das Unterrichten ist Noémie Bialobroda Professorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève und Koordinatorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève. 2024 wurde sie zur Professorin für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon ernannt. Im Sommer unterrichtet sie an der Académie Internationale de Musique de Solsona in Spanien und ist Professorin für Kammermusik an der Académie Internationale de Musique de Flaine. Ihre Schülerinnen und Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Noémie Bialobroda erhielt 2024 ein Kulturstipendium der Fondation Leenaards.

Als Konzertmusikerin ist sie Gast renommierter Konzertreihen und Festivals wie der Wigmore Hall (London), des Festival Manifeste des IRCAM und der Cité de la Musique (Paris), um nur einige zu nennen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Abdel Rahman El Bacha, Yovan Markovitch, Luis Claret, Boris Garlitsky, François Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez und dem Quatuor Rosamonde für Konzerte in ganz Europa, in Israel und in den USA zusammen.

Sie engagiert sich für die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist Widmungsträgerin zweier am IRCAM uraufgeführter Werke für Viola solo: des Caprice für Viola solo und Elektronik des japanischen Komponisten Keita Matsumiya (2012) und von Drifting von Pierre Stordeur (Uraufführung April 2013). Sie wird regelmässig eingeladen, mit dem Ensemble Modern in Frankfurt und dem Ensemble Contrechamps in Genf zu spielen.

Noémie Bialobroda studierte bei Nobuko Imai und Miguel Da Silva an der Haute école de Musique de Genève und danach am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris im Diplôme d'Artiste Interprète (3. Zyklus), wo sie sich bei Jean Sulem vervollkommnete.

Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Geneva International String Academy.

Lukáš KlánskýBegleitpianist für die GeigerBiografie lesen ›

Lukáš Klánský wurde 1989 in Prag geboren. Als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er ist Mitglied des erfolgreichen Lobkowicz Trios, das 2014 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) gewann. 2018 gewann er beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb den zweiten Preis in der Kategorie Dirigieren vom Klavier aus. Er tritt regelmässig mit dem Geiger Jan Mráček auf, Gewinner des Fritz-Kreisler-Wettbewerbs 2014 und Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie.

Lukáš Klánský tritt mit führenden tschechischen Orchestern unter Dirigenten wie Libor Pešek, Andrea Sebastian Weiser, Gundi Emilsson oder István Dénes auf. Er spielte unter anderem am Festival Prager Frühling, an den Musikfesten mit Václav Hudeček, am Talich-Festival in Beroun, am Prager Dvořák-Festival, am Festival Lago Maggiore, an der Mendelssohn Musikwoche Wengen, am Chopin-Marathon Darmstadt, am Nafplion-Festival, bei Il Timbro Ivrea und bei der Basler Reihe «Kammermusik um halb acht».

Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec, des International Rotary Piano Competition 2012 und des Internationalen Chopin-Wettbewerbs Darmstadt 2013. Mit fünfzehn Jahren debütierte er im Dvořák-Saal in Prag mit dem Prager Kammerorchester und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459.

Von 2004 bis 2010 studierte er am Prager Konservatorium bei Eva Boguniová und schloss mit Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll ab. Sein Studium beendete er an der Akademie der musischen Künste, wo er bei seinem Vater, Prof. Ivan Klánský, studierte. Seine musikalische Entwicklung wurde nicht nur von seinen Lehrern geprägt, sondern auch von Martin Kasík und dem international renommierten Garrick Ohlsson, dessen Prager Meisterkurse er besuchte.

Durch seine unzähligen Konzertauftritte hat er sich dem Publikum in vielen Ländern vorgestellt. Neben der Tschechischen Republik ist er in der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Griechenland, Polen, der Türkei, den USA und Südafrika bekannt. Seine Aufnahmen sind bei den Labels Praga Digitals, Radioservis, Gramola und Naxos erschienen.

Lukáš Klánský ist auch Dirigent und gibt Konzerte, in denen er Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven vom Klavier aus leitet. Dirigieren studierte er bei Professor Leoš Svárovský.

Lukáš arbeitet zudem mit dem legendären tschechischen Geiger Václav Hudeček zusammen. Sie geben gemeinsam Konzerte und wirken an einer Sommerakademie für junge Talente in Luhačovice mit.

Louise MoulinierPianistinBiografie lesen ›

Die aus Arras im Norden Frankreichs stammende Louise Moulinier beginnt mit 7 Jahren Klavier zu spielen. Drei Jahre später entdeckt sie das klassische Schlagzeug und begeistert sich rasch für beide Instrumente. Unterstützt von ihrer Klavierlehrerin Béatrice Peignois tritt Louise in das Conservatoire à rayonnement régional de Paris in die Klasse von Brigitte Bouthinon Dumas ein und erwirbt dort ein Diplôme d'études musicales mit den Glückwünschen der Jury. Anschliessend setzt sie ihr Studium an der Haute École de Musique de Genève fort, wo sie in der Klasse von Dominique Weber einen Bachelor und einen Master in Konzert sowie in der Klasse von Ricardo Castro einen Master in Pädagogik erwirbt.

Louise wurde von namhaften Pianisten unterrichtet, etwa von Philippe Cassard, dem sie mehrmals an der Akademie Tibor Varga begegnet, und von Bruno Rigutto, bei dem sie zwei Jahre an der École Normale de Paris studierte. Zudem erhält sie wertvolle Ratschläge unter anderem von Helmut Deutsch, Maciej Pikulski und Nina Uhari zur Begleitung, einer Tätigkeit, die sie besonders schätzt.

Schon früh wird Louise eingeladen, Solorezitals an verschiedenen französischen Festivals zu geben, etwa bei Musique en roue libre/Les Inouies, Format raisin oder den Pianos Folies in Lille.
Mit ihrer Leidenschaft für die Kammermusik nutzt sie zahlreiche Gelegenheiten, in verschiedenen Besetzungen aufzutreten, vor allem im Duo mit den Sängerinnen Caroline Arnaud oder Amélie Halary, den Pianisten Alain Raes oder Emmanuelle Huart und den Geigerinnen Clara Chartre oder Anna Sofia Bonino.
Sie tritt mehrmals als Solistin auf, insbesondere 2016 in der Victoria Hall in Genf unter der Leitung von Jesús López Cobos mit Mozarts Klavierkonzert in B-Dur KV 450, nachdem sie den Konzertwettbewerb der HEM gewonnen hatte.

Louise wurde an der Haute École de Musique de Genève angestellt und wird dort ab dem nächsten Studienjahr die Klassen für Orchesterleitung und Schlagzeug begleiten.

Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›


 

“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung

„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."

Irish Times

Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.

Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.

Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.

Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.


DIE JUNGEN KÜNSTLER 2023

Elizaveta CIBOTARUViolineBiografie lesen ›

Elizaveta Cibotaru wurde am 15. November 2003 in Chișinău (Moldau) geboren. Mit fünf Jahren begann sie am Republikanischen Musiklyzeum «C. Porumbescu» in Chișinău in der Violinklasse von Nikolai Buinovschii, einem Schüler von Igor Oistrach, Violine zu lernen. Später studierte sie bei seiner Frau Galina Buinovschii und ihrem Sohn Vadim Buinovschii.

Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe in Moldau und Rumänien, etwa des Wettbewerbs «Zlata Tkach» und des Wettbewerbs «Paul Constantinescu» in Ploiești. Elizaveta spielte im Nationalen Jugendorchester Moldaus und unterstützte Wohltätigkeitsprojekte in ihrer Heimatstadt.

2021 begann sie ihr Bachelorstudium an der Haute École de Musique de Genève-Neuchâtel in der Violinklasse von Sergey Ostrovsky, wo sie ihr Studium fortsetzt.

Elizaveta trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin an Orten wie dem Orgelsaal und der Nationalen Philharmonie Serghei Lunchevici in Chișinău, der Philharmonie Paul Constantinescu in Ploiești,
dem Stadtcasino Basel, dem Temple du Bas in Neuenburg, dem Théâtre Les Salons und der Victoria Hall in Genf, der Salle de musique in La Chaux-de-Fonds und dem Auditorium Stravinski in Montreux auf.

Sie spielt regelmässig Konzerte in Pflegeheimen und Spitälern und bringt so Trost und Freude zu Menschen in Not.

Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen mit Musikern wie unter anderem Dora Schwarzberg (Österreich-Israel), Pavel Vernikov (Schweiz), Silvia Marcovici (Rumänien), Mihaela Martin (Rumänien), Bartłomiej Nizioł (Polen), Yair Kless (Israel), Bogdana Pivnenko (Ukraine) und Stefan Arzberger (Deutschland) teil.

Zudem nahm sie als Solistin und Kammermusikerin an vielen Akademien und Festivals in der Schweiz, in Rumänien und in Israel teil.

Seit Beginn ihres Studiums in der Schweiz spielte Elizaveta auf einer Violine von Honoré Derazey, die ihr die Fondation Lalive zur Verfügung stellte.

Heute spielt sie auf einer italienischen Violine der Stiftung Maggini.

Vasilisa NELIUBINAViolineBiografie lesen ›

Vasilisa Neliubina wurde in Perm (Russland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit 4 Jahren begann sie Violinunterricht bei Tatiana Shevtsova, Verdiente Kulturschaffende. Mit 7 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Sinfonieorchester der Oper und des Balletts Perm. Zwei Jahre später spielte sie mit dem Russischen Nationalen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Vladimir Spivakov.

2016 trat Vasilisa in das Musikkolleg des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums in die Klasse von Prof. Vladimir Ivanov und Prof. Elena Chvertok ein. 2020 wurde sie unter den Besten am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium aufgenommen.

Vasilisa trat als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin im Kleinen und Grossen Saal sowie im Rachmaninow-Saal des Moskauer Konservatoriums, im Saal des Puschkin-Museums in Moskau, im Kammersaal des Internationalen Hauses der Musik in Moskau und in verschiedenen Städten Russlands auf: Sankt Petersburg, Tjumen, Nischni Nowgorod, Ischewsk, Rjasan. Sie spielte in der Victoria Hall in Genf, im Stadtcasino Basel und im Temple du Bas in Neuenburg und nahm am Internationalen Musikfestival Hellas in Griechenland, am Internationalen Festival der slawischen Musik, an der Sommerakademie «New Names» und am Dritten Praktikum für die Aufführung zeitgenössischer Kunst in Russland teil.

Vasilisa nahm an Meisterkursen bei Eduard Grach (Russland), Maxim Fedotov (Russland), Boris Kuschnir (Österreich), Yair Kless (Israel) und Lev Gelbard (Deutschland) teil.

Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe: 2021 1. Preis der Delphischen Spiele Russlands, 2021 1. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs zu Ehren der Verdienten Kunstschaffenden der Russischen Föderation G. S. Turchaninova, 2021 2. Preis des Allrussischen Violinwettbewerbs «Zauberbogen», 2. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs Josef Hassid in Estland.

Vasilisa studiert derzeit an der Haute Ecole de Musique de Genève/Neuchâtel in der Schweiz bei Sergey Ostrovsky.

Sie spielt eine Violine von Samuel Nemessanyi aus dem Jahr 1880, eine Leihgabe der Fondation LaLive.


Mishel BUSHKOVAViolineBiografie lesen ›

Michelle Bushkova, geboren am 25. Mai 2004 in Moskau, setzt die Musiktradition ihrer Familie in dritter Generation fort. Mit vier Jahren begann sie Violinunterricht bei Prof. Galina Turchaninova, und im folgenden Jahr wurde sie in die Klavierklasse von Prof. Tatiana Zelikman aufgenommen.

Von 2011 bis 2021 setzte Michelle ihr Studium bei ihren beiden Lehrerinnen an den zwei berühmtesten Moskauer Musikschulen fort: am Staatlichen Gnessin-Musikkolleg (Klavier) und an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums (Violine, auch in der Klasse ihres Vaters Evgeny Bushkov). Wenige Tage vor ihrem 6. Geburtstag gab sie ihr Solodebüt als Geigerin und Pianistin mit dem Belarussischen Staatlichen Kammerorchester in Minsk. Michelle trat mit Orchestern in Moskau, Minsk, Saratow, Jaroslawl, Istanbul und Ankara (Türkei) auf; sie spielte im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, im Museyon-Saal des Puschkin-Museums in Moskau, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, im Swetlanow-Saal des Internationalen Hauses der Musik in Moskau, im NCPA (Mumbai, Indien), im Wiener Konzerthaus und in der Severance Hall (Cleveland, USA) und nahm am Kammermusikfestival «Musica Mundi» in Belgien, an den internationalen Streicher-Meisterkursen «Keshet Eilon» in Israel, am Gstaad New Year Music Festival in der Schweiz, am internationalen Festival «Stay-in-May» in Naples (Florida), am «Rheingau Musik Festival» in Deutschland, am «Kogan-Festival» in Jaroslawl (Russland) und am Festival für zeitgenössische Musik «Moskauer Herbst» teil.

Michelle nahm an Meisterkursen bei Ilya Kaler und Olga Dubossarskaya-Kaler (USA), Pavel Vernikov und Svetlana Makarova (Schweiz) für Violine sowie bei Stephen Kovacevich (England), Anna Malikova (Deutschland) und Victoria Mushkatkol (USA) für Klavier teil.

Sie ist Preisträgerin des Vorspiels «Goldene Note» in Wien, des Manhattan International Competition, des Berlin International Competition und des Chicago International Violin Competition. Michelle studiert derzeit beide Instrumente am Cleveland Institute of Music, Violine bei Ilya Kaler und Olga Dubossarskaya-Kaler und Klavier bei Antonio Pompa-Baldi. Ihre Leistungen und Erfolge werden grosszügig von Olga Kondurova unterstützt.

Miray ITOViolineBiografie lesen ›

Die Geigerin Miray Ito möchte mit ihrer Musik die Feinheiten des Lebens zum Ausdruck bringen. Als Trägerin des Salon de Virtuosi Career Grant 2022 stand Miray seit ihrem Debüt in der Carnegie Hall mit zwölf Jahren auf vielen Bühnen. Im Lauf der Jahre gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Kocian-Violinwettbewerb, wurde von der Ruth Laredo Memorial Foundation zur «2018 Young Artist of The Year» ernannt und erhielt den Joan Graham Award und den Irene Kinsey Stare Award, beide vom Tuesday Musicale of Detroit.

Miray ist Preisträgerin des Violinwettbewerbs Kloster Schöntal, des Valsesia Musica International Competition und des Konzertwettbewerbs der Colburn Music Academy.

Sie trat an Orten wie dem Kennedy Center, dem Warner Theatre und der Merkin Concert Hall auf und spielte als Solistin unter anderem mit dem Sendai Philharmonic, dem Toledo Symphony und dem Orchestre du Conservatoire de Musique de Genève. Miray war Gastinterpretin in der NPR-Sendung «From The Top» mit Peter Dugan und trat im Rahmen des National Cherry Blossom Festival und der Japanese Medical Society of America auf.

Als Absolventin der Juilliard School, wo sie bei Li Lin studierte, wird sie im Herbst im Rahmen ihres Master of Music an der Yale School of Music mit Augustin Hadelich arbeiten.

Miray spielt eine Violine von Pietro Guarneri aus dem Jahr 1734, eine grosszügige Leihgabe der Ryuji Ueno Foundation.

Eliane MENZELViolineBiografie lesen ›

Eliane Menzel wurde 1999 in Deutschland geboren. Von 2008 bis 2017 war sie Jungstudentin bei Prof. Katrin Scholz an der Hochschule für Künste Bremen. Neben mehreren ersten Preisen beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» zwischen 2007 und 2016 erhielt sie Sonderpreise für herausragende musikalische Leistungen (Stiftung von «Jugend musiziert» 2007 und Stiftung der Oldenburgischen Landschaft 2011).

Von 2011 bis 2018 war Eliane Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, mit der sie in bekannten Konzertsälen in ganz Deutschland und Europa auftrat. Von 2014 bis 2018 war sie Konzertmeisterin bei Tourneen, CD-Produktionen und Übertragungen wie Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin. Dieses per Livestream übertragene Konzert zeigte Eliane Menzel auch als Solistin in der Zugabe, dem letzten Satz von Vivaldis «Sommer».

2015 erhielt sie den NDR Kulturpreis, zu dem eine Rundfunkproduktion von Saint-Saëns' Introduction et Rondo capriccioso beim NDR Hamburg gehörte (gesendet im Juli 2016). 2016 gewann Eliane den 1. Preis beim VIII. Internationalen Szymon-Goldberg-Wettbewerb Meissen sowie einen Sonderpreis für das moderne Stück und einen Auftritt beim Festival Schubertiade Schnackenburg. Eliane Menzel nahm an Sommerfestivals wie dem Castleman Quartet Program 2018, dem Heifetz International Music Institute 2019 in Staunton (Virginia), dem Young Artists Program 2017, 2018 und 2019, dem Keshet Eilon Summer Master Course 2021 und 2022 sowie dem Allegra Festival 2021 in Russe (Bulgarien) teil. Sie besuchte Meisterkurse bei Thomas Brandis, Rainer Honeck, Rachel Podger, Igor Ozim, Silvia Marcovici, Rainer Sonne, Andrés Cárdenes, Hagai Shaham, Pinchas Zukerman, Patinka Kopec, Grigory Kalinovsky, Ilya Kaler, Shmuel Ashkenasi, Itzhak Rashkovsky und Vadim Gluzman.

Als Solistin trat Eliane Menzel mit Orchestern wie dem Oldenburger Schlossorchester, der Kammersinfonie Oldenburg, dem Main-Kammerorchester Frankfurt, dem Ensemble Bremen-Frankfurt und dem Oldenburgischen Staatsorchester auf. Im Februar 2017 spielte Eliane das Violinkonzert von Tschaikowsky in den ausverkauften Konzertsälen von Emmen und Groningen (Niederlande) und in der Glocke Bremen, begleitet vom Hanze Symphony Orchestra unter der Leitung von Etienne Siebens.

2019 gab sie ein Rezital in der Deutschen Botschaft in Ottawa sowie im Dezember 2019 in der Deutschen Botschaft in New York. Zusammen mit ihrem Vater, dem Oboisten Prof. Fabian Menzel, gibt sie regelmässig Kammermusikkonzerte mit Musik vom Barock bis zur Moderne, darunter Uraufführungen von Kompositionen, die für Eliane und Fabian Menzel geschrieben wurden. 2017 riefen sie ihre eigene Konzertreihe im Schloss Neuenburg ins Leben, mit zahlreichen Aufführungen jedes Jahr. Mit Beginn der Pandemie begannen sie, die Konzerte per Livestream zu übertragen.

Eliane studierte von 2018 bis 2022 an der Manhattan School of Music und gehörte zum «Pinchas Zukerman Performance Program» mit Pinchas Zukerman und Patinka Kopec. Sie schloss 2022 mit einem Bachelor of Music ab und setzt ihr Studium nun an der Juilliard School bei Joel Smirnoff fort.

Leonardo JELVEHViolaBiografie lesen ›

Der aus Padua (Italien) stammende Leonardo Jelveh studierte Viola am Konservatorium Cesare Pollini in Padua in der Klasse von Fabrizio Scalabrin und schloss 2016 mit Auszeichnung ab.

Mit 14 Jahren nahm er an Meisterkursen und Konzerten des International Orchestra Institute Attergau in Salzburg teil. Von 2013 bis 2015 vervollständigte er seine Ausbildung an der Internationalen Sommerakademie in Bad Leonfelden (Österreich) bei Thomas Riebl, und 2015 trat er als Mitglied der Leverhulme Summer School in Österreich dem Jugendorchester der Europäischen Union bei. 2021 erwarb er seinen Bachelor in Viola an der Hochschule für Musik in Freiburg, wo er mit Wolfram Christ arbeitete. Im September 2021 trat er in das Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris in die Klasse von Jean Sulem ein.

Er gewann zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, etwa den ersten Preis beim 7. Internationalen Salieri-Wettbewerb in Legnago, den ersten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb Premio Crescendo in Florenz und 2016 den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Contea di Treviso. Zudem belegte er beim renommierten Internationalen Wettbewerb Francesco Geminiani in Verona den zweiten Platz.

Von 2016 bis 2019 trat er mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Orchester des Teatro La Fenice in Venedig und dem hr-Sinfonieorchester an den wichtigsten europäischen Festivals und Theatern auf. 2021 nahm er an der Akademie des Orchestre Philharmonique de Radio France teil, und seit 2022 ist er Mitglied der Académie der Opéra national de Paris.


Katie LIUViolaBiografie lesen ›

Die in New Jersey geborene und aufgewachsene Katie Liu ist Kandidatin für den Master of Musical Arts an der Yale School of Music in der Klasse von Ettore Causa. Ihren MM erwarb sie an der Colburn School und ihr Grundstudium an der Princeton University mit Schwerpunkt Operations Research und Financial Engineering sowie den Nebenfächern Musikinterpretation und Informatik.

Katie begann mit der Bratsche und gab 2019 ihr Solodebüt mit dem Princeton University Orchestra. Neben ihren musikalischen Tätigkeiten sammelte Katie im Sommer Berufserfahrung in der Vermögensverwaltung und schrieb ihre Abschlussarbeit über die Schnittstelle zwischen Techniken der Erkennung klassischer Musik und neuronalen Netzen.

Derzeit ist sie Tutti-Bratschistin im New Haven Symphony Orchestra und wurde im vergangenen Jahr für den Internationalen Hindemith-Violawettbewerb und den Tokyo International Viola Competition ausgewählt. Kürzlich wurde sie für den bevorstehenden Wettbewerb Prager Frühling ausgewählt.


Matthew McDOWELLViolaBiografie lesen ›

Der amerikanische Bratschist Matthew McDowell begann seinen musikalischen Weg mit vier Jahren auf der Violine und wechselte mit einundzwanzig Jahren zur Bratsche. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehören Pädagogen wie Ettore Causa, Ivan Vukčević, Boris Abramov und Gérard Caussé.

2021 schloss er seinen Bachelor of Arts und seinen Bachelor of Music in Viola und Violine an der Schwob School of Music der Columbus State University mit den höchstmöglichen akademischen und künstlerischen Auszeichnungen ab. In dieser Zeit studierte Matthew bei renommierten Pädagogen wie Paul Coletti, Carol Rodland, Jeffrey Irvine, Csaba Erdélyi und Sergiu Schwartz.

Als Solist und im Ensemble führten ihn seine Reisen an grosse Festivals in den USA, in Europa und Mexiko, wo er unter anderem an der Verbier Festival Soloist Academy, am Festival Pablo Casals, am Moritzburg Festival, am Miami Music Festival und am Festival Santa Pietra konzertierte.

Während seines Studiums an der International Menuhin Music Academy in der Schweiz (Rolle) hatte Matthew Gelegenheit, in ganz Europa Konzerte zu spielen, auch in renommierten Sälen wie der Victoria Hall in Genf.

In Meisterkursen spielte er für weltbekannte Künstler wie Lawrence Power, Antoine Tamestit, Gábor Takács-Nagy, Renaud Capuçon, Nobuko Imai und David Gaillard.

Matthew studiert derzeit bei Ettore Causa an der Yale School of Music der Yale University.


Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›

Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.

2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.

Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.


Cosima FederleVioloncelloBiografie lesen ›

Cosima Federle wurde 2002 in Regensburg geboren und begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen.

2010 wurde sie in die «Bayerische Frühförderklasse» in Regensburg bei Wolfgang Nüsslein aufgenommen, und von 2015 bis 2019 erhielt sie Unterricht bei Hanno Simons in München. 2019 wurde Cosima Jungstudentin bei Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und setzte ihr Studium dort seit 2020 als Vollstudentin fort.

Ihr Spiel wurde durch Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang, László Fenyő, Jan Vogler, Natalia Gutman, Boris Kusnezow, Kian Soltani, Jens Peter Maintz, Mischa Maisky und Alfred Brendel bereichert. Cosima gewann verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe, darunter erste Preise beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, beim Internationalen Musikwettbewerb László Spezzaferri in Verona und bei «Jugend musiziert» sowie zweite Preise beim Internationalen David-Popper-Wettbewerb in Ungarn und beim Concours International Tremplin in Paris, ausserdem den Musikpreis der Stadt Regensburg, einen Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung und einen Sonderpreis der Bundesapothekerkammer.

2013 waren Cosima und ihr Bruder zwei der Hauptprotagonisten des Films «Jugend musiziert – der Film», der von verschiedenen deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und erhielt weitere Stipendien der «Geneva International String Academy», Schweiz, von «Musique à Flaine», Frankreich, der Hildegard-Schmalzl-Stiftung und der Dresdner Musikfestspiele.

Seit 2017 war sie jährlich Stipendiatin des Projekts «Meisterschüler – Meister» auf Schloss Neuhardenberg (Berlin) mit Jan Vogler.

Cosima spielte an mehreren Festivals, darunter «Musiques en Été» in Genf, die Dresdner Musikfestspiele und das «Festival Momentum» in Stolberg, und trat in der Elbphilharmonie Hamburg, im Stadtcasino Basel und im Gewandhaus Leipzig auf.

Sie produzierte mehrere Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Cosima spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot, Paris 1821, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.


Vilém VLČEKVioloncelloBiografie lesen ›

Vilém Vlček erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sechs Jahren bei Prof. Martin Škampa. 2010 trat er in die Klasse von Martin und Mirko Škampa am Musikgymnasium in Prag ein. Seit 2018 studiert er bei Danjulo Ishizaka an der Musik-Akademie Basel. Er nahm an Meisterkursen von Yo-Yo Ma, Leonidas Kavakos, Steven Isserlis, Frans Helmerson, Richard Aaron, Alisa Weilerstein und anderen teil.

Er spielte als Solist mit vielen renommierten Orchestern wie der Tschechischen Philharmonie, dem Kammerorchester Basel, dem Prager Sinfonieorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Kaunas Symphony Orchestra, der Nordböhmischen Philharmonie, der Philharmonie Zielona Góra und der Württembergischen Philharmonie und arbeitete mit Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Jonathan Bloxham, Petr Altrichter, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jiří Rožeň, Nicolas Ellis und vielen anderen zusammen.

Seine Soloengagements führten ihn an einige der renommiertesten Orte der Welt, etwa in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, den Grossen Saal der Elbphilharmonie, die Tonhalle Zürich, den Dvořák-Saal des Rudolfinums und die Victoria Hall.

Seit August 2016 ist er Mitglied der LGT Young Soloists, und in der Saison 2021-2022 war er Mitglied des Kukal Quartet.


Maxime GRIZARDVioloncelloBiografie lesen ›

Der 2006 geborene Maxime studiert seit zehn Jahren Violoncello bei Claire Oppert und Klavier bei Roustem Saïtkoulov, die beide seine musikalische Entwicklung tief geprägt haben. Seit September 2025 studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Thomas Grossenbacher, nachdem er zwei Jahre am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Emmanuelle Bertrand verbracht hatte.

Er profitierte zudem von den Ratschlägen von Steven Isserlis, Nicolas Altstaedt, Frans Helmerson, Gary Hoffman, Anne Gastinel, Kian Soltani, Ivan Monighetti, Kirill Gerstein und Gábor Takács-Nagy.

Er nahm an mehreren renommierten Akademien teil, darunter die Verbier Festival Academy, die Geneva International String Academy und die Seiji Ozawa International Academy, sowie an Meisterkursen in Liechtenstein, Villecroze und Kronberg.

2022 vertrat Maxime Frankreich im Eurovision-Finale für junge Musiker in Montpellier, und 2024 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb Buchet in Belgien.

Maxime hatte Gelegenheit, an Orten wie der Victoria Hall in Genf, der Philharmonie Minsk und dem Grand Auditorium der UNESCO aufzutreten, und wurde an Festivals wie das Viotti Festival in Italien, das Festival d’Auvers-sur-Oise in Frankreich, «Kazinika Dienas» in Lettland und viele andere eingeladen.

Im Januar 2025 debütierte Maxime in der Tonhalle Zürich mit dem Dvořák-Konzert und der Bodensee Philharmonie Konstanz unter der Leitung von Gabriel Venzago.

Maxime spielt regelmässig im Duo mit dem Pianisten Roustem Saïtkoulov und im Trio mit der Pianistin Alexandra Dovgan und der Geigerin Ilva Eigus. Zudem tritt er im Duo mit seinem Bruder, dem Organisten Alexis Grizard, auf.

Um seine Kunst und seine Leidenschaft für die Musik mit unterschiedlichem Publikum zu teilen, spielt Maxime regelmässig für ältere Menschen in Pflegeheimen und Spitälern, aber auch für junge Menschen in Schulen.

Seit Dezember 2024 spielt Maxime Grizard ein Violoncello von Gioffredo Cappa aus dem Jahr 1696, eine Leihgabe der Société Musicale Générale Mécénat, sowie ein Violoncello von Stephan von Baehr (Paris, 2009), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.


DIE KONZERTE

DIENSTAG, 4. JULI · 15.00 UHR

Klinik Joli-Mont

Konzert Klinik Joli-Mont

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DIENSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR

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Brahms · Grieg · Wieniawski · Schumann

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Meisterkurse für Barockmusik mit Kati Debretzeni

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MITTWOCH, 5. JULI · 14.30 UHR

Société de Lecture

Vortrag von Kati Debretzeni

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MITTWOCH, 5. JULI · 20.00 UHR

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Beethoven · Schumann · Schostakowitsch · Bach

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EMS Les Marronniers

Konzert EMS Les Marronniers

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DONNERSTAG, 6. JULI · 20.00 UHR

Musée Barbier-Mueller

Ysaÿe · Hindemith · Bacewicz · Paganini · Berio · Bach · Vasks · Kodály

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Conservatoire Populaire, Studio Gabriele de Agostini

Meisterkurse und Workshops mit Garth Knox

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FREITAG, 7. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Franck · Knox · Dvořák · Ravel

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SAMSTAG, 8. JULI · 11.15 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SAMSTAG, 8. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Fauré · Wieniawski · Mendelssohn · Prokofjew · Mozart

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SONNTAG, 9. JULI · 11.15 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SONNTAG, 9. JULI · 17.00 UHR

Société de Lecture

Beethoven · Tschaikowsky · Arenski · Saint-Saëns · Brahms

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