- Musique de chambre et récital -
Mittwoch, 3. Juli 2024 | 20h00
Musée Barbier-Mueller
Bach · Dallapiccola · Reger · Haydn · Kodály · Penderecki · Ysaÿe · Beethoven
 

SOMMERSAISON 2024

Bach · Dallapiccola · Reger · Haydn · Kodály · Penderecki · Ysaÿe · Beethoven

Mittwoch, 3. Juli 2024 · 20.00 Uhr

Musée Barbier-Mueller

Rue Jean-Calvin 10, 1204 Genève

PROGRAMMKÜNSTLER UND BIOGRAFIEN

Der Geiger Sergey Ostrovsky spielt mit den Musikern der Akademie das Streichtrio D-Dur op. 9 Nr. 2 von Beethoven. Zu hören sind zudem Werke von Dallapiccola, Reger, Haydn, Kodály, Penderecki und Ysaÿe.

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Suite für Violoncello Nr. 6 D-Dur BWV 1012

I. Prélude

Raphael Masters · Viola

Luigi Dallapiccola (1904 - 1975)

Ciaccona

Haru Ogiwara · Violoncello

Max Reger (1873 - 1916)

Suite für Viola Nr. 1 g-Moll op. 131d

I. Molto sostenuto
II. Vivace
III. Andante sostenuto
IV. Molto vivace

Theresa Hořejší · Viola

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Streichquartett D-Dur op. 20 Nr. 4

I. Allegro di molto
II. Un poco adagio affettuoso
III. Menuetto
IV. Presto scherzando

Varvara Vasylieva · ViolineAino Yamaguchi · ViolineCharlotte Lefebvre · ViolaNadzeya Kurzava · Violoncello

Zoltán Kodály (1882 - 1967)

Sonate für Violoncello solo op. 8

I. Allegro maestoso ma appassionato

Arne Zeller · Violoncello

Krzysztof Penderecki (1933 - 2020)

Kadenz für Viola solo

Julian Seney · Viola

Eugène Ysaÿe (1858 - 1931)

Sonate für Violine solo Nr. 4 e-Moll op. 27

I. Allemanda: Lento maestoso
II. Sarabande: Quasi lento
III. Finale: Presto ma non troppo

Elizaveta Brakhman · Violine

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

Streichtrio D-Dur op. 9 Nr. 2

I. Allegretto
II. Andante quasi allegretto
III. Menuetto: Allegro
IV. Rondo: Allegro

Sergey Ostrovsky · ViolineMila Gafner · ViolaDaphne Richman · Violoncello

DIE KÜNSTLER

PROFESSOREN, EHRENGAST UND BEGLEITPIANISTEN

Sergey OstrovskyVioline · Mitbegründer und künstlerischer Leiter der GISABiografie lesen ›

Sergey Ostrovsky ist Sologeiger, Dirigent, Gründer und während 27 Spielzeiten Primarius des Aviv String Quartet, Gründer und künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» und unterrichtet seit 2009 Violine an der Haute Ecole de Musique de Genève und Neuchâtel. Von 2007 bis 2012 war er erster Konzertmeister des «Orchestre de la Suisse Romande» und von 2012 bis 2015 erster Konzertmeister der «Orquesta de la Communidad Valenciana».

Sergey Ostrovsky gewann den Grossen Preis des 3. Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Melbourne. Er ist Preisträger des Internationalen Streichquartettwettbewerbs von Bordeaux, Träger des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb «Schubert und die Moderne» in Graz (Schubert-Preis) sowie Preisträger des Internationalen Wettbewerbs «Prager Frühling» und des Rodolfo-Lipizer-Preises.

Als Solist spielt Sergey Ostrovsky mit renommierten Orchestern wie dem «Orchestre de la Suisse Romande», dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Cape Town Philharmonic Orchestra, dem Amadeus Chamber Orchestra (Polen), dem Bournemouth Symphony Orchestra, der «Orquesta de la Communidad Valenciana», dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem «Luzerner Sinfonieorchester» und dem Israel Chamber Orchestra.

Als leidenschaftlicher Dirigent wird Sergey Ostrovsky regelmässig eingeladen, in der Schweiz, in Spanien, Russland, Estland, der Ukraine, Armenien, Georgien, Lettland und Israel zu dirigieren.

2015 gründete Sergey Ostrovsky ein Streicherensemble, die «Solistes de Neuchâtel», und 2023 das «Ensemble Symphonique de Genève». Seine Rolle als künstlerischer Leiter des «Ensemble Symphonique de Genève» ist vielseitig: als «künstlerischer Manager» und als Musiker, der selbst an den Aufführungen «beteiligt» ist. In dieser zweiten Rolle kann er das Orchester vom Pult aus dirigieren, es aber auch als Solist von der Violine aus leiten.

Als Kammermusiker spielte Sergey Ostrovsky an den renommiertesten Orten der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Alice Tully Hall, das Auditorium du Louvre, das «Théâtre du Châtelet», die Wigmore Hall in London und das Sydney Opera House. Sein «Aviv String Quartet» hat zudem zahlreiche Aufnahmen gemacht (Hoffmeister, Dohnányi, Schostakowitsch, Schubert, Schulhoff usw.), von denen einige von der Kritik gefeiert wurden.

DIE JUNGEN KÜNSTLER 2024

Varvara VasylievaViolineBiografie lesen ›

Varvara Vasylieva ist eine ukrainische Geigerin mit Wohnsitz in Berlin. Als Solistin trat sie in den letzten Jahren mit dem Sinfonieorchester Basel im Stadtcasino Basel, mit dem Mriya Orchestra in der Glocke, in der Laeiszhalle und in der Berliner Philharmonie auf und gibt regelmässig Konzerte mit dem Kyiv Philharmonic Orchestra.

Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, unter anderem des Internationalen Max-Rostal-Wettbewerbs (2. Preis), des Internationalen Violinwettbewerbs Odessa (3. Preis) und des Ysaÿe International Music Competition (1. Preis).

Varvara schloss ihren Bachelor an der Hochschule für Musik Basel in den Klassen von Prof. Barbara Doll und Claudio Martínez Mehner ab und absolviert derzeit ihren Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Antje Weithaas.

Sie nahm aktiv an zahlreichen Festivals teil, etwa an den Zwischentönen Engelberg, dem Beethovenfest Bonn, den Riehener Serenaden, Im Spiegel und dem Fiskars Summer Festival, und trat an der Seite inspirierender Musiker wie Valentin Erben, Claudio Martínez Mehner, Rafael Rosenfeld, Winfried Rademacher und Silvia Simionescu auf, um nur einige zu nennen.

Seit 2023 ist sie Gründungsmitglied des Arda String Quartet.

Varvara spielt derzeit eine Violine von J. B. Vuillaume aus dem Jahr 1866, eine grosszügige Leihgabe von Wilhelm Geigenbau.

ARDA QUARTETBiografie lesen ›

Das Arda Quartet ist ein junges Streichquartett mit Sitz in Basel. Das Ensemble wurde 2023 von vier Musikern aus vier verschiedenen Ländern gegründet, die die Leidenschaft für das Streichquartett teilen. Das Quartett studiert an der Hochschule für Musik Basel FHNW bei Jiří Němeček, Rainer Schmidt, Claudio Martínez Mehner und anderen.

2024 erhielt das Arda Quartet einen Sonderpreis beim Kammermusikwettbewerb Orpheus in Bern (Schweiz). Dank dieses Wettbewerbs wurde es eingeladen, 2025 ein Rezital beim Swiss Chamber Music Festival in Adelboden zu geben. Im selben Jahr trat es zudem beim Kammermusikfestival Le Vent sur l’Arbre in Frankreich und in der Konzertreihe Altstadtserenaden in Basel auf.

Das Arda Quartet nahm an zahlreichen Meisterkursen an der HSM Basel sowie im Ausland an Streichquartett-Akademien wie dem Festival Guadix Clásica in Spanien, der Danish String Quartet Academy in Dänemark, Musique à Flaine in Frankreich und der Geneva International String Academy in der Schweiz teil. Dabei hatte das Quartett Gelegenheit, mit wunderbaren Musikern wie unter anderem Valentin Erben, Jonathan Brown, Cibrán Sierra, Robert Levin, Alina Ibragimova, Miriam Fried, Tim Frederiksen, Ilya Gringolts und Noémie Bialobroda zu arbeiten.

2025 wurde das Arda Quartet Mitglied des internationalen Kammermusiknetzwerks Le Dimore del Quartetto.

1. Violine: Varvara Vasylieva
2. Violine: Aino Yamaguchi
Viola: Charlotte Lefebvre
Violoncello: Nadzeya Kurzava

Elizaveta BRAKHMANViolineBiografie lesen ›

Elizaveta Brakhman wurde 2005 in Nischni Nowgorod (Russland) geboren. Sie spielt Violine, seit sie 4 Jahre alt ist. Derzeit studiert sie an der Buchmann-Mehta School of Music der Universität Tel Aviv bei Professor Hagai Shaham. Zuvor besuchte sie die Zentrale Musikschule in Moskau, wo sie bei Professor Evgeny Bouchkov studierte.

Elizaveta nahm an mehreren Akademien teil: Keshet Eilon (Israel), Perlman Music Program (USA, Israel), Lancaster International Academy (USA), Solsona AIMS Academy (Spanien).

Elizaveta war Mitglied des Jungen Sinfonieorchesters von Yuri Bashmet. Mit dem Orchester unternahm sie Tourneen in Asien (Singapur, Südkorea), Deutschland (Berliner Philharmonie) und ganz Russland. 2023 nahm Elizaveta am Programm der America-Israel Cultural Foundation teil und gewann einen der höchsten Preise.

An den genannten Akademien besuchte sie Kurse bei Ilya Kaler, Sergey Ostrovsky, Itzhak Rashkovsky, Ulf Wallin, Dora Schwarzberg, Tatiana Samouil, Alena Baeva, Mihaela Martin, Aylen Pritchin und Nikita Boriso-Glebsky.

Raphael MASTERSViolaBiografie lesen ›

Der australische Bratschist Raphael Masters hat kürzlich seinen Bachelor of Music an der Colburn School bei Tatjana Masurenko abgeschlossen. Er spielte als Profi mit renommierten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem LA Chamber Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Melbourne Chamber Orchestra und dem Philharmonia Orchestra in London, wo er den zweiten Pult innehatte.

Zu Raphaels Soloengagements gehören Auftritte in der Carnegie Hall und in der Concert Hall des Sydney Opera House. Er war Solobratschist des New York String Orchestra, des Colburn Orchestra und des Australian Youth Orchestra. Raphael trat zudem an der Saline Royale Academy in Frankreich und beim Rome Chamber Music Festival auf.

Seit 2021 ist er als Rezitalist in St. James in Sydney zu Gast. Zudem wirkte Raphael als Chamber Music Artist beim Edinburgh International Festival mit und nahm mit dem Ensemble Apex auf.

In der Kammermusik arbeitete er mit Künstlern wie Noah Bendix-Balgley, Jon Kimura Parker, Clive Greensmith, Arnaud Sussmann und Jennifer Stumm zusammen. Zu seinen Mentoren gehören Paul Coletti, Yura Lee, Stuart Johnson, Roger Benedict und Tatjana Masurenko.

Raphael ist AMF für die fortwährende Unterstützung seiner musikalischen Vorhaben dankbar. Er spielt auf einem modernen Instrument und einem Bogen, die ihm die Colburn School grosszügig zur Verfügung stellt. 2024 beginnt er einen Master an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Jennifer Stumm.

Theresa HOŘEJŠÍViolaBiografie lesen ›

Theresa Hořejší wurde 1999 in eine Musikerfamilie geboren. Sie begann mit der Violine, nahm häufig am Wettbewerb «Jugend musiziert» teil und sammelte schon früh Erfahrungen in Orchestern und Kammermusikensembles. Die Bratsche entdeckte sie durch ihre Familie.

Ab 2018 studierte sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Matthias Buchholz und studiert derzeit an der Haute École de Musique de Lausanne bei Tatjana Masurenko.

Als Kammermusikerin arbeitete sie mit Jörg Widmann, dem Minguet Quartett, Harald Schoneweg, Gregor Schwellenbach, Robert Kulek und Daniel Haefliger. Sie wirkte an Aufnahmen für den Arte-Film «TRANS - I Got Life» mit, der im September 2023 im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Im September 2023 nahm sie am renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD teil. Im März 2024 tritt sie eine Stelle als 3. Solobratschistin im Sinfonieorchester St. Gallen an.


 

Julian SENEYViolaBiografie lesen ›

Der Bratschist Julian Seney trat unter anderem in der Walt Disney Concert Hall, der Carnegie Hall und der Beijing Concert Hall unter Dirigenten wie Susanna Mälkki, Michael Tilson Thomas und Gustavo Dudamel auf.

Er ist Alumnus des Perlman Music Program, von Yellow Barn und der Lucerne Festival Academy und nahm an Residenzen bei Perlman Suncoast und beim Lake Champlain Chamber Music Festival teil.

Er setzt sich für neue Musik ein und hat viele Werke von Kollegen und Mentoren uraufgeführt – zuletzt solistisch in der Reihe New Music der Yale University.

Neben der klassischen Musik tritt er regelmässig als Improvisator auf und arbeitete mit Anthony Coleman und Joe Morris zusammen. Der gebürtige Kalifornier aus Los Angeles studierte als Schüler der Academy bei Paul Coletti an der Colburn School.

Er erwarb einen Bachelor of Music am New England Conservatory, wo er bei Kim Kashkashian studierte, und absolviert nun einen Master of Music an der Yale School of Music bei Ettore Causa.

Mila GAFNERViolaBiografie lesen ›

Mila Gafner, geboren 2004, beginnt mit 6 Jahren am Conservatoire de Lausanne Bratsche zu spielen. Ab 2018 besucht sie den Pre-College-Lehrgang (Pré-HEM) bei Noémie Bialobroda.

Mila ist dreifache Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs für Viola solo sowie dreifache Preisträgerin in Kammermusik. Im April 2020 ist sie Finalistin des Internationalen Anton-Rubinstein-Wettbewerbs in Berlin und erhält dort den Förderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks.

Mila besucht Meisterkurse beim Bratschisten und Komponisten Garth Knox, beim Geiger Gilles Apap, beim Quatuor Sine Nomine und beim Bratschisten Matthias Buchholz. In den Sommern 2018 und 2019 nimmt sie an der AIMS International String Academy in Solsona (Spanien) teil und erhält im Dezember 2019 Unterricht vom auf zeitgenössische Musik spezialisierten Ensemble Modern in Frankfurt, mit dem sie anschliessend auf Tournee nach Deutschland, Amsterdam und Antwerpen geht.

2023 nimmt sie mit ihrem Trio das Intermezzo für Streichtrio von Kodály für das Album des Festivals 4 saisons auf.

Seit 2022 studiert Mila am CNSMDP in Paris bei Jean Sulem.

Haru OGIWARAVioloncelloBiografie lesen ›

Haru Ogiwara, 2004 in London geboren, begann seinen musikalischen Weg mit sechs Jahren bei Dr. Oliver Gledhill im Celloprogramm des String Training Course der Guildhall School of Music & Drama. Im September 2016 wurde er in die Junior Department des Royal College of Music aufgenommen, wo er bei Michał Kaznowski und Pál Banda studierte und 2023 mit dem renommierten Freda Dinn and Ida Mabbet Prize abschloss.
Derzeit studiert er mit einem Vollstipendium bei Prof. Hannah Roberts an der Royal Academy of Music.

Er ist Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Auftritte an verschiedenen Musikfestivals in Europa, darunter den Premier Cup & Recital Prize beim North London Festival, die Wahl zum Gregynog Young Musician String Player of the Year 2020, den Masterclass Award beim Gustav-Mahler-Wettbewerb in Prag 2021 und den Sonderpreis beim Musikfestival Radolfzell in Deutschland. 2022 nahm er zudem als aktiver Teilnehmer am Cello-Meisterkurs der Kronberg Academy bei Gary Hoffman teil.

Haru trat in renommierten Konzertsälen wie der Cadogan Hall, der Wigmore Hall und dem Ongakudo in Kanazawa (Japan) sowie an historischen Orten wie dem St James's Palace, Downing Street Nr. 11 und dem Handel House, aber auch an angesehenen Festivals und Anlässen wie der grossen Zeremonie der Youth Music Awards auf. Zu seinem Repertoire gehören eindrucksvolle Soloauftritte, darunter Haydns Cellokonzert Nr. 2 D-Dur mit dem RCMJD Orchestra und Schumanns Cellokonzert a-Moll unter Thomas Gregory mit dem Fortismere Community Symphony Orchestra. 2023 gab er mit dem Pianisten Craig White ein ausverkauftes Rezital im Elgar Room der Royal Albert Hall in London und einen Soloauftritt in der Wigmore Hall in London.

Haru wurde grosszügig unterstützt durch das DES Music and Dance Scheme, Awards for Young Musicians, Future Talent, das Drake Calleja Junior Scholarship, das Wrightson Trust Music Scholarship, J & M Michael, J & A Beare, das Royal College of Music und das Aud Jebsen Scholarship der Royal Academy of Music.

Er spielt ein Violoncello von J. F. Wright, Newark, 2023 (nach dem Modell Goffriller «Ex Shapiro» von 1727) und einen Bogen von William Salchow – dank der Unterstützung von Pei Sian Ng und Pei Jee Ng, die bei der Förderung seiner künstlerischen Entwicklung eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Arne ZELLERVioloncelloBiografie lesen ›

Arne Zeller, geboren am 4. Oktober 2006, begann mit sechs Jahren Violoncello zu spielen und kam mit 14 Jahren als Jungstudent in die Klasse von Peter Bruns an der HMT Leipzig. Seit Oktober 2024 studiert er im Bachelor in der Klasse von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Regelmässige Meisterkurse bei Jens Peter Maintz geben ihm seit 2021 zusätzliche wichtige künstlerische Impulse.

Als Gewinner des Grand Prix und des Publikumspreises des Budapest International Cello Competition 2025 und des ersten Preises (ex aequo) des International Pau Casals Award 2024 findet er zunehmend internationale Beachtung.

Weitere wichtige Auszeichnungen seiner Laufbahn waren der erste Preis des Internationalen Anna-Kull-Cellowettbewerbs (Graz, 2020), der erste Preis des Internationalen Mahler-Cellowettbewerbs 2022 und der zweite Preis beim 29. Internationalen Brahms-Wettbewerb (Pörtschach 2023). Zudem ist er Träger zahlreicher erster Bundespreise und Sonderpreise des Wettbewerbs «Jugend musiziert» in den Kategorien Violoncello solo und Kammermusik und seit 2024 aktueller Inhaber des Pergamenschikow-Stipendiums der Kronberg Academy.

Arne debütierte mit 13 Jahren mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen; es folgten Soloauftritte mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Euro Symphony Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Franz Liszt Kammerorchester und der Nationalphilharmonie Budapest mit Werken von Korngold, Dvořák, Schostakowitsch, Boccherini, Haydn und Weinberg. 2023 trat er mehrmals als Solist mit dem hr-Sinfonieorchester bei der «hr-Schultour» und mit dem Universitätsorchester Mainz auf, um Schülerinnen und Schülern klassische Musik nahezubringen. Während seines Studiums an der Kronberg Academy wirkt er zudem regelmässig bei Konzerten mit sozialem Engagement mit.

Neben seinen Auftritten als Solist spielt Arne Zeller regelmässig öffentliche Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, etwa beim Moritzburg Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Con Spirito Festival Leipzig, beim Rheingau Musik Festival, beim Nymphenburger Sommer, bei der Bachwoche Ansbach, bei den Berner Seefestspielen und beim Kronberg Festival.

Besonders prägende Kammermusikerfahrungen machte er als Junior Artist bei «Chamber Music Connects the World» in Kronberg, an der Geneva International String Academy, an der Henle Chamber Music Academy und im Solistenprogramm des Verbier Festivals. Dabei hatte er bereits das Privileg, mit Künstlern wie Gidon Kremer, Antje Weithaas, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Lawrence Power, Valentin Erben und Steven Isserlis aufzutreten.

Er spielte an Orten wie dem Musikverein Wien, der Alten Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg, der Liszt-Akademie Budapest, dem Conservatoire de musique de Genève und dem Casals Forum Kronberg.

Weitere wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Ivan Monighetti, Hans Jørgen Jensen, Jan Vogler, Gary Hoffman und Steven Isserlis sowie bei Sir András Schiff, Gidon Kremer und Martin Helmchen.

Arne Zeller ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er wird von der Peter-Klöckner-Stiftung gefördert und erhielt den Martin-Stadtfeld-Preis, den Werner-Stiefel-Preis Baden-Baden und den Lichtenberger Musikpreis.

Ihm wird freundlicherweise das Violoncello «ex-Tortelier» von Charles Maucotel (1850) von einem Mitglied der Stretton Society zur Verfügung gestellt, die ihn seit 2024 zudem im Rahmen des «Stretton Excellence Membership Programme» stark unterstützt.

Für 2026 hat Arne Zeller Konzerte als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Ungarn, der Schweiz, Italien, Österreich, Griechenland, Rumänien, Spanien und Japan geplant.

Daphne RICHMAN POLEGVioloncelloBiografie lesen ›

Die 2003 in Israel geborene Daphne Richman Poleg ist Absolventin der Thelma Yellin School of Arts, des Israeli Conservatory of Music in Tel Aviv und des Jerusalem Music Centre Mishkenot Sha'ananim. Derzeit ist sie im dritten Jahr ihres Bachelors in Interpretation an der Buchmann-Mehta School of Music der Universität Tel Aviv in der Klasse von Professor Hillel Zori.

Daphne ist Gewinnerin des ersten Preises beim Paul-Ben-Haim-Wettbewerb 2020 und beim Wettbewerb des Israel Conservatory of Music 2019 und 2015. Von der Sharett-Stiftung erhielt sie 2019-2024 ein Stipendium mit besonderer Auszeichnung sowie 2018, 2019 und 2023 Stipendien der Ronen Foundation.

Im Februar 2024 spielte sie ein ganzes Rezital, das live im Radio übertragen wurde. Im Juni 2023 spielte sie mit ihrem Klavierquartett in einer Live-Übertragung für Voice of Music. Im November 2019 wurde Daphne ausgewählt, das Konservatorium Tel Aviv zu vertreten, und spielte ein ganzes Rezital. Im November und im Mai 2018 spielte sie mit dem Kammerensemble des Goldman-Programms.

Im April 2024 erhielt Daphne eine Ehrenurkunde für herausragende Leistungen der BMSM. Sie wurde für zwei Projekte des Israel Philharmonic im April 2023 und im Februar 2024 ausgewählt. Sie war Solocellistin des Buchmann-Mehta Symphony Orchestra von 2022 bis 2024, des Young Israel Philharmonic Orchestra von 2019 bis 2021 und des Thelma Yellin Symphony Orchestra von 2019 bis 2021.

2023 nahm sie am Keshet Eilon Mastercourse teil, spielte in einem Klavierquintett mit Sergey Ostrovsky und wurde ausgewählt, bei den Galakonzerten in Keshet Eilon und im Tel Aviv Museum of Art solistisch aufzutreten.

2015 und 2022 nahm Daphne am Sommerfestival «AIMS» in Spanien teil, wo sie in mehreren Konzerten solistisch und in Kammermusik spielte. 2018 und 2020 nahm sie am renommierten «Huberman»-Programm des Jerusalem Music Centre teil, mit dem sie in die Schweiz und nach Italien reiste und in Festkonzerten in Italien, in der Schweiz und im Kulturpalast in Tel Aviv solistisch auftrat.

Im Juni 2022 reiste Daphne im Auftrag des Jerusalem Music Centre Mishkenot Sha'ananim zu Solo- und Kammermusikkonzerten in die Schweiz. Sie nahm an Meisterkursen bei Gary Hoffman, Frans Helmerson, Amit Peled, Hans Jørgen Jensen, Orfeo Mandozzi, Emmanuel Gruber, Alessandro Adriani und Zvi Plesser sowie am Genesis-Programm von Itzhak Perlman teil.

DIE KONZERTE

DIENSTAG, 2. JULI · 14.30 UHR

Société de Lecture

Meisterkurs Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts

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DIENSTAG, 2. JULI · 15.30 UHR

EMS Les Marronniers

Konzert EMS Les Marronniers

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DIENSTAG, 2. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Schumann · Brahms · Dvořák

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MITTWOCH, 3. JULI · 14.30 UHR

Société de Lecture

Meisterkurs Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts

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MITTWOCH, 3. JULI · 15.30 UHR

EMS La Poterie

Konzert EMS La Poterie

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MITTWOCH, 3. JULI · 20.00 UHR

Musée Barbier-Mueller

Bach · Dallapiccola · Reger · Haydn · Kodály · Penderecki · Ysaÿe · Beethoven

Dieses Konzert

DONNERSTAG, 4. JULI · 14.30 UHR

Société de Lecture

Probe mit Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts

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DONNERSTAG, 4. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Falla · Bartók · Beethoven · Schubert

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FREITAG, 5. JULI

Société de Lecture

Strauss · Prokofjew · Grieg · Brahms

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SAMSTAG, 6. JULI · 11.15 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SAMSTAG, 6. JULI · 20.00 UHR

Société de Lecture

Fauré · Chausson · Debussy · Ravel

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SONNTAG, 7. JULI · 11.15 UHR

Société de Lecture

Rezital der jungen Talente

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SONNTAG, 7. JULI · 17.00 UHR

Société de Lecture

Hindemith · Dvořák · Mozart

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