Dienstag, 1. Juli 2025 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2025
Strauss · Schumann · Prokofjew · Franck
Dienstag, 1. Juli 2025 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
PROGRAMM
Richard Strauss (1864 - 1949)
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18
I. Allegro ma non troppo
Robert Schumann (1810 - 1856)
Fantasiestücke für Viola und Klavier op. 73
I. Zart und mit Ausdruck
II. Lebhaft, leicht
III. Rasch und mit Feuer
Sergei Prokofjew (1891 - 1953)
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 119
II. Moderato
III. Allegro ma non troppo - Allegro vivo
— PAUSE —
César Franck (1822 - 1890)
Klavierquintett f-Moll FWV 7
I. Molto moderato quasi lento – Allegro
II. Lento, con molto sentimento
III. Allegro non troppo ma con fuoco
Sergey Ostrovsky · Violine 1Iryna Borysova · Violine 2Barbora Butvydaite · ViolaHenriette-Luise Knauer · VioloncelloSimon Peguiron · Klavier
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN, EHRENGAST UND BEGLEITPIANISTEN
Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›
Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».
Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.
Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.
Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.
2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.
Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.
Simon PeguironTasteninstrumente - Konzertmusiker, Komponist, Arrangeur, ImprovisatorBiografie lesen ›
Simon Peguiron ist ein vielseitiger Musiker, der sich seit vielen Jahren im Kulturleben der Westschweiz engagiert, sei es als Konzertmusiker, als Komponist, Arrangeur, Improvisator oder als Organisator zahlreicher künstlerischer Veranstaltungen.
Er begann mit der Violine, bevor er sich den Tasteninstrumenten zuwandte; seine Ausbildung absolvierte er am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier und Philippe Laubscher, danach in Basel (Orgelklasse von Guy Bovet) und Zürich (Klavierklasse von Homero Francesch). Auf seinem Weg wurde er vom Lycéum-club de La Chaux-de-Fonds, der Friedl-Wald-Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung unterstützt.
Im Lauf der Jahre trat er am Klavier oder an der Orgel in den renommiertesten Sälen der Schweiz und in ganz Europa auf. Seit 2006 unterrichtet er Klavier am Conservatoire neuchâtelois und übernahm 2017 an derselben Institution die Orgelklasse des Standorts La Chaux-de-Fonds. Seit 2010 begleitet er die Violinklasse von Sergey Ostrovsky an der Haute école de musique de Genève-Neuchâtel.
Seit 2009 Titularorganist der Collégiale de Neuchâtel, gründete er dort mit seiner Frau Fanny ein Vokalensemble, das sich vor allem der Interpretation der Bach-Kantaten widmet. In diesem Zuge bildete er sich im Dirigieren aus und wurde 2017 an die Spitze des Orchestre de Chambre de La Chaux-de-Fonds berufen, mit dem er bereits mehrere Konzertreihen von anerkannter Qualität präsentiert hat.
Neben dieser vielfältigen Tätigkeit widmet Simon Peguiron seiner Familie viel Zeit. Er freut sich, seine Leidenschaft für die Musik zu teilen, und denkt dankbar an alle Menschen, die ihm ermöglicht haben, diese Kunst zu entdecken und zu lieben.
HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›
Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.
Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.
HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2025
Andrew SamarasekaraViolineBiografie lesen ›
Der britische Geiger Andrew Samarasekara ist bekannt für seine künstlerische Sensibilität, seine souveräne Technik und seinen kommunikativen Stil. Er ist Gewinner des ersten Preises der Wettbewerbe Fanny Mendelssohn und International Salzburg und erhielt Sonderpreise bei den Wettbewerben Eastbourne Young Soloist und Gisborne International Music. Seine Leistungen
wurden zudem gewürdigt, als er das Halbfinale des Bartók World Competition und von ARS Classica erreichte und für den 8. Internationalen Violinwettbewerb Sendai ausgewählt wurde. Mit 12 Jahren gab er sein Debüt als Konzertsolist und trat seither als Solist mit dem London Concertante, der Dorking Philharmonia, der Ipswich Philharmonic und dem Orchestra Cameristi della Scala auf.
Andrew ist in ganz Europa und Nordamerika an renommierten Orten aufgetreten, darunter die Yale Morse Recital Hall, die Woolsey Hall, die Jordan Hall, die Cadogan Hall, die Franz-Liszt-Musikakademie, das Konzerthaus Berlin, die Wigmore Hall, das Kaufman Center, die Société de Lecture in Genf, die Menuhin Hall und Schloss Nymphenburg in München. Zu seinen Festivalauftritten gehören das Schiermonnikoogfestival, die Geneva String Academy, IMS Prussia Cove, die NUME Academy, die Yale Norfolk Chamber Music Series, der ECU Four Seasons Winter Workshop, die Garda Lake String Academy, Mendelssohn on Mull Chamber Music und Crans Montana Classics. Als engagierter Verfechter der Kammermusik und der Zusammenarbeit stand Andrew mit Shlomo Mintz, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Ida Kavafian, Tai Murray, Colin Carr, Ettore Causa sowie dem Emerson, dem St Lawrence und dem Doric Quartet auf der Bühne.
Als ehemaliger Schüler der Yehudi Menuhin School und des New England Conservatory of Music, wo er bei Lutsia Ibragimova bzw. Paul Biss studierte, schloss Andrew 2024 sein Masterstudium an der Yale School of Music in der Klasse von Ani Kavafian ab. In Yale erhielt er den renommierten Yale Raymond M. Plank Prize, eine geförderte Künstlerresidenz der UCROSS Foundation und zweimal den Preis der Yale Alumni Association.
Andrew nahm an Meisterkursen von Augustin Hadelich, Philippe Graffin, Mi-Kyung Lee, Steven Isserlis, Frank Huang, Aaron Rosand, Lukas Hagen, Ida Kavafian und Hagai Shaham teil. Er wurde zudem von Miriam Fried sowie von Mitgliedern des Brentano und des Emerson Quartet begleitet und gefördert. Andrew spielt auf einer Violine von Nicolò Gagliano aus dem Jahr 1731 und einem Bogen von W. Hill, die ihm ein privater Gönner grosszügig zur Verfügung stellt.
Iryna BorysovaViolineBiografie lesen ›
Iryna wurde am 17. Mai 2006 in Kiew geboren. Sie studierte am Staatlichen Lyssenko-Musiklyzeum in Kiew bei Olha Korinets und Vadym Borysov. Seit 2022 studiert sie an der Haute Ecole de Musique Genève/Neuchâtel (Violinklasse von Prof. Sergey Ostrovsky).
Iryna ist Preisträgerin internationaler Violinwettbewerbe in der Ukraine, in Polen, Belgien, Estland und der Schweiz, darunter der Internationale Violinwettbewerb Arthur Grumiaux.
Sie nahm an Meisterkursen von B. Garlitsky, B. Kuschnir, V. Sokolov, M. Bouchkov, V. Gluzman, U. Wallin, D. Schwarzberg, D. Sitkovetsky, K. Troussov und anderen teil.
Iryna wirkte beim ukrainischen nationalen Kunstprojekt «I AM A VIRTUOS!» (2019, 2020, 2021) mit, wo sie als Solistin mit dem Sinfonieorchester des Ukrainischen Rundfunks auftrat.
In der Konzertsaison 2021–2022 hatte sie Soloauftritte mit dem Kiewer Kammerorchester, dem Sinfonieorchester der Nationalen Philharmonie der Ukraine und dem Nationalen Philharmonischen Orchester Lwiw.
Sie nahm am Festival Young Classic Dialog Berlin (Deutschland), am Allegra Festival (Bulgarien), am Verbier Festival Junior Orchestra, am FestiVal d'Anniviers, am Festival Puplinge und an den Primeurs Musicales (Schweiz) teil.
Sie wurde von der LYRA-Stiftung, vom Rahn Kulturfonds, von der Stiftung Jean Tanner und von der Marescotti-Stiftung (Schweiz) unterstützt.
Seit 2022 erhält sie Förderbeiträge des VERE MUSIC FUND.
Seit Dezember 2022 spielt Iryna die Violine von Augustino de Planis (Venedig, 1771) aus der Sammlung der Fondation LALIVE.
Alessandra YangViolaBiografie lesen ›
GISA-Botschafterin: Alessandra Yang kontaktieren
Die Bratschistin Alessandra Yang studiert derzeit an der Musik und Kunst Privatuniversität (Wien, Österreich) in der Klasse von Jennifer Stumm und besuchte das Juilliard Pre-College bei Hsin-Yun Huang. Sie nimmt häufig an Kammermusikfestivals und Meisterkursen teil, darunter die Taos School of Music, das Perlman Music Program, das Newburyport Chamber Music Festival, Prussia Cove und die Saline Royale Academy, und tritt regelmässig mit Barockensembles in Europa und den USA auf.
Sie gewinnt beim Concours de Genève 2025 für Viola den Sonderpreis für Kammermusik.
Neben der Musik beschäftigt sie sich gerne mit Philosophie und besuchte Kurse am Freogen Fellowship, im ersten Programm «Forbidden Courses» der University of Austin sowie als Fellow der Hertog Foundation.
Alessandra spielt eine Viola von Hiroshi Iizuka aus dem Jahr 2017, gebaut in ihrer Heimatstadt Philadelphia, und eine Viola d'amore von Michael Stadlmann aus dem Jahr 1801, gebaut in Wien.
Barbora ButvydaitėViolaBiografie lesen ›
GISA-Botschafterin: Barbora Butvydaitė kontaktieren
Barbora Butvydaitė hat sich als dynamische Bratschistin etabliert, bekannt für ihre ausdrucksstarke Kunst und ihre Vielseitigkeit. Derzeit ist sie Mitglied der European Orchestra Academy von Iván Fischer und geht regelmässig mit dem Budapest Festival Orchestra auf Tournee.
Barbora wurde 1996 in Vilnius (Litauen) geboren und schloss ihre Ausbildung an der Nationalen M.-K.-Čiurlionis-Kunstschule ab, wo sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewann. Danach setzte sie ihre Ausbildung im Ausland fort und erwarb ihren Bachelor an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Thomas Riebl und ihren Master bei Veronika Hagen. 2021 schloss sie mit Auszeichnung ab.
Während ihres Studiums erhielt sie Stipendien der Stiftung «Rudens Turku and Friends», und 2021 gewann sie den 3. Preis beim Paul-Hindemith-Violawettbewerb in Salzburg.
Wertvolle Orchestererfahrung sammelte Barbora im Akademieprogramm des Tonkünstler-Orchesters (2022-2023), bei der Sommerakademie A. Prokopp der Wiener Philharmoniker (2022-2023) und im Grafenegg Festival Orchestra. Seit der letzten Saison ist sie Mitglied der European Orchestra Academy des Budapest Festival Orchestra. Sie hatte Gelegenheit, unter anderem mit renommierten Dirigenten wie Iván Fischer, Lorenzo Viotti, Jakub Hrůša, Yutaka Sado, Andrés Orozco-Estrada, Robin Ticciati, Tugan Sokhiev und Ádám Fischer zu arbeiten.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Barbora unter anderem bei den Salzburger Festspielen, im Wiener Musikverein und beim Grafenegg Festival auf. Sie ist Mitglied des Oberton String Octet sowie der Haydn Philharmonie, des Ensemble Esperanza Liechtenstein und des Vienna Ensemble, wo sie oft die Stimmführung der Bratschen übernimmt.
Sie tritt gerne in verschiedenen musikalischen Besetzungen auf und interessiert sich sowohl für Barock- als auch für zeitgenössische Musik. Die Zusammenarbeit mit der Haydn Philharmonie sowie mit Enrico Onofri, Nicolas Altstaedt und Hiro Kurosaki hat ihr Engagement für die historisch informierte Aufführungspraxis vertieft. Zudem hat sie zeitgenössische Musik gespielt und mit Komponisten und Ensembles gearbeitet, die sich der neuen Musik widmen.
Um ihre künstlerische Entwicklung zu fördern, nahm Barbora an zahlreichen Meisterkursen und Festivals wie Prussia Cove, der Liechtensteinischen Musikakademie, dem Mendelssohn Festival und dem Aurora Festival teil und erhielt Anregungen von renommierten Künstlern wie Thomas Riebl, Garth Knox, Ferenc Rados, Alexander Zemtsov, Barbara Westphal, Hartmut Rohde, Gábor Takács-Nagy und Antje Weithaas.
Barbora spielt auf einer Bratsche, die der Geigenbauer Jürgen Manthey für sie gebaut hat.
Mar GimferrerVioloncelloBiografie lesen ›
Die 2002 geborene Mar Gimferrer begann mit 7 Jahren Violoncello zu spielen und studierte am IEA Oriol Martorell (Barcelona) bei Joan Antoni Pich, wo sie mit 17 Jahren mit dem Ehrenpreis abschloss. Von 2019 bis 2022 studierte sie bei Beatriz Blanco am Vorarlberger Landeskonservatorium. Seit September 2022 setzt sie ihr Studium bei Thomas Grossenbacher in Zürich fort.
Zudem besuchte sie Meisterkurse bei renommierten Cellisten wie unter anderem Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Gary Hoffman, Jean-Guihen Queyras, Ralph Kirshbaum und Kian Soltani. Sie nahm auch an renommierten Akademien wie der Villars Music Academy, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, IMS Prussia Cove und der Saline Royale Academy in Frankreich teil und spielte an Festivals wie dem Internationalen Mendelssohn-Festival in Hamburg, dem Festival Pau Casals, dem Festival Clásico Ribeira Sacra und dem Festival Podium Matadepera in Spanien.
Sie wurde mit dem 3. Preis beim Internationalen Popper-Wettbewerb in Ungarn, dem 1. Preis beim Solistenwettbewerb in Österreich, dem 1. Preis des Internationalen Wettbewerbs Pjetër Gaci, dem Galimusic-Preis und dem 1. Preis beim BBVA Music Talent Competition in Spanien ausgezeichnet. Sie hatte zudem Gelegenheit, mehrmals als Solistin aufzutreten und live im ORF zu spielen. Sie ist ausserdem Stipendiatin des Rahn Kulturfonds.
Kammer- und Orchestermusik spielen in ihrer Laufbahn eine sehr wichtige Rolle. Sie spielte mit Musikern wie Nora Chastain, Matthias Schorn und Maria Włoszczowska und besuchte Meisterkurse bei Guillaume Sutre, Troels Svane, dem Trio Jean Paul und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker.
Henriette-Luise KnauerVioloncelloBiografie lesen ›
Henriette-Luise Knauer wurde 2009 in Dresden geboren und begann mit vier Jahren Violoncello zu spielen. Von 2015 bis 2021 erhielt sie Unterricht bei Daniel Thiele, bevor sie mit zwölf Jahren zu Prof. Peter Bruns wechselte. Seit der 5. Klasse besucht sie das Sächsische Landesgymnasium für Musik. Seit 2022 ist sie zudem Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Peter Bruns.
Henriette-Luise nahm an Meisterkursen bei Damien Ventula, Hans-Jakob Eschenburg, Jan Vogler und Thomas Grossenbacher teil. Auf Einladung der Dresdner Musikfestspiele und des Schleswig-Holstein Musik Festivals besuchte sie zudem Meisterkurse bei David Geringas und Steven Isserlis. Sie ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt an den dortigen Intensivwochen und Aktivitäten teil.
Beim Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» 2022 erhielt sie die Höchstpunktzahl in der Kategorie Violoncello solo.
2023 wurde Henriette nach erfolgreichem Vorspiel ins Bundesjugendorchester aufgenommen. Kammermusikerfahrung sammelte sie beim Deutschen Kammermusikkurs in Trossingen und in Kronberg bei «Mit Musik – Miteinander». Im Sommer 2024 nahm sie an der Akademie des Moritzburg Festivals teil.
Henriette-Luise wurde mit einem Stipendium der «Stiftung Frau und Kultur» gefördert und ist seit 2023 Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.
Als Preisträgerin des 30. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie seither ein Violoncello von Philipp Augustin, Staufen, 2019, und einen Cellobogen von Pfretzschner.
DIE KONZERTE
DIENSTAG, 1. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Strauss · Schumann · Prokofjew · Franck
Dieses Konzert
MITTWOCH, 2. JULI · 14.30 UHR
Société de Lecture
Meisterkurs Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts
MITTWOCH, 2. JULI · 20.00 UHR
Musée Barbier-Mueller
Bach · Tschaikowsky · Corigliano · Ysaÿe · Paganini · Igudesman
DONNERSTAG, 3. JULI · 14.30 UHR
Société de Lecture
Probe mit Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts
DONNERSTAG, 3. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Brahms · Enescu · Schostakowitsch · Schönberg
SONNTAG, 6. JULI · 17.00 UHR
Société de Lecture
Wieniawski · Bruch · Schumann · Brahms

