Freitag, 5. Juli 2024 | 20h00
Société de Lecture
SOMMERSAISON 2024
Strauss · Prokofjew · Grieg · Brahms
Freitag, 5. Juli 2024 · 20.00 Uhr
Société de Lecture
Grand-Rue 11, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN
Der Cellist Peter Bruns spielt mit den Musikern der Akademie das Klavierquartett c-Moll op. 60 von Brahms. Zu hören sind zudem Werke von Strauss, Prokofjew, Grieg sowie ein zweites Werk von Brahms.
PROGRAMM
Richard Strauss (1864 - 1949)
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 6
I. Allegro con brio
Sergei Prokofjew (1891 - 1953)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll op. 80
I. Andante assai
II. Allegro brusco
Edvard Grieg (1843 - 1907)
Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45
II. Allegretto espressivo alla romanza
III. Allegro animato
Johannes Brahms (1833 - 1897)
Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108
II. Adagio
IV. Presto agitato
Johannes Brahms (1833 - 1897)
Klavierquartett c-Moll op. 60
I. Allegro non troppo
II. Scherzo: Allegro
III. Andante
IV. Finale: Allegro comodo
Annegret Kuttner · KlavierPeter Bruns · VioloncelloAndrew Samarasekara · ViolineRaphael Masters · Viola
DIE KÜNSTLER
PROFESSOREN, EHRENGAST UND BEGLEITPIANISTEN
Peter BrunsVioloncello · Gastprofessor an der GISA seit 2021Biografie lesen ›
This is one of the best CD recordings of the year – perhaps of the decade […]. Here we encounter the closest we have witnessed […] to a new Casals.”
(Early Music Review über die CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach)
“Peter Bruns does what he does best on his Tononi cello from 1730: he declaims, just like Pablo Casals, who also used to own the instrument. Peter Bruns once confirmed the closeness to Casals, saying: ‘I also try to speak with the instrument.’”
(Maja Ellmenreich im Deutschlandradio Köln)
Der Cellist Peter Bruns geniesst in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. Der gebürtige Berliner studierte bei Professor Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».
Peter Bruns trat als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen auf allen Kontinenten auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall in London, Konzertsäle in Tokio, Hongkong und Seoul, die Semperoper Dresden und das Leipziger Gewandhaus, sowie an den wichtigsten Festivals, darunter die Musikfestspiele von Kuhmo, Bergen, Berlin und Dresden, das Budapester Frühlingsfestival, das Seoul Spring Festival und Gidon Kremers Festival in Lockenhaus.
Er trat auch als Solist mit vielen grossen Orchestern auf und unternahm Tourneen mit der Staatskapelle Dresden sowie mit den Sinfonieorchestern des RAI, des MDR und Berlins. Er arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Eliahu Inbal, Gianandrea Noseda, Christoph Prick, Marc Albrecht und Bruno Weil zusammen.
Seine Faszination für die alte Sprache der Musik und die Instrumentierung der verschiedenen Stilepochen führte zu einer engen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dieses Bereichs, insbesondere mit der «Akademie für Alte Musik» Berlin, mit der Peter Bruns für CD-Produktionen, Konzerte und Festivals (Bergen, Brügge, Berlin, Regensburg, Köthen) gespielt hat.
Von 1993 bis 2000 war Peter Bruns künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Von 1998 bis 2005 war er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Dresden und hat seit 2005 dieselbe Stelle an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.
Meisterkurse führten Peter Bruns in viele deutsche Städte sowie nach London, New York, Frankreich, Schweden und Australien.
Peter Bruns verfolgt auch eine Laufbahn als Dirigent: Seit 2014 ist er künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig und tritt regelmässig in dessen eigener Konzertreihe im Gewandhaus Leipzig sowie auf Tourneen auf.
Peter Bruns hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, darunter die Cellosonaten von Brahms, die Sechs Suiten für Violoncello solo von Bach, Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin und Robert Schumann, eine Aufnahme eines Konzerts von Carl Philipp Emanuel Bach, die mit dem Cannes Classical Award als «beste CD des Jahres» ausgezeichnet wurde, Antonín Dvořáks Werke für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden sowie seine hochgelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.
Peter Bruns spielt auf einem Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst Pablo Casals gehörte.
Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›
“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung
„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."
Irish Times
Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.
Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.
Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.
Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.
Natalia GrinesBegleitpianistin für die GeigerBiografie lesen ›
Natalia Grines ist Absolventin der Klavierschule von Nischni Nowgorod. 2004 schloss sie ihr Studium am Staatlichen Glinka-Konservatorium (Akademie) Nischni Nowgorod bei Professorin Bella Alterman ab. 2006 absolvierte sie ihr Aufbaustudium an der Kammermusikfakultät (Klasse von Natalia Matveeva) und begann unmittelbar danach an der Akademie ihrer Heimatstadt zu arbeiten, wo sie bis zu ihrer Übersiedlung nach Israel im Jahr 2022 tätig war.
Als Professorin (Abteilungen Kammermusik und Klavierduo) bildete sie zahlreiche Studierende aus – Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe –, sass in den Jurys verschiedener Wettbewerbe und gab Meisterkurse in ganz Russland sowie in Armenien, Bosnien, Südafrika, Spanien und den USA.
Natalia trat in Russland, Israel, den USA, Taiwan, Spanien, Italien, Bosnien und Herzegowina, Südafrika, Armenien und der Ukraine auf.
Beim XVI. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb (2019) spielte sie zusammen mit der Cellistin Anastasia Kobekina, die schliesslich mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde. Natalia wirkte auch beim XIII. und XV. Tschaikowsky-Wettbewerb als Begleiterin mit und erhielt das Diplom für die beste Begleitung.
Seit 2007 arbeitete sie regelmässig mit der Stiftung von Vladimir Spivakov zusammen.
Seit 2016 betreut Natalia ein Kammerensemble an der AIMS Academy-Festival in Katalonien (Spanien). Sie wirkt zudem als offizielle Begleiterin an der Keshet Eilon String Academy mit.
2017 nahm sie zusammen mit Evgeny Brakhman und dem Taiwan Symphony Orchestra of soloists an einer Konzertreihe in Taiwan teil, darunter ein Auftritt in einem der besten Säle der Welt, der Taipei National Concert Hall.
Zu Natalias Kammermusikpartnern gehören die Geiger Alena Baeva, Daniel Lozakovich und Sergey Ostrovsky, der Trompeter Sergei Nakariakov, der Klarinettist Valentin Urupin sowie die Cellisten Anastasia Kobekina, Alexander Ramm, Boris Andrianov, Zvi Plesser und andere.
Seit 2016 ist Natalia zusammen mit Evgeny Brakhman Gründerin und Co-Leiterin eines einzigartigen Festival- und Kunstprojekts in Russland, «Musikalische Landschaften» (www.musiclandscape.ru). Das Projekt verbindet Musik und Malerei und umfasst Konzerte mit weltberühmten klassischen Künstlern sowie Meisterkurse. 2022 vereinte die 5. Ausgabe der «Musikalischen Landschaften» über 150 Teilnehmende.
HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›
Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.
Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.
HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.
DIE JUNGEN KÜNSTLER 2024
Naama BEN-ZAKENViolineBiografie lesen ›
Die 2005 geborene Naama absolviert derzeit ihren Bachelor in der Klasse von Miriam Fried und Paul Biss am New England Conservatory in Boston (USA). Sie studierte an der Buchmann-Mehta School of Music (Israel) bei Mila Feldman.
Naama spielte im Young Israel Philharmonic Orchestra des Jerusalem Music Centre, war bei vielen Projekten Konzertmeisterin und nahm an allen seinen Programmen für herausragende Musiker teil; sie spielte Kammermusik unter der Anleitung von Mitgliedern des Jerusalem Quartet und von Musikern des Israel Philharmonic Orchestra und besuchte zahlreiche Meisterkurse bei Geigern von Weltrang wie Grigory Kalinovsky, Mihaela Martin, Shlomo Mintz, dem verstorbenen Chaim Taub und vielen anderen.
Naama trat in ganz Europa, in allen grossen Konzertsälen Israels und im nationalen Radio auf. Sie ist aktives Mitglied von «Musethica», einer Organisation, die klassische Musik zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen bringt, und brachte 2020 ein Stück zur Uraufführung, das der israelische Komponist Eyal Malkinson eigens für sie geschrieben hatte.
Seit 2018 wird sie mit Stipendien der America-Israel Cultural Foundation gefördert und erhält die Outstanding Merit Scholarships. Sie gewann den zweiten Preis beim Wettbewerb «Keshet Eran» (2023), den ersten Preis beim Streicherwettbewerb der Buchmann-Mehta School of Music (2024), und 2025 erhielt sie den Claremont Prize, den die Claremont Foundation einer einzigen Geigerin oder einem einzigen Geiger verleiht.
Naama trat in Konzerten unter Dirigenten wie Lahav Shani, Karl-Heinz Steffens und Zubin Mehta auf.
Zu ihren Aktivitäten an internationalen Musikfestivals gehören unter anderem die Geneva International String Academy (Schweiz) und die Seminare von Keshet Eilon, die sie seit ihrem zehnten Lebensjahr regelmässig besucht. Sie nahm aktiv am Festival «Good Vibrations» der Kronberg Academy teil und spielte in Meisterkursen bei Vadim Gluzman.
Als Gründerin ihrer Kammermusikgruppe, des Klavierquartetts Alma Rosé, trat sie am Festival Zeist Music Days in den Niederlanden auf und arbeitete mit Mitgliedern des Jerusalem Quartet und des Schumann Quartetts (Deutschland). Das Quartett unternahm zudem eine Tournee nach London, gab viele Konzerte und arbeitete mit dem Pianisten Murray Perahia.
Naama spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano aus dem Jahr 1770, eine grosszügige Leihgabe des verstorbenen Yehuda Zisapel.
Sofija DODIGViolineBiografie lesen ›
Sofija Dodig ist eine serbische Geigerin, geboren am 30. August 2005 in Belgrad. Mit 17 Jahren wurde sie die jüngste Finalistin in der Geschichte des Internationalen Violinwettbewerbs der Jeunesses Musicales in Belgrad und gewann den 5. Preis sowie den Sonderpreis für die beste einheimische Kandidatin.
Sofija spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Violine und begann bei Professorin Jelena Komatina in Belgrad. Mit 10 Jahren wurde sie Schülerin von Professorin Ana Veskov, bei der sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr in Belgrad studierte. Mit 16 Jahren trat sie in die Vorbereitungsklasse von Professor Emilio Percan an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ein, wo sie die folgenden 3 Jahre studierte. In den Jahren 2020 und 2021 studierte sie zudem privat bei Professor Brian Finlayson in Österreich.
Sie hatte Gelegenheit, Meisterkurse renommierter Künstler und Musiker wie Pavel Vernikov, Gil Shaham, Svetlana Makarova, Sergey Ostrovsky, Mihaela Martin, Kirill Troussov, Brian Finlayson, Daniel Rowland, Boris Kuschnir, Grigory Kalinovsky, Stefan Milenković, Nemanja Radulović, Kati Debretzeni, David Bowlin, Tatyana Balashova, Savely Shalman, Igor Tkachouk, Maja Jokanović und Robert Lakatos zu besuchen.
Sie spielte Kammermusik mit anerkannten Musikern wie Peter Bruns, Daniel Rowland, Kati Debretzeni, Maja Bogdanović, Dana Zemtsov, Nicholas Schwartz und Uki Ovaskainen. Sie war Teilnehmerin und Stipendiatin der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg, der Accademia Stauffer in Cremona, der Davidsbündler Academy in Den Haag und der Geneva International String Academy in der Schweiz. Zudem nahm sie an den Lac Léman Music Masterclasses in Blonay (Schweiz) teil.
Sie gab Solorezitals in der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Slowenien, Mazedonien und Serbien und trat in vielen Ländern Europas auf. Sie war Erste bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben in Serbien, gewann 2021 den 3. Preis beim Jenő-Hubay-Violinwettbewerb in Ungarn und 2020 den 3. Preis und einen Sonderpreis beim Wettbewerb Ohrid Pearls. 2019 gewann sie die Violinwettbewerbe Franjo Krežma und Ludmilla Weiser in Kroatien.
Sofija erhielt für ihre musikalischen Erfolge eine Reihe von Auszeichnungen – sie ist Stipendiatin der Stiftung «Dobar glas», die die besten jungen Musiker Serbiens fördert, sowie Stipendiatin des Fonds für junge Talente der Republik Serbien. Zudem erhielt sie den «Dositej-Preis» des serbischen Ministeriums für Jugend und Sport.
Andrew SAMARASEKARAViolineBiografie lesen ›
Der 26-jährige britische Geiger Andrew Samarasekara absolviert derzeit einen Master of Musical Arts an der School of Music der Yale University, wo er bei Ani Kavafian studiert.
Andrew ist Gewinner des 1. Preises der Wettbewerbe Fanny Mendelssohn und International Salzburg und erhielt Sonderpreise bei den Wettbewerben Eastbourne Young Soloist und Gisborne International Music. 2023 fand er weitere künstlerische Anerkennung, als er das Halbfinale des Bartók World Competition und von ARS Classica erreichte. In Yale erhielt Andrew den Raymond M. Plank Prize und eine Künstlerresidenz der UCROSS Foundation sowie den Preis der Alumni Association.
Andrew gab Konzerte in ganz Europa und Nordamerika, unter anderem in der Yale Morse Recital Hall, an der Franz-Liszt-Musikakademie, im Konzerthaus Berlin, in der Wigmore Hall, im Kaufman Center, in der Menuhin Hall und in Schloss Nymphenburg in München. Sein Debüt als Konzertsolist gab er mit 12 Jahren und trat seither mit der Dorking Philharmonia, der Ipswich Philharmonic und dem Orchestra Cameristi della Scala auf. Neben seiner Solotätigkeit ist Andrew ein begeisterter Kammermusiker und trat an der Seite angesehener Künstler wie Shlomo Mintz, Ida Kavafian, Tai Murray, Colin Carr, Ettore Causa, des Emerson Quartet und des Doric Quartet auf.
Im Sommer reist Andrew gerne und nimmt an Festivals teil. Er trat bei IMS Prussia Cove, an der NUME Academy, beim Yale Norfolk Chamber Music Festival, beim ECU Four Seasons Winter Workshop, an der Garda Lake String Academy, beim Mendelssohn on Mull Chamber Music Festival und bei Crans Montana Classics auf. Andrew spielte zudem in Meisterkursen von Augustin Hadelich, Mi-Kyung Lee, Frank Huang, Aaron Rosand, Lukas Hagen, Ida Kavafian und Hagai Shaham. In Yale erhielt Andrew auch Kammermusikbetreuung durch das Brentano Quartet und zuletzt durch Paul Watkins vom Emerson Quartet.
Andrew spielt auf einer Violine von Nicolò Gagliano aus dem Jahr 1731 und einem Bogen von W. Hill, einer Leihgabe eines grosszügigen privaten Gönners.
Ayano NAKAMURAViolaBiografie lesen ›
Die aus Hudson (Ohio) stammende Ayano Nakamura absolviert derzeit einen Master an der Yale School of Music, wo sie bei Ettore Causa studiert. Kürzlich erwarb sie ihren Bachelor am New England Conservatory bei Martha Katz und Mai Motobuchi.
Sie besuchte unter anderem den Chamber Music Workshop des Perlman Music Program und das Kneisel Hall Young Artist Chamber Music Program und arbeitete mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Don Weilerstein, Joel Krosnick, dem Cavani String Quartet, dem Emerson String Quartet, dem Borromeo String Quartet, dem American String Quartet, Brooklyn Rider und anderen.
Raphael MASTERSViolaBiografie lesen ›
Der australische Bratschist Raphael Masters hat kürzlich seinen Bachelor of Music an der Colburn School bei Tatjana Masurenko abgeschlossen. Er spielte als Profi mit renommierten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem LA Chamber Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Melbourne Chamber Orchestra und dem Philharmonia Orchestra in London, wo er den zweiten Pult innehatte.
Zu Raphaels Soloengagements gehören Auftritte in der Carnegie Hall und in der Concert Hall des Sydney Opera House. Er war Solobratschist des New York String Orchestra, des Colburn Orchestra und des Australian Youth Orchestra. Raphael trat zudem an der Saline Royale Academy in Frankreich und beim Rome Chamber Music Festival auf.
Seit 2021 ist er als Rezitalist in St. James in Sydney zu Gast. Zudem wirkte Raphael als Chamber Music Artist beim Edinburgh International Festival mit und nahm mit dem Ensemble Apex auf.
In der Kammermusik arbeitete er mit Künstlern wie Noah Bendix-Balgley, Jon Kimura Parker, Clive Greensmith, Arnaud Sussmann und Jennifer Stumm zusammen. Zu seinen Mentoren gehören Paul Coletti, Yura Lee, Stuart Johnson, Roger Benedict und Tatjana Masurenko.
Raphael ist AMF für die fortwährende Unterstützung seiner musikalischen Vorhaben dankbar. Er spielt auf einem modernen Instrument und einem Bogen, die ihm die Colburn School grosszügig zur Verfügung stellt. 2024 beginnt er einen Master an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Jennifer Stumm.
Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›
Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.
2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.
Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.
DIE KONZERTE
DIENSTAG, 2. JULI · 14.30 UHR
Société de Lecture
Meisterkurs Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts
MITTWOCH, 3. JULI · 14.30 UHR
Société de Lecture
Meisterkurs Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts
MITTWOCH, 3. JULI · 20.00 UHR
Musée Barbier-Mueller
Bach · Dallapiccola · Reger · Haydn · Kodály · Penderecki · Ysaÿe · Beethoven
DONNERSTAG, 4. JULI · 14.30 UHR
Société de Lecture
Probe mit Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts
DONNERSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR
Société de Lecture
Falla · Bartók · Beethoven · Schubert
FREITAG, 5. JULI
Société de Lecture
Strauss · Prokofjew · Grieg · Brahms
Dieses Konzert

