- Musique de chambre et récital -
Dienstag, 2. Juli 2024 | 15h30
EMS Les Marronniers
 

SOMMERSAISON 2024

Konzert EMS Les Marronniers

Dienstag, 2. Juli 2024 · 15.30 Uhr

EMS Les Marronniers

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN

Für dieses soziale Konzert gehen die Musiker der Akademie ins EMS Les Marronniers, um Werke von Strauss, Schumann, Rachmaninow und Fauré zu spielen.

PROGRAMM

Richard Strauss (1864 - 1949)

Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 6

I. Allegro con brio
II. Andante ma non troppo
III. Allegro vivo

Auguste Rahon · VioloncelloAnnegret Kuttner · Klavier

Robert Schumann (1810 - 1856)

Märchenbilder

I. Nicht schnell
II. Lebhaft

Theresa Hořejší · ViolaHunju Sohnn · Klavier

Sergei Rachmaninow (1873 - 1943)

Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

I. Lento - Allegro moderato
II. Allegro scherzando
III. Andante - Allegro

Matthew McDowell · ViolaHunju Sohnn · Klavier

Gabriel Fauré (1845 - 1924)

Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15

I. Allegro molto moderato
II. Scherzo: Allegro vivo
III. Adagio
IV. Allegro molto

Helene Freytag · ViolineNoémie Bialobroda · ViolaAuguste Rahon · VioloncelloHunju Sohnn · Klavier

DIE KÜNSTLER

PROFESSOREN, EHRENGAST UND BEGLEITPIANISTEN

Noémie BialobrodaViola · Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der GISABiografie lesen ›

Noémie Bialobroda ist seit 2014 Bratschistin des Quatuor Aviv, mit dem sie eine intensive internationale Karriere verfolgt. Ihre Gesamtaufführung der Beethoven-Quartette im Studio Ansermet in Genf 2018-2019 fand beim Genfer Publikum grossen Anklang und festigte ihre Verankerung in der Westschweiz.

Mit Leidenschaft für das Unterrichten ist Noémie Bialobroda Professorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève und Koordinatorin für Kammermusik an der Haute École de Musique de Genève. 2024 wurde sie zur Professorin für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon ernannt. Im Sommer unterrichtet sie an der Académie Internationale de Musique de Solsona in Spanien und ist Professorin für Kammermusik an der Académie Internationale de Musique de Flaine. Ihre Schülerinnen und Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Noémie Bialobroda erhielt 2024 ein Kulturstipendium der Fondation Leenaards.

Als Konzertmusikerin ist sie Gast renommierter Konzertreihen und Festivals wie der Wigmore Hall (London), des Festival Manifeste des IRCAM und der Cité de la Musique (Paris), um nur einige zu nennen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Abdel Rahman El Bacha, Yovan Markovitch, Luis Claret, Boris Garlitsky, François Guye, Philippe Müller, Tedi Papavrami, Jean Sulem, Jean-Pierre Wallez und dem Quatuor Rosamonde für Konzerte in ganz Europa, in Israel und in den USA zusammen.

Sie engagiert sich für die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist Widmungsträgerin zweier am IRCAM uraufgeführter Werke für Viola solo: des Caprice für Viola solo und Elektronik des japanischen Komponisten Keita Matsumiya (2012) und von Drifting von Pierre Stordeur (Uraufführung April 2013). Sie wird regelmässig eingeladen, mit dem Ensemble Modern in Frankfurt und dem Ensemble Contrechamps in Genf zu spielen.

Noémie Bialobroda studierte bei Nobuko Imai und Miguel Da Silva an der Haute école de Musique de Genève und danach am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris im Diplôme d'Artiste Interprète (3. Zyklus), wo sie sich bei Jean Sulem vervollkommnete.

Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Geneva International String Academy.

Annegret KuttnerBegleitpianistin für die CellistenBiografie lesen ›


 

“Annegret Kuttner’s playing is characterised by considerable professionalism and perfection, by her contagious electrifying joy in performing music and by the great stylistic sureness of her interpretation.”
Sächsische Zeitung

„...Kuttner's ... light-fingered playing was impressive for its airy clarity..."

Irish Times

Die Pianistin Annegret Kuttner beeindruckt das Publikum durch die Natürlichkeit ihrer Interpretation und die Leichtigkeit und Klarheit ihres Spiels.

Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau trat Annegret bereits mit 16 Jahren als Solistin in Konzerten in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf, unter anderem mit dem Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Klavierstudium schloss sie an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Peter Rösel ab; weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke. Annegret ergänzte ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Klavierbegleitung (Korrepetition) bei Professor Monika Raithel sowie mit einem Cembalostudium beim international renommierten Experten für Alte Musik, Professor Ludger Remy.

Annegret Kuttner unterrichtet heute an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit tritt die sehr gefragte Pianistin regelmässig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Musik- und Kulturzentren im In- und Ausland auf.
Konzertreisen führten sie in die Tschechische Republik, nach Polen, in die Schweiz, die Türkei, nach Lettland, Irland, Südafrika und in die USA.

Annegret spielt regelmässig mit Benjamin Schmid, Antje Weithaas, Natalia Prishepenko, Pauline Sachse, Ivan Ženatý und Robert Oberaigner. In New York spielte sie zusammen mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk Beethovens für Violoncello und Klavier. Dieses Konzert wurde von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen (New York Sun). Verschiedene international gelobte CD-Aufnahmen sind erschienen, darunter Werke für Violoncello und Klavier von Louis Vierne und Charles-Marie Widor, von Robert Schumann und Robert Volkmann sowie zum Beethoven-Jubiläum 2020 zusammen mit Peter Bruns/Violoncello der Zyklus «Beethoven – Most Complete 1-3», der das bekannte Repertoire von fünf Cellosonaten und drei Variationenzyklen um drei weitere Sonaten und Bearbeitungen von Beethoven selbst und von Komponisten aus seinem Umfeld erweitert, etwa die Sonate op. 64 (!) und die Bearbeitung der «Kreutzer»-Sonate für Violoncello von Carl Czerny.


HunJu SohnnBegleitpianistin für die BratschistenBiografie lesen ›


Die in Korea geborene Pianistin HunJu Sohnn gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in der Schweiz, in England, Deutschland, Frankreich, Südkorea, Thailand, Costa Rica und in den gesamten Vereinigten Staaten.

Für ihre Qualitäten in der Zusammenarbeit sehr geschätzt, wurde HunJu eingeladen, mit verschiedenen Instrumentalisten aufzutreten, und spielte mit dem Bläserensemble Ensemble Five ± sowie mit dem in Europa ansässigen Varias Ensemble am New Year’s Music Festival in Gstaad. HunJu begleitete Meisterkurse weltberühmter Künstler wie Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Kyung-Wha Chung, Tabea Zimmermann, Yuri Bashmet sowie Yo-Yo Ma, Frans Helmerson und Ralph Kirshbaum. Sie war Pianistin und Koordinatorin des Viola-Meisterkurses am Verbier Festival & Academy. HunJu wirkte in einem weltweit ausgestrahlten Fernsehdokumentarfilm über Nobuko Imai mit und trat während des Verbier Festivals mit Frau Imai in einer Sendung von France Musique auf.

HunJu Sohnn tritt weiterhin in Europa und den USA auf und unterrichtet am Conservatoire Populaire de Musique, Danse et Théâtre in Genf. Sie wirkte auch an Studioaufnahmen mit, zuletzt an einem Projekt mit dem Gesamtwerk von Francis Poulenc für Klavier und Bläser, erschienen bei Kleos Classics. HunJu Sohnn erwarb ihren Master am New England Conservatory und hat ein Doktorat in Klavier-Performance der Rice University.


 

DIE JUNGEN KÜNSTLER 2024

Helene FREYTAGViolineBiografie lesen ›

Helene Freytag wurde 2005 in Leipzig (Deutschland) in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht. 2013 bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in die Klasse von Prof. Uta-Maria Frenzel. Derzeit ist sie in der Klasse von Hellen Weiss. Seit 2019 ist sie zudem am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin, wo sie von Prof. Latica Honda-Rosenberg unterrichtet wird. Ab dem Wintersemester 2024/25 setzt sie ihr Bachelorstudium an der MUK in Wien bei Julian Rachlin fort.

Helene besuchte Meisterkurse bei Prof. Mihaela Martin, Prof. Natalia Prishepenko, Prof. Zakhar Bron, Prof. Pavel Vernikov und Prof. Boris Brovtsyn. Zudem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt an den Intensivwochen mit Prof. Ana Chumachenco, Prof. Ingolf Turban und Marc Bouchkov teil.

Helene ist mehrfache Erstpreisträgerin des Bundeswettbewerbs «Jugend musiziert» mit Höchstpunktzahl. In diesem Zusammenhang erhielt sie Sonderpreise als Solistin und als Kammermusikerin, darunter einen Preis der Deutschen Stiftung Musikleben, der Konzertreihe «Freunde junger Musiker» und den «WDR 3 Klassik-Preis». Zusammen mit ihrer Schwester am Klavier gewann sie 2021 den 2. Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin.

International gewann Helene den 3. Preis beim Internationalen Kocian-Wettbewerb in Ústí nad Orlicí (2019) sowie beim «15. Internationalen Violinwettbewerb zu Ehren von K. Lipiński und H. Wieniawski» in Lublin (2021).

Als Solistin trat Helene unter anderem mit der Staatskapelle Halle, dem Sion Festival Orchestra und der Elblandphilharmonie Sachsen auf. Zudem hat Helene eine grosse Leidenschaft für die Kammermusik. Mit ihren Geschwistern spielt sie erfolgreich im Klaviertrio, seit 2023 in der Klasse von Prof. Boris Kusnezow an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ausserdem nahm Helene an Kammermusikprojekten wie «Meister von heute und morgen» in Dresden, der «China Youth Music Academy» in Dresden, «Mit Musik – Miteinander» der Kronberg Academy und der Geneva International String Academy teil. Dort erhielt sie Anregungen von Prof. Marie-Elisabeth Hecker, Anastasia Kobekina, Prof. Walter Küssner und Sergey Ostrovsky. Seit 2019 ist Helene Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds hat sie die Ehre, eine italienische Violine von L. Ventapane (1806) zu spielen, und wird zudem mit einem Stipendium sowie Konzerten der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Im September 2022 wurde sie ausserdem in die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Hans und Eugenia Jütting Stiftung aufgenommen.

Theresa HOŘEJŠÍViolaBiografie lesen ›

Theresa Hořejší wurde 1999 in eine Musikerfamilie geboren. Sie begann mit der Violine, nahm häufig am Wettbewerb «Jugend musiziert» teil und sammelte schon früh Erfahrungen in Orchestern und Kammermusikensembles. Die Bratsche entdeckte sie durch ihre Familie.

Ab 2018 studierte sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Matthias Buchholz und studiert derzeit an der Haute École de Musique de Lausanne bei Tatjana Masurenko.

Als Kammermusikerin arbeitete sie mit Jörg Widmann, dem Minguet Quartett, Harald Schoneweg, Gregor Schwellenbach, Robert Kulek und Daniel Haefliger. Sie wirkte an Aufnahmen für den Arte-Film «TRANS - I Got Life» mit, der im September 2023 im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Im September 2023 nahm sie am renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD teil. Im März 2024 tritt sie eine Stelle als 3. Solobratschistin im Sinfonieorchester St. Gallen an.


 

Matthew McDOWELLViolaBiografie lesen ›

Der amerikanische Bratschist Matthew McDowell ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Als begeisterter Kammermusiker ist Matthew Mitglied des Amnis Piano Quartet, das die Bronzemedaille beim 50. Fischoff Chamber Music Competition, den dritten Preis beim Premio Renzo Giubergia, den Oneppo Chamber Competition, ein Fellowship beim Great Lakes Chamber Music Festival sowie Preise beim Yellow Springs Chamber Music Competition und bei der Yale Society of Chamber Music gewann. Zudem wurde Amnis ins Halbfinale des Concert Artists Guild Competition 2024 berufen und war Finalist des jüngsten Coltman-Wettbewerbs.

Matthew war zudem Finalist des jüngsten Barbash J.S. Bach Competition sowie Viertelfinalist des Primrose International Viola Competition 2024.

Seine Reisen führten Matthew an grosse Festivals in den USA, in Europa und Mexiko, wo er unter anderem an der Verbier Festival Soloist Academy, am Festival Pablo Casals, am Moritzburg Festival, am Kammermusikfestival Zwischentöne, am Festival Santa Pietra und an der Geneva International String Academy konzertierte.

Er trat mit weltbekannten Künstlern wie Yura Lee, Martha Argerich, Sir András Schiff, Xenia Janković, Gábor Takács-Nagy, Renaud Capuçon, David Gaillard und Oleg Kaskiv auf.

Matthew absolviert derzeit einen MMA bei Ettore Causa an der Yale School of Music und wird im nächsten Studienjahr Artist in Residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien.

Auguste RAHONVioloncelloBiografie lesen ›

Der aus Reims stammende Auguste Rahon beginnt sein Cellostudium mit fünf Jahren an der städtischen Musikschule von La Loupe im Département Eure-et-Loir, bevor er 2009 an das Conservatoire à rayonnement départemental de Chartres und danach an das Conservatoire à rayonnement départemental du Puy-en-Velay wechselt. 2012 tritt er in die Klasse von Augustin Lefebvre am Conservatoire à rayonnement régional de Lyon ein und macht seine erste Erfahrung als Solist im Senat in Prag mit der Élégie von Fauré. Seither tritt er regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker sowie bei Wettbewerben auf.

2016 tritt er in die Haute École de Musique de Genève ein und besucht dort bis zum Bachelor den Unterricht von Denis Severin; danach wechselt er für einen Master in Interpretation, Vertiefung Konzert, in die Klasse von David Pia. 2018 ist er Finalist des Wettbewerbs Murten Classics und 2021 Preisträger der Fondation Marescotti.

Seit September 2022 ist Auguste Resident an der Académie de l’Opéra national de Paris.

DIE KONZERTE

DIENSTAG, 2. JULI · 14.30 UHR

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DIENSTAG, 2. JULI · 15.30 UHR

EMS Les Marronniers

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MITTWOCH, 3. JULI · 14.30 UHR

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MITTWOCH, 3. JULI · 15.30 UHR

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Probe mit Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts

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DONNERSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR

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SAMSTAG, 6. JULI · 20.00 UHR

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Rezital der jungen Talente

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SONNTAG, 7. JULI · 17.00 UHR

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